Institut für Palästinakunde
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Start / Gesellschaft (Archiv 2011)


The 'Welcome to Palestine Initiative 2012' [31.12.2011]

Welcome to Palestine Initiative 2012 "We, the undersigned, endorse the call from the Welcome to Palestine 2012 initiative for supporters of Palestinian human and national rights around the world to openly visit Palestine during Easter 2012.

There is no way into Palestine other than through Israeli control points. Israel has turned Palestine into a giant prison, but prisoners have a right to receive visitors.

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Ergänzende Links:
Willkommen in Palästina 2012: Interview mit Mick Napier


Unterstützung für die Freilassung von Hassan Brijiah (Al Ma'asara) erbeten [30.12.2011]

Unterstützung für Hassan Brijiah benötigt Das popular struggle Kommitee bittet um Ihre finanzielle Unterstützung, um ein de facto Lösegeld in Höhe von 10.000 NS (ca. 2000 €) für Hassan Brijiah aus Al-Ma'asara zahlen zu können.

Hassan Brijiah ist einer der Aktivisten in Al-Ma'asara, der am 9. Dezember verhaftet wurde, als er versuchte an einer Kette von Soldaten vorbei auf sein Land zu gehen. Nach Bemühungen seines Anwalts hat die Militärgerichtsbarkeit der Freilassung Brijiahs zugestimmt, wenn er eine Kaution von 10.000 NS hinterlegt.

Brijiah, Student und einzige Einkommensquelle seiner Familie kann diese Summe nur mit Ihrer solidarischen Unterstützung aufbringen.


Von Soweto nach Gaza - Apartheid in Israel [29.12.2011]

Von Soweto (1976) nach Gaza (2008) ... Zu der Frage, ob Israel ein Apartheidstaat sei schrieb Yitzak Laor 2009 in der haaretz: „Israels Apartheid ist schlimmer wie die Südafrikas”.

Denn, so Laor: „Das System, das diese Apartheid trägt ist rücksichtsloser als das Südafrikas, wo die Schwarzen als Arbeitskräfte dienten und daher ihren Lebensunterhalt verdienen konnten. Es ist mit der Lüge versehen 'vorübergehend' zu sein. Und gelegentlich geht Israels Gleichgültigkeit mit Vorwürfen gegen die Palästinenser einher.

Ergänzende Links:
The day Hector Pieterson died
Never Cast Lead Again


EU registriert Apartheid in Israel [28.12.2011]

Adalah mit mehreren aktuellen Reports zur Lage der arabischen Minderheit Zur Zeit mehren sich die Anzeichen, dass den Europäern langsam aber sicher die Geduld mit Israel ausgeht, das sich nicht nur über Menschen- und Bürgerrechte mit zunehmend unverhüllter Arroganz hinwegsetzt.
(Dazu passt, dass die europäischen und amerikanischen 'Freunde' Israels den israelischen Premierminister, Benjamin Netanjahu, offenbar und völlg zurecht für einen notorischen Lügner und penetranten Schnorrer halten, wie hier und hier bekannt wurde.)

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Ergänzende Links:
The EU and the Palestinian Arab Minority in Israel (Feb 2011, Adalah)
The Inequality Report - The Palestinian Arab Minority in Israel (Mrz 2011, Adalah)
The attempted expulsion of the Arab Bedouin in the Naqab: The example of Atir–Umm al-Hieran (Sep 2011, Adalah)


Mitri Raheb über die palästinensische Staatsgründung: "Ich kann die Heuchelei und Doppelmoral nicht mehr ertragen …" [26.12.2011]

Mitri Raheb fordert Konsumenten-Boykott gegen israelische Apartheid In diesem bemerkenswerten Interview im Freitag analysiert Mitri Raheb, Pastor an der lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem, die zunehmend aussichtslose Lage der Palästinenser unter israelischer Besatzung.

Israel habe das Westjordanland in einen Emmentaler Käse verwandelt, bei dem Palästinenser nur noch über die Löcher verfügten. Angesichts dessen und dem Scheitern des palästinensischen Aufnahmeantrags bei der UNO seien die westlichen Bekenntnisse zur Zweistaatenlösung reinste Heuchelei. Den Westen, so Raheb, könne man anschreiben: Er zeige keinerlei Bereitschaft die sich verfestigende Apartheid in Israel zu stoppen.

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Ergänzende Links:
Die Stunde der Wahrheit


'LINKE': Israel-Lobbyisten starten neue Schmierenkampagne gegen linken Parteiflügel [26.12.2011]

LINKE Israel-Freunde nehmen eigene Partei weiter unter Beschuss Während die Meldungen über Attacken, Tötungen, Vertreibungen und Hauszerstörungen in Israel nicht abreißen wollen, übt sich die Israel-Lobby in der LINKEN weiter in Schmierenkampagnen gegen Vertreter des internationalistischen Flügels.

Dabei arbeitet die Lobby innerhalb der LINKEN Hand in Hand mit bekannten zionistischen Organisationen zusammen. Ausgangspunkt einer neuen Kampagne gegen den Fraktionsvorsitzenden der LINKEN in Duisburg, Herrmann Dierkes, ist das 'Simon Wiesenthal Center'; jenes Zentrum, das ausgerechnet auf dem ältesten muslimischen Friedhof Jerusalems ein 'Museum der Toleranz zu errichten droht.

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Ergänzende Links:
Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs (Simon Wiesenthal Center)
Presseerklärung der LINKEN in Duisburg


Global March towards Jerusalem: Erklärung von Amman [21.12.2011]

Amman Erklärung des 'Global March towards Jerusalem, 30. März 2012' Bei dem Treffen der Organisatoren des 'Global March towards Jerusalem' in Amman wurde ein neuer Aufruf verabschiedet, in dem einigen nachvollziehbaren Bedenken der europäischen Unterstützer Rechnung getragen wird.
So heisst es in dem Aufruf nun mit aller erforderlichen Klarheit: 'Der Globale Marsch nach Jerusalem ist eine friedliche Bewegung, die Gewalt zur Erreichung ihrer Ziele ablehnt.'.

Das nächste europäische Treffen soll in Rom stattfinden.

Ergänzende Links:
Globaler Marsch nach Jerusalem Aufruf für die Freiheit
Global March (M. Qumsiyeh)


Israel hält auch nach Gefangenenaustausch 106 Minderjährige gefangen [21.12.2011]

Auch Minderjährige werden in Ketten vorgeführt (DCI) On Sunday, 18 December 2011, 55 Palestinian child detainees were released by the Israeli Prison Service (IPS) as part of an agreed prisoner exchange. The children were aged between 14 and 17 years. According to the latest figures, 106 Palestinian children still remain in Israeli detention.

DCI welcomes the release of the 55 children, but continues to hold concerns regarding the treatment of minors in the Israeli military detention system. These concerns include:

Den vollständigen Bericht von 'Defence for Children International' finden Sie hier wieder.

Ergänzende Links:
Detention Bulletin November 2011 (DCI)


33. Zerstörung Al-Arakibs seit Juli 2010 [21.12.2011]

33. Zerstörung Al-Arakibs seit Juli 2010 Heute, Mittwoch, wurde die Beduinensiedlung al-Arakib in der Negev-Wüste zum 33. Mal dem Erdboden gleichgemacht. Wafa berichtete, dass Bulldozer, begleitet von einer grossen Einheit der israelischen Polizei, mit der Zerstörung der Hütten begannen, nachdem sie die Bewohner gezwungen hatten zu gehen.

Ergänzende Links:
Chronik der Zerstörung Al-Arakibs
Video der Zerstörung Al-Arakibs vom 10. Februar 2011


AND ISRAEL IS DOING ALL THIS SHIT WITH YOUR TAX MONEY!! [21.12.2011]

ALL OF US WHO THINK WE CANNOT CHANGE IT ANYWAY DID TRY, DID COME TOGETHER, WE COULD! (December 19.) mohammad khatib (very close friend of mine) and Mohammad Tamimi (village journalist) are still being held in military prison, are being charged with made up charges (you can actually see mohammad khatib getting arrested in the video below, he is the man sitting down with the crowd who was pulled up first), and have trial monday. we will start a campaign pressuring for their immediate release soon.

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Bann gegen Weihnachtsbäume in Ober-Nazareth [16.12.2011]

Bann gegen Weihnachtsbäume in Ober-Nazareth "Der Antrag der Araber, Weihnachtsbäume auf den Plätzen in den arabischen Vierteln aufzustellen ist eine Provokation" erklärte Shimon Gapson, der Bürgermeister von Ober-Nazareth, der 1954 als jüdische Siedlung gegründeten Ober-Stadt von Nazareth; der Nachbarstadt, die zu den wenigen Städten gehört, die 1948 nicht von der grossen ethnischen Säuberungswelle - der nakhba - erfasst wurde, und daher bis heute arabisch dominiert ist.

"Nazareth ist gleich nebenan, und da können sie tun was sie wollen" erklärte Gapson, in dessen eigener Stadt mittlerweile rund 16% Palästinenser leben.

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Ergänzende Links:
Nazareth suburb's mayor: Christmas trees 'provocative'
Netanyahu backs law to ban loudspeakers at mosques


Nabi Saleh: Mustapha Tamimi, ermordet für die Siedler von Halamish [11.12.2011]

Mustafa Tamimi (28), ermordet für die Siedler von Halamish Mustapha Tamimi, dem ein israelische Soldat vorgestern bei Nabi Saleh eine Tränengaskartusche in das Gesicht schoss, ist gestern seinen schweren Verletzungen erlegen.

Die Bilder von der Tat zeigen einen kühl durchgeführten Mord. Als Mustapha Tamimi einem der gepanzerten israelischen Militärjeep hinterherrannte - womöglich mit Steinen danach werfend - stoppte das Fahrzeug, einer der Soldaten öffnete die Hecktür und schoss Mustapha aus einer Distanz von weniger als 10 Metern eine Hochgeschwindigkeits-Tränengaskartusche in das Gesicht.

Mustapha Tamimi ist nicht erste Palästinenser, der einem derartigen Angriff zum Opfer fiel. In 2009 wurde Bassem Abu Rahmah in Bilin mit einer ähnlichen Tränengaskartusche getötet. Schwer verletzt durch Tränengaskartuschen wurden auch Tristan Anderson, 2009 bei Nilin, sowie Emily Henochowicz, 2010 bei Qalandia.

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Pressemiteilung des europäischen Zweigs der Teilnehmer des 'Global March towards Jerusalem, 30. März 2012' [11.12.2011]

Pressemitteilung des europäischen Zweigs der Teilnehmer  des 'Global March towards Jerusalem, 30. März 2012' GMJ European preparatory committee founded

Message to the international GMJ meeting in Amman 11/12- Dec 2011

Today the European preparatory committee for the Global March to Jerusalem was founded in Vienna. Delegates from Greece, Italy, Germany and the UK as well as the Austrian hosts were present.

We decided to set up a European campaign in order to involve as many countries and forces as possible enlarging the movement with the next step to found a larger and more representative committee in our next meeting scheduled for January 14, 2012, in Rome, Italy.

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Nabi Saleh: Brutale Attacken israelischer Sicherheitskräfte auf Demonstranten [09.12.2011]

Nabi Saleh: Mustapha Tamimi wurde aus kurzer Distanz eine Tränengaskartusche ins Gesicht geschossen Bei Protesten gegen die Besatzung in Nabi Saleh schossen israelische Sicherheitskräfte Mustapha Tamimi (28) aus kurzer Distanz einen Tränengaskanister ins Gesicht. Ob Mustaphas Augenlicht erhalten werden kann ist derzeit unklar.

Einen Armbruch erlitt die älteste Tochter des bereits inhaftierten Anführers des lokalen Volkswiderstands, Naji Tamimi. Der älteste Sohn des ebenfalls inhaftierten inhafierten Bassem Tamimi erlitt einen Beinbruch durch ein Gummigeschoss.

Zwei israelische Aktivisten, Yfaat und Shai, wurden bei dem Versuch verhaftet Mustaph im Krankenhaus zu besuchen.




Deutsche Politikstiftungen kritisieren geplanten Angriff auf die Finanzen regierungskritischer NGOs in Israel [27.11.2011]

Deutsche Politikstiftungen kritisieren geplanten Angriff auf die Finanzen regierungskritischer NGOs in Israel In diesem offenen Brief, fordern die Vertreter aller großen deutschen parteinahen Stiftungen - der 'Friedrich-Ebert-Stiftung', der 'Heinrich-Böll-Stiftung', der 'Konrad-Adenauer-Stiftung', der 'Rosa-Luxemburg-Stiftung', der 'Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit' und der 'Hanns-Seidel-Stiftung' - die Mitglieder der iraelischen Knesset dazu auf, die neuen geplanten Gesetze zur finanziellen Austrocknung israelischer regierungskritischer NGOs nicht passieren zu lassen.

Ergänzende Links:
Brief deutscher Politikstiftungen an die Mitglieder der Knesset


Aktivismus - 26. November 2011: 'Nehmt Apartheid von der Speisekarte!' [25.11.2011]

Nehmt Apartheid von der Speisekarte! Der Export israelischer Agrarprodukte ist zentraler Bestandteil des israelischen Apartheidregimes über die PalästinenserInnen. Er ist eine integrale Komponente des andauernden Prozesses der Kolonialisierung und Umweltzerstörung von palästinensischem Land, des Wasserraubs und der Ausbeutung palästinensischer Arbeitskräfte.

Über Jahrzehnte haben israelische Agrarfirmen und landwirtschaftliche Betriebe illegal von PalästinenserInnen enteignetes Land genutzt sowie Wasser, das rechtmäßig PalästinenserInnen gehört. Dies ist besonders eklatant im Gebiet des Jordantals in der besetzten Westbank. Europa ist der größte Markt für israelische Agrarprodukte.

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Russell Tribunal zu Palästina fordert Druck auf israelische Regierung! [17.11.2011]

Annette Groth: Russell Tribunal zu Palästina fordert Druck auf israelische Regierung!

Presseerklärung von Annette Groth (LINKE)

Vom 5.-7. November 2011 fand in Cape Town/Südafrika das dritte Russell-Tribunal zu Palästina statt, dem ich beiwohnte:

"Das Russell-Tribunal zu Palästina wurde im März 2009 in Folge des Gaza-Krieges gegründet und lehnt sich in seiner Arbeitsweise und Zielsetzung an das Vietnam-Tribunal von 1966 in London an. Schwerpunkt des dritten Russell-Tribunals war die Frage, ob die Behandlung der palästinensischen Bevölkerung durch den israelischen Staat den internationalen Definitionen von Apartheid entspricht. Während das Tribunal tagte, wurde seine Webseite gehackt und damit der Informationsfluss behindert.

Die vollständige Presseerklärung finden Sie hier wieder.

Ergänzende Links:
The Russell Tribunal on Palestine: Israel's policies amount to Apartheid (Al Haq)


Verantwortlicher für israelische Kriegsverbrechen tritt in Bochum auf [15.11.2011]

Mutmasslicher Verantwortlicher für israelische Kriegsverbrechen tritt in Bochum auf Die Herausforderung Zukunft, nach eigener Beschreibung eine „Plattform des Dialogs” und „Bindeglied zwischen Politik und Zivilgesellschaft”, die sich der „Themenbereiche Dialog der Religionen und Kulturen, Frauen- und Kinderrechte, Fragen zur europäischen Entwicklung und zum Umweltschutz sowie der globalen Herausforderungen inhaltlich annimmt”, hat für den 25. November den Verantwortlichen für die 2006 im Libanon und 2008/9 in Gaza begangenen Kriegsverbrechen zu einem Vortrag nach Bochum eingeladen.

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Ergänzende Links:
Lebanon: Deliberate destruction or 'collateral damage' - Israeli attacks on civilian infrastructure (amnesty)
Lebanon: Out of all proportion - civilians bear the brunt of the war (amnesty)
Israel/Gaza: Operation 'Cast Lead': 22 days of death and destruction (amnesty)


Israel arrests "Freedom Riders" challenging apartheid road system [15.11.2011]

Israel arrests 'Freedom Riders' challenging apartheid road system Palästinensische Aktivisten haben versucht mit einer der 'Siedler-Buslinien', die durch die Westbank verlaufen und die illegalen Siedlungen mit Israel zu verbinden, nach Jerusalem zu gelangen, um damit ein Schlaglicht auf das israelische Apartheidssystem in der Westbank zu richten.

"I'm a Freedom Rider! I'm just trying to go to Jerusalem!" shouted Palestinian activist Huwaida Arraf Tuesday evening as a live Internet video feed showed Israeli police officers dragging her off a bus linking Israeli settlements in the West Bank to Jerusalem.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier wieder.


Wien 3.-4. Dezember: Europäisches Vorbereitungstreffen für Teilnehmer am 'Global March towards Jerusalem, 30. März 2012' [14.11.2011]

Wien 3.-4. Dezember: Europäisches Vorbereitungstreffen für Teilnehmer am 'Global March towards Jerusalem, 30. März 2012' Am 30. März kommenden Jahres planen die Organisatoren des Global March to Jerusalem (GMJ) einen globalen Marsch nach Jerusalem.
In einer ersten Ankündigung der GMJ-Organisatoren heisst es: „Am 30. März 2012 werden wir, von allen Kontinenten kommend, uns an der palästinensischen Grenze mit Jordanien, Ägypten, Syrien und dem Libanon einfinden und uns zu einem friedlichen Marsch nach Jerusalem vereinigen.”

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Ergänzende Links:
Einladung zum GMJ-Vorbereitungstreffen nach Wien


NGOs, that Israel wants to silence: 'The Public Committee Against Torture in Israel' [12.11.2011]

Zu den NGOs, deren Finanzquellen mit neuen Gesetzen ausgetrocknet werden sollen, gehört das israelische The Public Committee Against Torture in Israel'.

Allein schon aus dem Titel des neuesten Reports der Organisation lässt sich erschliessen, warum das so ist: "Doctoring the Evidence, Abandoning the Victim. The Involvement of Medical Professionals in Torture and Ill-Treatment in Israel."

Den vollständigen Report finden Sie hier wieder.


Knesset berät über Gesetze zur Lähmung dissidenter israelischer NGOs [11.11.2011]

Knesset berät über Gesetze zur Lähmung dissidenter israelischer NGOs Die nicht enden wollende Besatzung, die auf der Verneinung ziviler, universalistischer Standards basiert - der Verneinung von Demokratie, Menschen- und Bürgerrechten für die Palästinenser - richtet sich nun auch gegen die Dissidenten in der eigenen Gesellschaft.

Im Fadenkreuz der isr. Rechten sehen sich achtzehn bekannte israelische NGOs: Zwei neue Gesetze, die am Sonntag in der Knesset beraten werden, sollen dazu dienen ihre finanzielle Basis zu zerstören.

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Ergänzende Links:
Hilferuf von achtzehn israelischen NGOs


AIC bietet Seminar & Exkursion für Palästina-Interessenten (28. Dez - 2. Jan) [10.11.2011]

AIC Unter dem Titel "Brücken anstatt Mauern" bietet das AIC in Beit Sahour (bei Bethlehem) um den Jahreswechsel herum erneut eine sechstägige Mischung aus Seminaren und Exkursionen in der Westbank und Israel an, die es den Teilnehmern ermöglicht einen unmittelbaren Eindruck von Land und Leuten zu bekommen und so ein tieferes Verständnis des Konflikts und dessen Hintergründen zu gewinnen.

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Ergänzende Links:
Programm zu 'Brücken statt Mauern!' (28. Dez - 2. Jan) (AIC)


'The international appeal of the Palestinian struggle' von Ibrahim Nassar (AIC) [07.11.2011]

'The international appeal of the Palestinian struggle' von Ibrahim Nassar Nach den Reflektionen von Jamal Juma zur Bedeutung und dem Einfluss der internationalen Solidarität für die palästinensischen Aktivisten, nachfolgend ein Beitrag von Ibrahim Nassar, der im AIC-Büro in Beit Sahour arbeitet.

Palestine is becoming an increasingly popular cause with internationals. Why is the Palestinian struggle for human rights so appealing? What moves internationals to answer the Palestinian call for freedom and dignity and to stand with the Palestinian people?

Den vollständigen Text finden Sie hier wieder.


Anonymous-Hacktivisten attackierten israelischen Regierungs-Webseiten [07.11.2011]

An open letter from Anonymous to the Government of Israel (aic) Nachdem Berichte über israelische militärische Gewalt gegen die "Freedom Waves to Gaza" Flotte auftauchten, brachte eine internationale Hacker-Gruppe, bekannt als Anonymous, Webseiten der israelischen Regierung zum Absturz, als Vergeltung für die israelische "Piraterie auf hoher See."

Die Gruppe veröffentlichte auch ein Video, "Ein offener Brief von Anonymous an die Regierung Israels" mit einer scharfen Kritik: "Ihr Handeln", erklärte sie, "ist illegal, gegen die Demokratie, die Menschenrechte, internationales und Seerecht" und ein Beispiel für "die Rechtfertigung von Krieg, Mord, Entführung und Piraterie-ähnlichen Aktivitäten unter dem Schutzmantel der Verteidigung", die "von uns und den Völkern der Welt nicht unbemerkt bleibt".

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Studie: Antisemitismus und Antizionismus in Deutschland [05.11.2011]

Studie: Israel-Anhänger ziehen Gewalt vor ... Von Rolf Verleger, Prof. für Psychologie und ehemaligem Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland, erhielten wir eine erste Vorabanalyse einer Studie der Universität Konstanz, die dazu dienen sollte, den Zusammenhang zwischen 'Israelkritik' und 'Antisemitismus' zu erforschen.

Zwei Ergebnisse der Studie erscheinen Verleger besonders bemerkenswert:
a. Obgleich die Teilnehmer mit antisemitischer Orientierung in geichem Umfang antizionistische Positionen vertreten, gilt nicht automatisch das Umgekehrte: Teilnehmer mit einer eher antizionistischen Orientierung lehnen antisemitische Positionen mehrheitlich ab.
b. Teilnehmer mit einer pro-israelischen Orientierung neigen in einem signifikant viel höheren Ausmaß dazu Gewalt als Mittel für die Lösung des Nahost-Konflikts zu betrachten, als Teilnehmer mit einer pro-pälästinensischen Orientierung.

Die vollständige Vorabanalyse von Prof. Verleger finden Sie hier wieder.


Die globale Intifada [04.11.2011]

Die globale Intifada Jamal Juma, Koordinator der 'Palestinian Grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign' (den die - nach eigenem Bekunden - 'Einzige Demokratie des Nahen Ostens' mit einem Reiseverbot belegt hat) reflektiert im Folgenden über seine Begegnung mit der internationalen Solidaritätsbewegung.

The first time an international activist came up to me and sincerely thanked me for a speech in which I had promised that we as Palestinians would never give up our struggle until we have reached liberation and justice, I was surprised. Now I have learned to understand the importance of our struggle for the rest of the world and the responsibility that necessarily follows. As long as Palestine resists, there is hope for more than our own people.

Den vollständigen Text finden Sie hier wieder.


Hinter der Mauer - Tagebuch aus Bethlehem (Okt. 2009) [31.10.2011]

Hinter der Mauer - Tagebuch aus Bethlehem (Okt. 2009) Bei der Suche nach Informationen stolpert man immer wieder über ältere Artikel oder Berichte, die durch das Alter - hier zwei Jahre - nichts an Wert oder Aktualität verloren haben.

Das gilt auch für diesen Bericht von Dr. Andreas Grüneisen, der vom Oktober 2009 bis Januar 2010 Teilnehmer des EAPPI-Programms nahe Bethlehem war.




Bil'in: Ashraf Abu Rahma für unbestimmte Zeit verhaftet [29.10.2011]

Besatzer verhaften Ashraf Abu Rahma In 2008 fesselten sie Ashraf, verbanden ihm die Augen - drohten ihn zu erschiessen und schossen ihm in den Fuß. 2009 hatten sie einen Bruder, Basem, und 2010 seine Schwester, Jawaher, getötet. Getötet bei rechtmässigen Demonstrationen gegen den Raub von mehr als 60% des Grunds ihres Dorfes, Bilin. Unzählige Male haben sie ihn verhaftet und verletzt - und nun wollen sie ihn festhalten, wer weiss für wie lange. Ich weiss nicht was ich denken soll. Ich kann es nicht glauben.

Bitte lesen Sie die folgenden Artikel, um zu verstehen was sie Ashraf schon selber angetan haben, und was davor seiner Familie. Ashraf ist ein guter Freund von mir ..

Ergänzende Links:
Military Court Orders the Indefinite Remand of Bil'in Protester who was Shot while Bound and Blindfolded in 2008
Ashraf Abu Rahmah, brother of two Bi'lin casualties, arrested during protest


Den Gefangenen ihre Namen geben [20.10.2011]

Palestinian Prisoners: The Names Behind the Numbers Ahmad al-Chaer, Ahmad al-Fahem, Ahmad A. Hasira, Ahmad A. Taha, Ahmad al-Hetu, Ahmad Choukri, Idriss al-Rehbi, Ismail Msalme, Ismail al-Bakhit, Achraf al-Baaloushi, Achraf al-Wawi, Achraf Awajat, Akram Salame, Akram Mansour, Akram Kassem, Anwar Hamad, Anwar Akhrass, Eyad Hesne, Eyad Takiye, Eyad al-Arir, Eyad Becharat, Ayman al-shawa, Ayman Abdel-Majid Amro, Ayman al-far, Ayman A. Daoud, Nizar al-Tamimi, Bassim al-Kerd, Bilal A. Omar, Bilal al-Ziraa, Bahaa al-Khatib, Toufik A. Naim, Tayssir al-Barwini, Thaer al-Kerd, Jalal R....., Jalal Saker, Jamal Rafik, Jamil al-Bar, Jihad Bani Jami, Hatem Ismail, Jazem al-Aidi, Hafez al-Debel, Houzaifa Ghanam, Hatem A. al-Jediyan, Hassan Fayad,

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Ergänzende Links:
Profiles: The prisoners behind the swap (alj)


Olivenernte in Bilin [19.10.2011]

Olivenernte in Bilin


Boycott, Divestment, Sanctions: 'Al Haq' legt in Holland Einspruch gegen Auftragsvergabe an Veolia-Tocher ein [18.10.2011]

'Al Haq' legt in Holland Einspruch gegen Auftragsvergabe an Veolia-Tocher ein Al-Haq has instructed Van den Biesen Boesveld advocates, Amsterdam, to submit a formal objection against the decision of Stadsregio Arnhem Nijmegen, a Dutch local authority, to award a one billion Euro public transport concession to Hermes, the Dutch subsidiary of French multinational company VeoliaTransdev. The objection is based on Veolia’s involvement in Israel’s violations of international law in the Occupied Palestinian Territory (OPT).

Den vollständigen Bericht finden Sie hier wieder.




Palästinensische Gefangene [17.10.2011]

A Nation Behind Bars: 8500 Palestinian Political Prisoners abused, denied medical care, tortured in Israeli prisons

Hintergründe zum Gefangenen-Hungerstreik

Friends of Humanity: The Israeli Government must comply with the Palestinian prisoners' legal demands // Global Geopolitics & Political Economy: Every Fourth Palestinian Under Arrest // Reham Alhelsi: A Nation Behind Bars: 8500 Palestinian Political Prisoners abused, denied medical care, tortured in Israeli prisons // facebook: Support Palestinian Prisoners- World Wide // occupiedpalestine: Join Palestinian prisoners on hunger strike for one day // addameer: Map of Detention Places in Israel

Der Shalit-Deal

Haaretz: How it happened / The breakthrough that led to the Shalit deal // Al Jazeera: Hamas hails Palestinian prisoners deal // occupiedpalestine: Prisoner Swap Deal Reached; 1027 Detainees To Be Released

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Solidaritätsfasten mit hungerstreikenden palästinensischen Gefangenen am 12. Oktober [11.10.2011]

Join Palestinian prisoners on hunger strike for one day Die palästinensischen Gefangenen, die sich teilweise seit dem 27. September im Hungerstreik befinden, rufen die Zivilgesellschaft zu einem symbolischen Hungerstreik am 12. Oktober auf.

Der aktuelle Hungerstreik richtet sich gegen die Verschärfung der Haftbedingungen, die unlängst von der Regierung Netanjahu verfügt wurde.

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"Unfähig …, das Minimum an Darlegung und Analyse' zu leisten" - Moshe Zuckermann über die Studie der 'Antisemitismusforscher' Salzborn & Voigt [09.10.2011]

Salzborn & Voigt: Unfähig, das Minimum an Darlegung und Analyse' zu leisten Im Sommer diesen Jahres gelang es interessierten Kreisen - wie immer munitioniert von der Rechten ("Reformern") in der Linkspartei - einen wahren Güllesturm gegen den linken Flügel der Partei zu entfesseln, bei dem die 'Reformer' demonstrierten, dass sie die weitaus besseren Stalinisten sind.

Eine prominente Rolle nahm dabei eine 'Studie' ein, die von zwei 'Antisemitismus-Forschern' - den Herren Salzborn & Voigt - in Umlauf gebracht wurde, in welcher der LINKEN ein manifestes 'Antisemitismus-Problem' angeheftet wurde.

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The pain I feel as I leave the house today - The story of Palestine. The unthinkable happens, and we are used to it [07.10.2011]

The story of Palestine. The unthinkable happens, and we are used to it On Monday, the occupation forces uprooted over a hundred trees in al Wallaje to make more room for the illegal Apartheid Wall. In the so-called "Jerusalem side", these were pretty much the last trees standing on its designated route.

I hoped to write a bit more about this, but just don't get down to orgaize my thoughts.

We've known for a while that they are building the cruel Apartheid Wall all around the populated areas of al Wallaje, we've been at demonstrations, at events, we talk and write and email about this, it's not new. It's an ongoing atrocity happening a few minutes away from me, and I rarely have the heart to go see it happening.

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medico: Palästinensischer UN-Antrag ist neue Chance für den Nahost-Friedensprozess [23.09.2011]

Beispiele für die israelische Politik der Nadelstiche aus der medico-Projektpraxis

Die sozialmedizinische Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international und ihre Partner Ärzte für Menschenrechte - Israel und die israelische Reservistenorganisation Breaking the Silence bewerten den palästinensischen Antrag auf Aufnahme in die Vereinten Nationen als neue Chance für den stockenden Nahost-Friedensprozess.  

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier wieder.


Ibrahim Zaza (1999-2011) - Mission accomplished [21.09.2011]

Ibrahim Zaza (12) und sein Cousin Mohammed (14) wurden am 19. August Ziel eines israelischen Drohnenangriffs

Lia Tarachansky im Interview mit Oberstleutnant Avital Leibowitz, Pressesprecherin der israelischen Armee:

LT: "Wir versuchen zu begreifen, warum die israelische Luftwaffe nicht in der Lage war, zwischen Kombattanten und diesen Kindern unterscheiden."
AL: "Ich glaube, Ihre Frage ist falsch, es war keine Frage der Unterscheidung. Wenn wir auf Terroristen in Gaza abzielen, dann zielen wir entweder auf Terroristen die tickende Zeitbomben sind, oder die großen Einfluss auf die Begehung von terroristischen Aktivitäten gegen Israelis haben."
LT: "Nach Zeugenaussagen wurde nur eine Rakete abgeschossen, und es waren zwei Kinder, ein 12 und ein 14-jähriger, die sich vor ihrem Haus befanden."
AL: "Die Logik ist, dass wenn jemand versucht eine Rakete auf dich zu abzuschiessen, dann ist die Logik, dass wir besser auf die Person zielen bevor sie auf uns zielt."

Ergänzende Links:
Defence for Children Inernational - Fatalities and injuries
Israeli Video Games in Gaza


Sehr geehrter Herr Botschafter [15.09.2011]

Sehr geehrter Herr Botschafter

von Dieter Neuhaus

ich möchte einige Meldungen der jüngeren Zeit zum Nahost-Konflikt zum Anlass nehmen, die Botschaft Israels um Bestätigung oder Richtigstellung der jeweiligen Inhalte zu bitten. Ich beabsichtige, Ihnen in geeigneten Abständen erneut zu schreiben, wenn die Umstände des Konflikts dies nahelegen. Ich werde, Ihr Einverständnis voraussetzend, dieses und folgende Schreiben einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Den vollständigen Brief finden Sie hier wieder.


Gaza: Israels Drohnenkrieg gegen Gazas Kinder [15.09.2011]

Israelicher Drohnenkrieg gegen Gazas Kinder Ibrahim (12 year old) and Mohammed (will be 15 in 2 days) are cousins. They were playing on the street in front of their house an hour before Iftar during the fast of Ramadan on August 19th 2011, as Israel was sporadically bombing Gaza.

An unknown person in a control room kilometers away from them launched a missile from the drone flying over their heads. The result was devastating. Words cannot express the catastrophe and the anguish for the boys and their family. After ten days in al-Shifa hospital in Gaza, they were transferred to an Israeli hospital for a much needed medical treatment which is unavailable in Gaza.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Gaza children’s images of war censored under pressure from US Israel lobby von Nora Barrows-Friedman


Hilferufe [13.09.2011]

Jordantal: Israelische Besatzer stehlen einen mobilen Klassenraum Zur Zeit erreichen uns so viele Hilfrufe aus Palästina, dass es schon eine Herausforderung ist sie auch nur aufzuzeichnen, geschweige denn den Betroffenen irgendwie zu helfen:

Im Jordantal und im Negev arbeitet die ethnische Säuberungsmaschinerie Israels auf hohen Touren an der Beseitigung bzw. Konzentration der Beduinen:
Im Jordantal haben die Behörden den Bewohnern von 'Ras al Auja' nicht nur das Wasser gestohlen - sondern eben auch noch den Klassenraum einer mobilen Schuleinrichtung. Im Negev sehen sich derweil ca. 30.000 Beduinen Plänen der israelischen Regierung ausgesetzt gegen ihren Willen umgesiedelt zu werden.

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August-Newsletter der 'Palestine Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel' (PACBI) [07.09.2011]

August-Newsletter der 'Palestine Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel' Real Solidarity Should Respect BDS Guidelines // Hands of Peace: Normalization of Israeli Oppression // Debate Storm around the Indian Artists Boycott of Israel // Angela Davis endorses South African students' BDS campaign // Tuba Skinny cancels show at jazz festival in Israel // Taraki interview: Why Boycott Israel? // Appeal to Riverdance not to tour Israel // VICTORY: Canadian Community radio broadcasters endorse BDS


ICAHD - URGENT ACTION: Save the Khan al Ahmar School! [07.09.2011]

URGENT ACTION: Save the Khan al Ahmar School! The Palestinian-Bedouin community of Khan al Ahmar (Jerusalem periphery) is fighting for survival. The 180-strong community faces the threat of imminent displacement if the Israeli authorities demolish their homes and school as planned. This may well destroy the community, one of 20 in the area, who have become victims of creeping settlement expansion and ethnic cleansing. Write Israeli Minister of Defense Barak to demand he refrains from pursuing the demolition of the Khan al Ahmar School.


"You are responsable!" (Juliano Mer-Khamis, 1958-2011) [27.08.2011]

Juliano Mer-Khamis: 'You are responsable!'


Berichte und Analysen zu Israels 'Zelt-Protesten' [24.08.2011]

Beduinen-Zelte und Hütten nahe Ramallah Berichte und Analysen zu der 'Zelt-Protest'-Bewegung in Israel, zusammengestellt von Phil Butland.

Die Leute in Israel ahnen, dass es um mehr geht als um Wohnungs- oder Frischkäsepreise Interview mit Moshe Zuckermann // Israels Tent Protests von John Rose // The Tent Protests in Israel von Jeff Halper // Massendemonstrationen in Israel: Interview mit Yossi Bar-Tal mit und von Phil Butland // The tent protests '[are] the epitome of hysterical denial of the colonial reality' von Omar Barghouti // The choice for Israeli protests von Richard Seymour // A few observations on Israel's protests von Richard Seymour // Das ist der erste umfassende Ausbruch von Klassenkampf von Richard Seymour // Wie fein sind Deine Zelte von Uri Avneri // What is this Tent Protest really about? von Jalal Abukhater // Social Protests in Israel, the Occupation and September: Links and Questions von Sergio Yahni


Islamhasser und Israelfreunde [19.08.2011]

An-Nasir Moschee, Nablus Islamhasser und Israelfreunde (B. Marx, dw) // Anders Behring Breiviks Stichwortgeber und Vordenker kommen aus der Mitte der Gesellschaft (S. Range, Hintergrund) // Nach der Untat des Norwegers Breivik beteuern Islamkritiker gern ihre Distanz – fast alle (K. Mellenthin, ND) // Antimuslimische Agitatoren zündeln in Europa (K. Mellenthin, ND) // Islamophobia, Zionism and the Norway massacre (A. Abunimah, Aljazeera) // The New Anti-Semitism (U. Avnerym cp) // Der groß angelegte krankhafte Kreuzzug gegen den Islam (M. Blumenthal)


Unrechtsstaat: Khaled Zawahre (26) weiter in Haft [07.08.2011]

Khaled Zawahre still in jail for Making a Peace Sign – in pictures & videos 26 year old Khaled Zwahre was detained on 5.6.2011 during Naksa Day protests in Qalandia while blocking an army vehicle that was about to invade further into residential areas of Qalandia. According to eye-witnesses, his arrest appeared random. Khaled was taken to Atarot police station (in Qalandia industrial area, operated by the border police), where he was suspected of participating in an unauthorized demonstration and disturbing a policeman/soldier on duty. Only the following day, two border policemen - one of whom wrote a report on the day of arrest, incriminating Khaled only for the above mentioned offenses - "remembered" that Khaled also threw stones, and gave a very weak statement against him.

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Gaza: Spender für den Versand von Schulranzen gesucht [27.07.2011]

Kind im Al-Azza.Flüchtlingslager Liebe Unterstützer unserer Schulranzen-Aktion, liebe Freunde,

trotz Blockaden und (bislang) unüberwindlicher Hindernisse sollen unsere gespendeten Schulranzen den Gazastreifen vor Schuljahresbeginn im September erreichen. Die ersten Schulranzen haben nach einer dreiwöchigen Reise verschiedene Empfänger auf dem Postweg erreicht. Die Gebühren für die postalische Sendung sind sehr hoch, dennoch möchten wir auch die noch lagernden Schulranzen gerne "an das Kind" bringen. Wir sind darum für Spenden dankbar. Die Sendung einer gefüllten Schultasche kostet umgerechnet ca. 15,-€. Wir verschicken je 4-5 in einem Paket und - wenn gewünscht - gerne mit eurem Absender.

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Anders Breivik, ein mörderischer Kreuzfahrer mit Schwächen für Israel [25.07.2011]

Anders Breivik, ein mörderischer Kreuzfahrer mit Schwächen für Israel (facebook) Wer häufiger in Blogs oder Onlineforen unterwegs ist - auch in denen von Medien, die nicht als rechtslastig gelten - der kann dem Hass und der Idiotie nicht entgehen, die einem regelmässig entgegenschlagen, sobald es sich um Muslime, Araber oder den Nahen Osten dreht.

Dass der Islam faschistoid sei, daß die Araber Nazis und Israel der Höhepunkt westlicher, liberaler Werte seien - das sind vermeintliche Tatsachen, denen zu widersprechen Pöbeleien und eine Hetze nach sich ziehen, die denen von Roland Freisler in nichts nachstehen.

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Ergänzende Links:
Der Brandstifter und die Biedermänner
Norway attack suspect had anti-Muslim, pro-Israel views
The unholy alliance between Israel's Right and Europe's anti-Semites


Accomplishments of the July 8. "Welcome to Palestine" Campaign [23.07.2011]

Einreise nach Palästina doch nicht 'illegal' PDF Presentation about the Welcome to Palestine Campaign.

Short video excerpts from the Concluding Press Conference of the "Welcome to Palestine Campaign"

At the bottom are some accomplishments made through this movement that involved months of work and preparations and a remarkable level of international and local cooperation.

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Vor 65 Jahren: 22. Juli 1946 - Bombenanschlag auf das 'King David Hotel' [23.07.2011]

Dem Bombenanschlag des Irgun fielen 91 Menschen zum Opfer Am 22. Juli 1946 verübten Mitglieder des Irgun, einer rechts-zionistischen Terrorgruppe, einen Bombenanschlag auf das King David Hotel in Jerusalem. Dem schwersten Anschlag zionistischer Terroristen unter dem britischen Mandat (1920-1948) fielen 91 Menschen zum Oper, 46 wurden verletzt.

Das Hotel geriet in das Visier der Terroristen, da es zentrale Behörden der britischen Mandatsmacht beherbergte sowie das Hauptquartier der britischen Armee. Die als Araber verkleideten (!) Attentäter brachten den Sprengstoff in Milchkannen versteckt in die westlichen Hälfte des Südflügels des Hotel, der durch die von einem Zeitzünder ausgelöste Explosion völlig zerstört wurde.

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Ergänzende Links:
Webseite des Irgun


Palestinian Community Leaders Urge UN and UNESCO to Oppose Israeli Construction of "Museum of Tolerance" [22.07.2011]

Zerbrochener Grabstein: Jerusalems ältester muslimischer Friedhof soll einem 'Museum der Toleranz' weichen Forty-five prominent Palestinians from Jerusalem and Israel, including Christian and Muslim religious figures, politicians, businesspeople and civil society activists, today addressed United Nations High Commissioner for Human Rights Navenethem Pillay, and UNESCO Director-General Irina Bokova, urging that they take action to stop the continued destruction of Mamilla Cemetery in Jerusalem. The Campaign to Preserve Mamilla Jerusalem Cemetery – a group of 60 individuals with ancestors buried in the cemetery who originally petitioned the same two officials in February 2010 with legal counsel from the Center for Constitutional Rights – transmitted the letter to the Center for Constitutional Rights, which submitted it to the UN and UNESCO officials today.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier wieder.

Ergänzende Links:
Rashid Khalidi: Human dignity in Jerusalem (ioa)


Gaza Flotte 2.0: Chronik der 'junge Welt' [20.07.2011]

Gaza Flotte 2.0 19. Juli: Haaretz: Auf einem Eimer, umringt von Kommandos // »Dignité« geentert // Informationsmonopol vorerst beim israelischen Militär – »Dignité«-Passagiere demnach bei guter Gesundheit // »Dignité« wird in den Hafen von Aschdod gebracht // Israelische Marine entert Schiff der »Free Gaza«-Aktivisten // »Dignité« von israelischen Militärbooten umringt

17. Juli: »Gaza, wir kommen!«

15. Juli: »Dignité« und »Juliano« wollen nach Alexandria

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Interview mit Bernard Sabella: "Dialog ist kein Mittel zum Frieden" (RLS) [15.07.2011]

Bernard Sabella Ich meine, ich kann selbst mit Israelis sprechen. Ich brauche, zum Beispiel, kein deutsches Geld oder deutsche Vermittlung, um mehr über die Israelis zu erfahren. Wenn man etwas verändern will in seiner Gesellschaft, dann macht man das einfach, in der Familie, unter Freunden, durch die Arbeit.

Es gibt Organisationen, in den palästinensischen Gebieten und in Israel - ich will sie nicht beim Namen nennen - die mit solchen Projekten viel Geld verdienen. Es sind Dialoggruppen, die Dialog ohne Ziel oder Prinzip organisieren. Das gibt einigen Leuten vielleicht ein gutes Gefühl, aber die Frage ist doch, ob diese Projekte die Situation verändern und zu einer sicheren und friedlichen Zukunft für Palästinenser und Israelis beitragen.

Quellen:
Dialog ist kein Mittel zum Frieden (RLS)


Friends of Bil'in bitten um Unterstützung für den an den Rollstuhl gefesselten Rani Burnat [14.07.2011]

Support our friend Rani Burnat

Rani Burnat has been wheelchair-bound since being shot in the neck by a sniper in 2000.
The shooting occurred during a demonstration in Ramallah on the second day of the second intifada. The injury has left him paralyzed from the chest down, with a head wound from which he is still recovering. Despite the difficulties, Rani — now 30 years old — has since started a family and is the proud father of triplets.

Ergänzende Links:
Friends of Rani


Israelisches Gericht erklärt Verhaftungen von 'Fly-in' Aktivisten für unzulässig - Australierin und Neuseeländerin kommen frei [14.07.2011]

Einreise nach Palästina doch nicht 'illegal' Sylvia Hale, a 69 year old former Australian parliament member and former councillor of Marrickville, was releasedafter having been arrested and detained by the Ministry of Interior yesterday for stating her intent to travel to Palestine. Along with Hale, Vivienne Porzsolt, a 69 year old New Zealand spokesperson for Jews Against Occupation in Australia, was also ordered released. Alison Barnes, Sylvia's daughter, said she cannot wait to speak with her mother: "I am overwhelmed, so thrilled and excited."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier wieder.

Quellen:
Welcome to Palestine news (blog der Organisatoren)
Nachrichtenticker von 'schattenblick'


8. Juli: "Meine Reise nach Palästina endete in einem israelischen Gefängnis" (Fatima H.) [13.07.2011]

Meine Reise nach Palästina endete in einem israelischen Gefängnis Erst vor einigen Wochen erzählte uns unsere Freundin Fatima H., Studentin und Muslima, zum ersten Mal von ihrem Plan, an der Aktion '8. Juli - Willkommen in Palästina' teilzunehmen, die von circa 40 israelischen NGOs ausgehende Einladung anzunehmen, um Palästina mit den eigenen Augen zu sehen.

Dass der völlig legtime - nicht einmal nach israelischen Gesetzen verbotene - Versuch ohne die Leugnung des Reiseziels in die Westbank zu gelangen, zu einem dreitägigen quälenden, für sie überaus demütigendem Aufenthalt in israelischer Haft führen würde, damit hatte unsere junge Freundin so nicht gerechnet:

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Gaza Flotte 2.0: Chronik der 'junge Welt' [12.07.2011]

Gaza Flotte 2.0 10. Juli: Pyrrhus-Sieg Israels // Hungerstreik gegen die Blockade // Eingeflößtes Gedächtnis // Aktionen gehen weiter: Die nächste Flottille komt bestimmt!

9. Juli: Spanische Aktivisten beginnen Hungerstreik // Von Ägypten nach Gaza? // »Dignité« nimmt wieder Kurs auf

8. Juli: Kein Platz für die »Juliano« // Israel gegen Reisende: Hunderte Flugverbote und Verhaftungen // »Juliano« fährt weiter nach Süden // »Willkommen in Palästina«: Proteste am Pariser Flughafen nach verweigertem Lufthansa-Flug // KOPI: Lufthansa, Swiss Air und Malev machen sich zu Handlangern der israelischen Politik

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"8. Juli - Willkommen in Palästina" - Reaktionen [10.07.2011]

Letter from Annie and Pascal from Paris (w2p) // Letter from hunger strikers in Bir el-saba' prison (w2p) // Interview with an Italian Activist (w2p) // Festgenommen … ein Gefängnisbericht (sb) // Press Release (w2p) // Sackgasse Ben Gurion - bittere Bilanz (sb) // Botschafter des Friedens gefährdet (KoPI) (sb) // Zuspitzung - Checkpoints international (sb) // Interview mit der Ärztin und Friedensaktivistin Elfriede Krutsch (sb)

Quellen:
Welcome to Palestine news (blog der Organisatoren)
Nachrichtenticker von 'schattenblick'


"8. Juli - Willkommen in Palästina" - Eine Bestandsaufnahme [09.07.2011]

Stand in Palästina

Unserem Kontakt in Bethlehem zufolge ist es nicht einmal einem Dutzend der rund 500 Aktivisten gelungen nach Bethlehem zu gelangen.

Das Gros der Besucher konnte offenbar aufgehalten werden, indem die isr. Behörden die Airlines dazu aufforderten ihnen die Passagierlisten auszuhändigen. Auf Basis dieser Daten und weiteren Informationen, welche die isr. Stellen auf anderen undurchsichtigen Wegen erlangt haben müssen, stellten sie eine Schwarze Liste mit den Namen von über dreihundert Personen zusammen, die so schon am Abflug gehindert werden konnten. (Nach allem Anschein haben die Betroffenen keine Chance, das Geld für die Tickets erstattet zu bekommen.)

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Ergänzende Links:
welcometopalestinenews.blogspot.com (blog der Organisatoren)
Welcome to Palestine 2011 (pnn)


Gaza Flotte 2.0: Chronik der 'junge Welt' [07.07.2011]

Gaza Flotte 2.0 7. Juli: »Juliano« erreicht Kythira // »Freie Fahrt«: Protest vor griechischer Botschaft in Berlin für 18 Uhr geplant // Die »Juliano« ist wieder unterwegs // »Mavi Marmara«: Keine Unterschrift unter UN-Bericht // US-Teilnehmer der Flottille geben auf // »Juliano« noch in Griechenland

6. Juli: Griechische Küstenwache kapert wieder die Dignité // Die »Juliano« ist unterwegs // Israel bombardiert den Gazastreifen // Livestream: »Juliano« startet Auslaufversuch // 30 Tage Haft auf Bewährung: »Tahrir«-Aktivisten auf freiem Fuß // Drei »Free Gaza«-Aktivisten vor Gericht, weitere warten in griechischen Häfen

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"8. Juli - Willkommen in Palästina" - Palästinensische Organisatoren prangern israelische Propaganda und Drohungen an [07.07.2011]

8. Juli - 'Welcome to Palestine'

The organizers of the "Welcome to Palestine" initiative decry the numerous attempts by Israeli and other media to distort our message and planned activities. There were messages claiming that we are attempting to reach Gaza by going to Lod Airport (aka Ben Gurion airport) on July 8. Some claimed that this initiative came after the flotilla was blocked. Others claimed our visitors want to disrupt things at the airport and some even claimed they will try to take over planes. These claims and many others being circulated are false; we urge media not to disseminate false statements.

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Ergänzende Links:
Berlin: Ein­la­dung zur Live-­Beglei­tung des 'Fly-Ins' in Israel am 8. Juli


Gaza Flotte 2.0: Chronik der 'junge Welt' [06.07.2011]

Gaza Flotte 2.0 5. Juli: »Free Gaza«-Organisatoren: Angebot der griechischen Regierung zeigt Geringschätzung der Menschenrechte // Die »Tahrir« - Ein Schff mit 35 Kapitänen // Französisches Schiff der »Free Gaza«-Flottille trotz Verbots erfolgreich ausgelaufen // US-Professor für internationales Recht: Griechenlands Auslaufverbot ist unhaltbar // Lage auf der »Tahrir« unverändert

4. Juli: Schiffseignerin der »Tahrir« festgenommen, Strom weg // »Tahrir«-Passagiere dürfen Schiff nicht verlassen // »Tahrir« zurück in den Hafen geschleppt // »Tahrir« läuft ohne Genehmigung aus - Küstenwache versucht zu entern // Annette Groth setzt sich für Freilassung von US-Kapitän ein // Israelisches Militär auf Privatyacht? // An Bord der »Tahrir«: Maschine klar, Navigationsgeräte überprüft

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"8. Juli - Willkommen in Palästina" bedroht Israels 'Existenzrecht'! [06.07.2011]

8. Juli - 'Welcome to Palestine' Der israelische Staat, der es vermocht hat die Gazaflotte 'stay human' weitgehend zu blockieren - sei es durch Sabotage oder durch eine wie auch immer geartete Erpressung oder Bestechung der griechischen Regierung - plant nun Vergleichbares mit den 300 bis 500 Friedensaktivisten der Welcome in Palestine-Aktion zu tun, die am Montag, 8. Juli, nach Palästina einreisen wollen, wozu sie dank der israelischen Besatzung unvermeidlich israelisches Territorium und israelische Checkpoints passieren müssen.

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Ergänzende Links:
Israel readies for pro-Palestinian airport protest (afp)
Welcome to Palestine – if you can get in (gdn)


SWR2: "Das Dilemma ist: Sozusagen durch die humanitäre Hilfe, ermöglichen wir es erst Israel, dieses Enklavensystem aufrecht zu erhalten" - Radiofeature mit Tsafrir Cohen [05.07.2011]

Dieses Lagersystem bedeutet auch eine gewisse Entmenschlichung dieser Menschen; wenn man Menschen umzäunt, dann werden sie auch zu wilden Tieren. Da nimmt man sie auch wahr als wilde Tiere; und ich glaube, durch diesen Prozess, wo man die andere Seite nicht mehr sieht durch die Mauern und auch wahrnimmt nur noch über den Sicherheitsaspekt der Gefahr - diese Menschen werden peu à peu zu Freiwild.

Warum hungern die Leute und sterben nicht an ganz schlimmen Krankheiten in den besetzten Gebieten, in diesen Enklaven? Weil das Ausland dies alles bezahlt. Etwa 50 Prozent des Bruttosozialproduktes der Palästinenser, etwa zwei Milliarden Dollar im Jahr, kommen aus dem Ausland. Diese Hilfe macht es erst möglich, dass dieses Enklavensystem funktioniert, ohne in eine enorme humanitäre Krise zu führen, die wirklich tatsächlich zu einer Hungersnot führen würde.

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Ergänzende Links:
Radiofeature mit Tsafrir Cohen - Paradoxe Hoffnung auf Frieden (SWR 2)


8. Juli: 'Welcome to Palestine" - Hundreds of Internationals and Hundreds of Palestinians Gear-up for July 8-16 activities [05.07.2011]

8. Juli - 'Welcome to Palestine' Some 40 Palestinian civil society organizations, popular resistance committees, and political factions announce the launching of the "Welcome to Palestine" initiative July 8-16 where hundreds of Internationals will work with hundreds of Palestinians for Peace. The hundreds of men, women, and children will arrive July 8 at the Lod Airport. The international community must recognize the basic human right to receive visitors from abroad and support the right of their own citizens to travel to Palestine without harassment. Where Israel works to isolate us, we invite all to join with us openly and proudly. We do not accept the attempts to keep us apart or to force us to speak less than with full honesty.

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Ergänzende Links:
Kampagne "Willkommen in Palästina" - Friedlich für die Freiheit (qantara)
Berlin: Einladung, das Fly-In und die Gaza Freedom Flotilla live zu begleiten


Gaza Flotte 2.0: Chronik der 'junge Welt' [04.07.2011]

Gaza Flotte 2.0 4. Juli: »Tahrir«-Passagiere dürfen Schiff nicht verlassen // »Tahrir« zurück in den Hafen geschleppt // »Tahrir« läuft ohne Genehmigung aus - Küstenwache versucht zu entern // Annette Groth setzt sich für Freilassung von US-Kapitän ein // Israelisches Militär auf Privatyacht? // An Bord der »Tahrir«: Maschine klar, Navigationsgeräte überprüft

3. Juli: »Gernika« beim Auslaufen in Hania gestoppt // Griechische Regierung will Hilfsgüter unter UN-Aufsicht transportieren // Zum Auslaufen bereit // Scharfe Kritik an Haftbedingungen für den Kapitän der 'Audacity of Hope' // »Free Gaza«-Flottille will am Montag auslaufen

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Schweiz: 'Youth against settlements'-Aktivisten aus Hebron suchen Kontakt zur regionalen Palästina-Solidarität (4.-29. Juli) [03.07.2011]

'Youth against settlements'-Aktivisten aus Hebron suchen Kontakt zur regionalen Palästina-Solidarität From: Open Shuhada Street issa­amro@­hotmail.­com
Subject: Presentations about Hebron -Palestine in Switzerland, France, Germany, Italy, Liechtenstein and Austria

Liebe Freunde und Unterstützer,

Tamer Alatrash der stellvertretende Koordinator der 'Jugend gegen Siedlungen in Palästina' und Murad Amro, studentischer Koordinator der 'Jugend gegen Siedlungen in Hebron' werden zwischen dem 4. und dem 29. Juli 2011 in der Schweiz sein.

Beide sind an Treffen interessiert, um Präsentationen zu der Situation im Distrikt Hebron zu geben, speziell über den gewaltlosen Widerstand, die Jugendbewegung gegen die Besatzung und die Siedlungen in Palästina und über die Menschenrechtsverletzungen in der Stadt Hebron.

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Anmerkungen zu "Kritische Bemerkungen zur BDS-Kampagne gegen Israel" (Shraga Elam) [02.07.2011]

Kritische Bemerkungen zur BDS-Kampagne gegen Israel In "Kritische Bemerkungen zur BDS-Kampagne gegen Israel kritisiert der 1947 in Haifa geborene Publizist Shraga Elam die BDS-Kampagne.

Darin konstatiert er unter anderem, dass die BDS-Kampagne bisher keine Wunder bewirkt und nur wenig handfeste Resultate gezeitigt habe - und dass es keineswegs ausgemacht sei, dass sich die Entwicklung in Südafrika in Palästina wiederholen liesse, wo die Apartheid zwar formal aber nicht real abgeschafft wurde.

Obgleich die Kritik partiell durchaus zutrifft, ist sie nicht so stringent, dass sie den Aktivismus in Sachen BDS als zwecklos erscheinen lässt. Shraga Elam selber stellt denn auch in eigener Sache fest: "Ich selber weiss darüber ein Lied zu singen, wie ich wegen meiner antizionistischen Position unter dem Druck solcher Lobbyisten von vielen Medien seit Jahren boykottiert werde."

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Thriumph für Israel - Griechenland legt Gaza-Flotte an die Kette [02.07.2011]

Griechenland folgt israelischen Befehlen und stoppt die Gaza-Flotte Griechenland, ein Staat dessen Souveränität infolge drohender Staatspleite ohnehin nur noch auf dem Papier besteht, konnte sich den israelisch-amerikanischen Erpressungen offenbar nicht entziehen - und hat die gesamte Gazaflotte an die Kette gelegt.

Vergleichbares war im letzten Jahr auch im griechischen Teil Zyperns passiert, das auch dieses mal wieder alle Häfen gesperrt hat.
Die Entscheidung in der Hauptsache von einem Land aus abzulegen, war offenbar eine Fehlentscheidung, die bei der nächsten Flotte zu überdenken ist.

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Ergänzende Links:
Free Gaza (jw)
Prohibition of the departure of ships with greek and foreign flags from greek ports to the maritime area of Gaza (hcg)


Das 'popular struggle coordination comittee' sammelt für eine Kaution für Azmi Shioukhy (Beit Ummar) [01.07.2011]

Azmi Shioukhy (Beit Ummar) On Monday, 27. June 2011, prominent activist Azmi Shioukhy from adh Dahariya was once again arrested, this time while reclaiming lands of the South Hebron village of ar Ramadin, which settlers are attempting to seize. According to local activists, settlers had previously uprooted trees from these lands a few months ago and recently planted "their own" trees on the same stretch of land in an attempt to further expand their unlawful colonies.

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Juni-Newsletter der 'Palestine Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel' (PACBI) [30.06.2011]

Juni-Newsletter der 'Palestine Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel' British Academic Union Upholds Palestinian Rights, will Circulate PACBI Call // Jello Biafra cancels Tel Aviv gig // Gaza: Young Palestinians Lead a Global Movement // Armin Van Buuren - Don't Play For Israeli Apartheid in Eilat // Earlham College (US) students launch divestment campaign // Riham Barghouti: Palestinian Struggle for Academic Freedom // "Kairos-Palestine" to be taught in Palestinian Christian schools


Gaza Flotte 2.0 [30.06.2011]

Gaza Flotte 2.0 Links mit aktuellen Informationen zur Gaza-Flotilla 'Stay human':

junge Welt: Free Gaza /// Freedom Flotilla 'stay human' /// ship to gaza (Griechenland) /// Insani Yardim Vakfi (Türkei) /// Freedom Flotilla Italia /// Rumbo a Gaza /// The Free Gaza Movement /// Irish Ship To Gaza /// USTOGAZA /// Ship To Gaza Norway /// Arbeitsgruppe Free Gaza /// Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade /// Free Gaza Movement Danmark /// Canadian Boat To Gaza /// Witness Gaza /// Britain 2 Gaza /// Bateau Francais Gaza /// Free Gaza Scotland /// Belgium to Gaza /// Ship to Gaza Sweden /// de blokkade van Gaza te doorbreken /// USTOGAZA-WEST /// AsiaToGaza /// Droit Pour Tous


BDS: "Es liegt … in der Hand der Israelis, diesen Boykott zu beenden, was für die Juden im Dritten Reich überhaupt nicht zutraf" [29.06.2011]

Zugeschweisster Riegel einer Ladentür in Hebrons Altstadt "Perfid allerdings ist in diesem Zusammenhang die Behauptung, die Parole "Kauf keine Produkte aus Israel" würde an die Nazipropaganda erinnern …
"Kauf nicht bei Juden" war gegen Menschen gerichtet, deren einzige Schuld, Juden zu sein, war. Kauf keine Produkte aus Israel erinnert höchstens an den Boykott Südafrikas, als es gegen eine Rassentrennungspolitik ging, wie sie heute in Israel praktiziert wird. Schließlich geht es auch nicht nur um Waren, die man nicht kaufen soll, sondern auch um fremdländische Investitionen, die man verhindern will und um Sanktionen gegen israelische Künstler und Sportler, nicht weil sie Israelis sind und schon gar nicht weil sie Juden sind, sondern weil sie eine Politik unterstützen, die schlicht und einfach rassistisch ist. In dem Moment wo Israel seine Politik ändert, fällt diese Boykottaktion wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Es liegt also in der Hand der Israelis, diesen Boykott zu beenden, was für die Juden im Dritten Reich überhaupt nicht zutraf."

Quellen:
Ein Betonkopf kommt selten alleine (A. Melzer)


"Sehr geehrte Damen und Herren" [28.06.2011]

Briefkasten in Bethlehem So könnte Ihr Brief beginnen, den Sie an die Damen und Herren Volksvertreter und Regierenden richten können, um Sie darum zu bitten, sich dafür einzusetzen, dass die neue Gaza-Flottilla unbeschadet in Gaza anlegen kann.
Einen Musterbrief finden Sie hier wieder.

Bitte wenden Sie sich an die Regierung: An das Bundeskanzleramt bzw. die Bundeskanzlerin - internetpost@­bundesregierung.­de - und an das Aussen­ministerium bzw. den Aussen­minister - poststelle@­auswaertiges-amt.­de.

Sie können sich auch an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen wenden - volker.­kauder@­bundestag.­de, frank-walter.­steinmeier@­bundestag.­de, rainer.­bruederle@­bundestag.­de, gregor.­gysi@­bundestag.­de, juergen.­trittin@­bundestag.­de, renate.­kuenast@­bundestag.­de - sowie an die Ausschüsse für Auswärtiges - auswaertiger-ausschuss@­bundestag.­de - und den Menschenrechtsausschuss - menschen­rechts­ausschuss@­bundestag.­de.

Ergänzende Links:
Musterbrief an Regierung und Parlamentarier (M. Forberg, bds-kampagne.de)


Gaza Flotte 2.0 [28.06.2011]

Gaza Flotte 2.0 Of course the Flotilla is a political provocation (27. Jun) // Obama Admin Warns of "Fines and Incarceration" if U.S. Citizens Set Sail with Gaza Aid Flotilla (27. Jun, rn) // "We Are Eager to Get to Gaza": Democracy Now! Exclusive Report from Greece on U.S. Gaza Aid Flotilla (27. Jun) // Staying Human: Preparing to Sail to Gaza (27. Jun) // Israel to Stop Flotilla "Without Physical Contact" // Spirits of Justice Going to Gaza (27. Jun) // Israel accused of trying to intimidate Gaza flotilla journalists (26. Jun) // MEP joining flotilla tells EI: EU’s honest broker image "a sham" (26. Jun) // Gaza flotilla activists: One of our ships was sabotaged (27. Jun) // In preparation for Gaza flotilla, passengers briefed on how to face Israeli soldiers (27. Jun) // Why a 'spectacularly modest' flotilla letter signed by 6 Congress people bucks the Likud culture of Washington (26. Jun) // Arab ship to participate in flotilla to Gaza (25. Jun)


Presseerklärung der 'Deutschen Initiative zum Bruch der Gazablockade':
Warum und wann fahren wir nach Gaza??? [19.06.2011]

Warum und wann fahren wir nach Gaza??? Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade (DIGB) unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach, gibt hiermit in Kooperation mit allen Multiplikatoren der Freedom Flottille II bekannt, dass das Deutsche Schiff der DIGB in Kürze die Fahrt nach Gaza aufnimmt, um mit allen Multiplikatoren auf internationalem Gewässer in der Nähe Griechenlands zusammenzutreffen um die Blockade des Gazastreifens zu brechen.

Um das genaue Datum und nähere Informationen bekanntzumachen, plant daher die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade am 21. Juni 2011 eine Informationsveranstaltung um über die Freedom Flottille II aufzuklären und über die grauenhafte humanitäre Lage im Gazastreifen zu berichten.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Israel has no right to stop Gaza aid flotillas (G. Levy)
Interview: Alice Walker on the Gaza Freedom Flotilla and the struggle for justice (ei)


100 Tage Haft für den gewaltlosen Protest Khaled Zawahres vor einem 'Skunk' [18.06.2011]

100 Days Prison for Making a Peace Sign – in pictures & videos Khaled Zawahre wurde in Qalandia vor einem Skunk stehend verhaftet und dann im Ofer-Gefängnis eingesperrt. (Ein 'Skunk' ist eine Art Wasserwerfer, der eine widerlich stinkende Brühe anstelle von Wasser verspritzt.)

Das Militärgericht verkündete nun eine Verlängerung seiner Haft um 100 Tage. Bis zum Ende der Untersuchung wurde er beschuldigt einen Soldaten geschlagen und Steine geworfen zu haben, obwohl die Aufzeichnungen zeigen, dass er gewaltlos vor dem Skunk stand!

Ergänzende Links:
Khaled: 100 Days Prison for Making a Peace Sign – in pictures & videos


Gaza Flotte 2.0 [18.06.2011]

The European Campaign to End the Siege on Gaza Neue Kraftprobe vor Gaza (19. Jun, jw) // Gaza: un bateau français partira de Grèce, un autre devrait quitter la France (18. Jun) // FREEDOM FLOTILLA II-STAY HUMAN WILL SAIL TO GAZA! (17. Jun, ihh) // French flotilla ship won't sail (15. Jun, ynet)  wird dementiert von  LE BATEAU FRANCAIS POUR GAZA EST SUR LE DEPART! (CCIPPP, 16. Jun) // Canada: FREEDOM FLOTILLA II-STAY HUMAN WILL SAIL TO GAZA (16. Jun) // USA: Sailing to Gaza With Love on The Audacity of Hope (14. Jun) // A CALL FROM GAZA in Support of the Freedom FlottIla II (12. Jun) // Neue Flottille für Gaza (9. Jun., jw)


"Ich organisierte diese friedlichen Demonstrationen, um unser Land und unser Volk zu verteidigen." (B. Tamimi, Nabi Saleh) [08.06.2011]

Ich organisierte diese friedlichen Demonstrationen, um unser Land und unser Volk zu verteidigen. Nach mehr als zwei Monaten in Haft, begann am Sonntag vor dem Militärgericht der Prozess gegen Bassem Tamimi (44), der seit 2009 die Proteste in dem Dorf Nabi Saleh, nördlich von Ramallah, im Westjordanland organisiert.

Tamimi, ein langjähriger Aktivist, wurde bereits neunmal inhaftiert und sass ingesamt drei Jahre im Gefängnis, ohne einen regulären Prozess. (Die ihn belastenden 'Beweise' wurden ihm und seinen Anwälten vom Gericht vorenthalten: eine Spezialität der israelischen 'Justiz'.)
1993 versuchten Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes ihn durch Folter zu einem 'Geständnis' in einem Mordfall zu zwingen, infolgedessen er in ein einwöchiges Koma fiel.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
"Your Military Laws Are Non-Legit. Our Peaceful Protest is Just"


8. July - Come visit Palestine this summer [06.06.2011]

Come visit Palestine this summer Palestinian civil society organizations and peace and human rights defenders and activists on the ground call on civil society organizations and people of conscience around the world to come to Palestine between July 8-16 for fellowship and actions. Entering Palestine through Ben Gurion airport in hundreds of people over 26 hours will send a message that we want Israel to recognize the basic human right of entering to Palestine by those who want to visit us.

More here.




IPK mit Reports zu palästinensischen Gefangenen [05.06.2011]

ADDAMEER (Arabic for conscience) Prisoners Support and Human Rights Association Die grosse Bedeutung der Gefangenen für die palästinensische Gesellschaft hat ihren Ursprung darin, dass das israelische Justizsystem und seine Gefängnisse ein sehr wichtiges Instrument der Besatzer zur Terrorisierung und Zerstörung der palästinensischen Gesellschaft sind.

Monate oder Jahre in einem israelischen Gefängnis verbracht zu haben - Erniedrigungen, Schläge oder Folter ertragen zu haben - ist für Palästinenser nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Um einen Eindruck von dem kafkaesken Charakter des israelischen Justizsystems zu erhalten, empfiehlt es sich unbedingt folgenden Vortrag von Roni Hammermann (machsom watch) anzusehen.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Schuldig - Israelische Militärgerichte 2008 (machsom watch)
Israeli prison raid footage released (alj)


Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade: Flotte startet in dritter Juniwoche [04.06.2011]

Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach, gibt … bekannt, dass der Zeitraum für den Start der Freedom Flottille II beschlossen wurde. Diese wird somit aller Voraussicht nach in der dritten Juniwoche 2011 in See stechen, um die Blockade des Gazastreifens zu brechen.
Weiterhin teilte der Hauptkoordinator der Deutschen Initiative zum Bruch der Gazablockade, Dipl. Ing. Khamis Kort, … mit, dass die Freedom Flottille II alle vorherigen Aktionen an Anzahl und Größe übersteigt. Erfreulich ist zudem, dass sich die Anzahl der beteiligten und unterstützenden Organisationen vervielfacht hat und sich mittlerweile mehr als 1000 Organisationen und Initiativen der Solidaritätsbewegung anschlossen.

Ergänzende Links:
Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade: Presseerklärung


Gaza Flotte 2.0 [03.06.2011]

The European Campaign to End the Siege on Gaza "WE ARE UNARMED AND WE ARE SAILING" On Anniversary of Mavi Marmara Killings, U.S. Boat to Gaza Announces Passenger List // Commemorating Our Martyrs and Preparing to Sail Again - We Call Upon the International Community to Restrain Israel // A UN Secretary General vs Freedom Flotilla 2 // Dear Ban Ki-Moon, Your Concern for Our Safety is Touching


Palästinensische Kinder zunehmend Ziel israelischer Repression? [02.06.2011]

Junge aus dem Azza-Refugee Camp in Bethlehem (2011x) Ein Blick in die Berichte aus Palästina hinterlässt den Eindruck, dass Kinder mehr und mehr Ziel staatlicher Repression werden.

Erst vor wenigen Tagen wurde ein siebenjähriger Junge in Silwan verhaftet, der angeblich Steine geworfen habe. Der Vater, der versuchte die Verhaftung zu verhindern wurde mit Pfefferspray traktiert, eine Tante mit Gummigeschossen.

Mehr Informationen speziell zu Thema Kinder finden Sie bei der palästinensischen Sektion von Defence for Children International.

Ergänzende Links:
Are Palestinian children less worthy? J. Massad (alj)
The war on Silwan's children (slwanic)


Israelische Regierung plant Zwangsumsiedlung von bis zu 30.000 Beduinen im Negev [02.06.2011]

Siedlung von Jahalin-Beduinen zwischen Bethlehem und Ramallah Aus dem Büro des israelischen Premierministers sind Pläne bekannt geworden, ca. 30.000 Negev-Beduinen in drei bereits bestehende, eigens zu ihrer Konzentration geplante Orte - Rahat, Kseifa und Hura - umzusiedeln.

Diese Umsiedlung soll dazu dienen die Beduinen aus der Fläche zu entfernen, um so Raum für die jüdische Kolonialisierung zu schaffen.
Im Fokus stehen dutzendende sogenannter unrecognized villages: Siedlungen die in keinster Weise an die öffentliche, staatliche Infrastruktur angeschlossen und in keiner offiziellen Karte verzeichnet sind.

Ergänzende Links:
Israeli PMO Considering Re-Locating 30,000 Bedouins (pnn)


Erster Jahrestag des israelischen Massakers an Bord der Mavi Marmara [01.06.2011]

Israel attacks Gaza aid fleet - At least 19 people killed after troops storm convoy of ships trying to break Gaza siege

Ergänzende Links:
One year since the Mavi Marmara massacre
Israel Prepares to Stop Gaza Flotilla 2
Buchempfehlung: Mitternacht auf der Mavi Marmara – Der Angriff auf die Gaza-Solidaritäts-Flottille (Bd. 2); Laika Verlag


Gaza Flotte 2.0 [31.05.2011]

The European Campaign to End the Siege on Gaza European coalition rejects UN chief's call to stop siege-busting flotilla to Gaza // Campaign to vilify Gaza flotilla underway in Europe // Boats representing five more European countries to join flotilla at end of June to break Gaza siege // We are getting ready to sail // 'Deutsch-Israelische Gesellschaft' blames and threatens future Israeli victims // STAY HUMAN ...Freedom Flotilla Renames Voyage in Honor of Slain Activist Vittorio Arrigoni


Zu Besuch in Jerusalems Altstadt [27.05.2011]

Khader's Bakery: Besitzer Abu Mouayad gibt gerne Auskunft über die ganz speziellen Schwierigkeiten arabischer Ladenbesitzer in der Altstadt Sollten Sie vorhaben Jerusalems Altstadt zu besuchen, so möchten wir Ihnen gerne zwei kleine Tipps geben.

So Sie eine preiswerte Unterkunft in der Altstadt suchen, so empfehlen wir Ihnen das New Imperial Hotel direkt am Jaffa Gate, von dem aus die Attraktionen der Altstadt in wenigen Minuten zu Fuss zu erreichen sind. Obwohl das 1884 erbaute Hotel schon bessere Zeiten gesehen hat und der Standard einfach ist, hat es dennoch viel Charme und wird von einem sehr zuvorkommenden Hotelier geführt.

Bitte lesen Sie hier weiter.


AIK: Erinnerung an Vittorio Arrigoni und Juliano Mer-Khamis [26.05.2011]

Plakat zur Erinnerung an Vittorio Arrigoni in Nablus (30. Mrz) Eine Ahnung von Freiheit

Von Bjarne Köller

Der Mord an Juliano Mer-Khamis hinterlässt eine Lücke. Was bleibt ist die Hoffnung, dass die Saat seiner Arbeit aufgegangen ist. Ein Nachruf. …

Salafiten: zuverlässige Waffe des Regimes, angenehmer Feind des Westens

Von Ali Nasser

Der Mord am italienischen Solidaritätsaktivisten und Journalisten Vittorio Arrgoni wirft neues Licht auf die Entfremdung des Salafismus und die Leichtigkeit seiner Instrumentalisierung gegen jede Befreiungsbewegung im islamischen Raum. …


'DIE LINKE' - Chronik eines angekündigten Putsches - "Werter Bodo, … Ist Dir eigentlich klar, was Du mir unterstellst und wo Du mich hinstellt?" (Hermann Dierkes, 'DIE LINKE') [22.05.2011]

Israel: Der Garten Eden des Imperialismus, die Manifestation der Aufklärung Ein indirekter Link auf ein antisemitisches Pamphlet auf den Seiten des Duisburger Kreisverbands der LINKEN wird von der Apartheidslobby zu einem linken 'Antisemitismusproblem aufgeblasen.
Die Parteirechte wirft sich darob vor dem letzten Apartheidstaat des 21. Jahrhunderts auf die Knie und lässt sich von der Lobby mit der Antisemitismuskeule ausrüsten, um damit auf die verhasste Parteilinke einzudreschen. Denn was, wenn nicht der Antikapitalismus, der Antimilitarismus und der Antiimperialismus der Linken stehen der Hegemonie der Rechten im Weg, die sich nichts sehnlicher wünscht, wie eine Beteiligung an der Macht?
Obwohl er die Antwort kennen müsste, fragt Hermann Dierkes vom antiimperialitischen Flügel der Partei - "Werter Bodo, … Ist Dir eigentlich klar, was Du mir unterstellst und wo Du mich hinstellt?".

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Werter Bodo, … Ist Dir eigentlich klar, was Du mir unterstellst und wo Du mich hinstellt? (Hermann Dierkes, 'DIE LINKE')


Gaza: Das 'Jüdische Boot' ist schliesslich angekommen [17.05.2011]

Gaza: Edith Lutz mit einer Bildkollage der Irene Die 'Irene', das Jüdische Boot, das vor acht Monaten von der isr. Marine aufgebracht wurde, bevor es Gaza erreichen konnte, ist nun in Gaza angekommen - zumindestens symbolisch.

Angekommen ist zumindestens die damalige Koordinatorin des Bootes, Dr. Edith Lutz, die zusammen mit dem 'Stay human'-Konvoi, benannt nach dem Leitspruch des Italieners Vittorio Arrigoni, dem ISM-Aktivisten in Gaza, der vor circa einem Monat von politisch motivierten Entführern getötet wurde.

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63 Jahre Apartheid - Israel feiert mit einem weiteren Massaker an Palästinensern [16.05.2011]

Demonstration in Ramallah Den 63. Jahrestag seiner Gründung beging der israelische Staat mit der für ihn klassischen Art und Weise: mit einem weiteren Massaker an unbewaffneten Palästinensern.

Mehr als ein dutzend unbewaffneter Palästinenser wurden getötet und hunderte verletzt, als sie in der Westbank und in Gaza gegen die isr. Beatzer demonstrierten und an der libanesischen und der syrischen Grenze versuchten zurück in ihre Heimat zu gelangen.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Videos aus: Ramallah / Qalandia / Al-Walaja / Al-Walaja II / Gaza / Golan / Libanon / Kairo


"Den Israelis ihre eigene Besatzungspolitik vor Augen führen" (dradio) [16.05.2011]

Hebron: Gitter schützen Passanten vor dem Müll der Siedler

Von Anne Demmer

Immer mehr junge israelische Soldaten vertrauen der Menschenrechtsorganisation "Breaking the Silence" an, was sie während ihrer Militärzeit in den besetzten Gebieten erlebt haben. Einer von ihnen ist Avner Gevaryahu.

Avner: "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Schweigen zu brechen. Wir wollen darüber aufklären, was sich hier seit der zweiten Intifada im Westjordanland und im Gazastreifen zwischen Palästinensern und Siedlern abspielt. Die Leute wissen doch gar nicht, was die Soldaten in den besetzen Gebieten überhaupt machen."

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Kontrolle und Verdrängung (medico)
Das Schweigen brechen (Breaking the Silence / Shovrim Shtika) (pdf, medico)


Ehem. isr. Ministerpräsident Ehud Barak: "BDS works!" [16.05.2011]

Ehud Barak acknowledges the impact of BDS „Es gibt Elemente in der Welt, recht einflussreiche, in verschiedenen Ländern, einschliesslich in freundlichen, in Gewerkschaften, der akademischen Welt, unter Verbrauchern, günen politischen Parteien” … „und dieser Impuls hat in einer breiten Bewegung kulminiert, Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) genannt, was mit Südafrika geschah.”
„Es wird auf uns zukommen wie ein Gletscher, von allen Seiten. Es gibt Leute im Europarat, die mit Import und Export zu tun haben, und sie können, ohne Entscheidung einer Regierung, der israelischen Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Wir werden das in der akademischen Welt sehen, wir werden es bei Gewerkschaften der Hafenarbeiter sehen, Verbrauchergruppen, und das wird auf Regierungsebene Fuss fassen.”

Ehud Barak acknowledges the impact of BDS (dt. Palästina Portal)


Bonn: Infostand und Kundgebung anlässlich des 63. Jahrestags der nakba [14.05.2011]

Bonn: Infostand und Kundgebung anlässlich des 63. Jahrestags der nakba Am 63. Jahrestag der nakba, hatte die palästinensische Gemeinde Bonn einen Infostand auf dem Münsterplatz aufgebaut, an dem die bekannte nakba-Ausstellung der Libanonhilfe e.V. gezeigt wurde.
Dazu verteilten Mitglieder der 'nakba 60'-Gruppe eine Broschüre, in dem zum Boykott israelischer Waren aufgefordert wird.

Die Broschüren wurden von den Passanten gut angenommem, was wieder einmal mehr belegt, dass die veröffentlichte Meinung und die reale Meinung des Publikums keineswegs übereinstimmen müssen.

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14. Mai 2011 - 63 Jahre nakba - Kundgebung und Ausstellung in Bonn [14.05.2011]

14. Mai 2011 - 63 Jahre nakba - Kundgebung und Ausstellung in Bonn Liebe Freunde!

Am 14. Mai diesen Jahres kann das israelische Volk den 63. Tag der Staatsgründung feiern.

Am 14. Mai 2011 kann das palästinensische Volk nicht feiern, nein, es wird trauern.

Denn am 14. Mai 1948 - dem Tag der Gründung des Staates Israel - beginnt für das palästinensische Volk Die Katastrophe - auf arabisch nakba. An diesem Tag blicken die Palästinenser auf 63 Jahre Not, Vertreibung und Reduzierung ihres angestammten Landes zurück. Und es hört nicht auf.

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Interessenten für Vorträge mit Lillian Rosengarten - Passagierin des jüdischen Boots nach Gaza - gesucht [14.05.2011]

Interessenten für Vorträge mit Lillian Rosengarten - Passagierin des jüdischen Boots nach Gaza - gesucht Die 1936 in Frankfurt geborene Lillian Rosengarten, die zu den Passagieren des jüdischen Boots nach Gaza gehörte, das im vergangenen Jahr von den israelischen Behörden gewaltsam aufgebracht wurde, steht im Grossraum Frankfurt vom 6. bis zum 9. Juni für Vorträge zur Verfügung.
Frau Rosengarten spricht deutsch.

Interessenten melden sich bitte bei vetter@ipk-bonn.de.

Ergänzende Links:
IPK zu Lillian Rosengarten


"Stay human" Konvoi in Gaza eingetroffen! [13.05.2011]

Vittorio Arrigoni als 'lebender Schutzschild' an Bord eines  pal. Fischerboots Achtzig vorwiegend italienische Aktivisten des 'Stay human' Konvois, benannt nach dem Motto des vor c.a einem Monat in Gaza von palästinensischen Entführern ermordeten ISM-Aktivisten Vittorio Arrigoni, sind heute in Gaza eingetroffen. Die Teilnehmer werden dort bis zum Ende des Ablaufs der 40-tägigen Trauerzeit des Ermordeten verbleiben.

In der Zwischenzeit soll ein weiter weiterer Konvoi von mehr als 100 Bussen vom Tahrir-Platz in Kairo aufbrechen, der am 15. Mai - dem 'nakba'-Tag - in Gaza ankommen soll.

Gegen Ende Juni soll eine weitere Flottille gen Gaza aufbrechen.

Ergänzende Links:
Stay Human convoy enters Gaza


Besuch beim 'Freedom Theatre' in Jenin - 'Wir wollen nicht aufgeben' [13.05.2011]

'Wir wollen nicht aufgeben' - Mariam Abu Khaled Nach dem erfolgreichen Auftritt des Ensembles von Jenins 'Freedom Theatre' im Jahr 2009, hatte sich das IPK zu Jahresbeginn entschlossen das Ensemble auch für den Oktober dieses Jahres einzuladen. Ein Plan, der durch den schockierenden Mord an unserem Freund und Leiter des 'Freedom Theatre', Juliano Mer-Khamis, jäh durchkreuzt wurde.

Um aus erster Hand zu erfahren, wie es um das 'Freedom Theatre' und die Tournee bestellt ist, fuhren Vertreter des IPK Anfang Mai nach Jenin, um das 'Cinema Jenin' und das 'Freedom Theatre' zu besuchen.

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Visit the AIC! [10.05.2011]

AIC Das IPK empfiehlt allen Besuchern der Westbank auch Halt beim AIC - dem The Alternative Information Center - in Beit Sahour (Bethlehem) zu machen.

Die Aktivitäten des AIC beschränken sich nicht allein auf das Feld der politischen Aufklärung. Zum Programm gehören auch kulturelle Veranstaltungen - wie Buchvorstellungen, Musik etc.. Das allwöchentliche AIC-Cafe lädt dazu regelmässig interessante Gäste ein, die von ihrer Arbeit berichten. Daneben ist das AIC natürlich auch ein Anlaufpunkt für politische Aktivisten, seien es Palästinenser oder Internationalisten.

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Ergänzende Links:
Palestine Through History: Part I / Part II
The Arab Peoples' Revolution: Recapturing Self and Disconnecting with Colonial Democracy
Politics of Heritage in Palestine: Conflict between Two Narratives
The Case against Palestinian Normalization with Israel


"Vik zum Gedenken" - Nachruf auf Vittorio Arrigoni von Jeff Halper (Übers. von U. Vestring) [17.04.2011]

Vittorio Arrigoni (ISM) in Gaza gekidnappt! Es ist kaum zwei Wochen her, dass ich Juliano Mer Khamis, einen Freund und Mitstreiter, verloren habe, da muss ich um meinen Free Gaza-Schiffskameraden Vittorio Arrigoni trauern. Er wurde gestern Abend in Gaza von religiösen Extremisten brutal ermordet, Vik, der übrigens Juliano ähnelte – äußerlich und auch mit seinem lebensbejahenden Wesen und seiner beharrlichen Präsenz, wenn die Unterdrückten ihn brauchten.

Vik war wahrhaftig überlebensgroß. Er war randvoll mit Energie und einer Mischung von Lebenslust, Kameradschaftschaftlichkeit und Ungeduld angesichts von Beschränkungen und Gefängnissen wie Gaza. Da konnte es passieren, dass er einen plötzlich in die Luft hob oder mit einem rangelte – er war ein großer, starker, gutaussehender Kerl. Er behielt seinen Überschwang und sein Lächeln auch unter Druck und Gefahr, als ob er einem sagen wollte: Jallah! Diese israelischen Marineboote, die auf uns und die palästinensischen Fischer schießen, die können unserer Solidarität, unserer Wut und unserer gerechten Sache doch nichts anhaben! (Bei einer solchen Konfrontation wurde Vik verwundet.) Oft fiel er einen aus Spaß von hinten an und warf einen lachend zu Boden mit den Worten: „Siehst Du! Genauso kommt die Besatzung zu Fall.“

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Vittorio Arrigoni berichtet über die Arbeit von ISM in Gaza [16.04.2011]

Vittorio Arrigoni berichtet über die Arbeit von ISM in Gaza Vittorio Arrigoni über die Arbeit von ISM in Gaza +++ Bilder von der Begleitung von Fischern unter dem Beschuss der isr. Marine +++ Bilder von der Begleitung von Ambulanzen während 'Cast Lead' unter dem Beschuss isr. Soldaten +++ Bilder von der Begleitung pal. Bauern, unter dem Beschuß isr. Grenzer +++ die bei der Feldarbeit beschossen werden +++

Anmerkung: Es ist unvorstellbar, dass ein Mann der sein Leben bei der Begleitung pal. Fischer, Ambulanzen und Bauern riskiert hat, von einem Bewohner Gazas erdrosselt wurde.


Gaza: Vittorio Arrigoni (ISM) tot aufgefunden [15.04.2011]

Vittorio Arrigoni (ISM) in Gaza gekidnappt! Heute morgen wurde in Gaza die Leiche des gestern entführten ISM Mitarbeiters Vittorio Arrigoni, 36, gefunden. Nach den bisherigen Nachrichten (11:00 Uhr) erstickte Arrigoni bereits kurze Zeit nach seiner Gefangennahme, was vermuten lässt, dass er Opfer eines 'Unfalls' der Entführer wurde. [Laut PNN wurde Arrigoni erhängt (23:40 Uhr)]

Vittorio Arrigoni, der Ehrenbürger Gazas war und dort sei Jahren für ISM arbeitete, wurde nach allem Anschein Opfer politischer Machtkämpfe zwischen der Regierung Gazas und salafistischen Gruppen.

Der IPK-Vorstand verneigt sich vor dem Toten in tiefer Trauer.


capjpo: GOLDSTONE UND DIE UNO - DIE MOBILISIERUNG ZUM SCHUTZ DER FLOTILLA - MELDET EUCH ZUR MISSION IN PALÄSTINA AM 8.JULI AN! [14.04.2011]

Nachrichten von CAPJPO - Coordination des Appels pour une Paix Juste au Proche-Orient

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Während der Wind der Freiheit über zahlreichen arabischen Ländern weht, lässt sich dies von Palästina nicht sagen. Dort werden die israelische Besatzung und Unterdrückung weiterhin härter, während der Kolonisationsprozess mit dem beschleunigten Diebstahlvon palästinensischem Boden und Wasser und der Vertreibung palästinensischer Familien aus Ost-Jerusalem und aus der Westbank fortschreitet.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Einladung: Willkommen in Palästina - 8. bis 16. Juli 2011


Vittorio Arrigoni (ISM) in Gaza gekidnappt! [14.04.2011]

Vittorio Arrigoni (ISM) in Gaza gekidnappt! Vittorio Arrigoni, 36, freiwilliger Mitarbeiter der ISM in Gaza, ist heute vormittag in Gaza city entführt worden. Später wurde ein Video veröffentlicht, in dem er mit verbundenen Augen und zusammengeschlagenem Gesicht gezeigt wurde.
Salafisten übernahmen die Verantwortung für die Entführung und Verschleppung und fordern von der Hamas Regierung die Freilassung von Abu Al Waleed Al Maqdisi innerhalb von 30 Stunden, beginnend ab heute morgen 14.4.2011, 11:00 Uhr. Falls die Forderung nicht erfüllt wird, würden sie Vittorio töten.
Alle Journalisten hier in Gaza, seine Freunde hier und seine Freunde überall auf der Welt bitten Hamas, sofort einzugreifen, und Vittorio sofort freizulassen, er arbeitet schon sehr lange und unermüdlich daran Gaza zu helfen.
Lasst uns alle für seine sichere Freilassung beten.

Übersetzung des englischen Originaltextes von Occupied Palestine

Ergänzende Links:
ISM activist Vittorio Arrigoni kidnapped in Gaza (mw)
Online-Petition: We demand the immediate release of Vittorio Arrigoni
Berlin: Vittorio Arrigoni stellt 'Gaza - Mensch bleiben' vor (Video)


BDS: Verbotene Früchte - Die israelische Weinindustrie und die Besatzung [12.04.2011]

Ein neuer Report von Who Profits beschreibt die Verwicklung der israelischen Weinindustrie in die Besatzung der Westbank sowie der syrischen Golanhöhen und verfolgt einige der Wege, mit der diese ihre Verwicklung zu verbergen sucht.
Zu diesem Zweck gibt der Report einen Überblick über die israelische Weinindustrie, zeigt die Weinberge und Kellereien in den besetzten Gebieten und verfolgt die Verbindungen zwischen den großen israelischen Weinproduzenten und dieser Siedlungsindustrie.

Ergänzende Links:
Forbidden fruit - The israeli wine industry and the occupation


Juliano Mer-Khamis [12.04.2011]

Dieser Filmausschnitt zeigt Juliano Mer-Khamis als einen umverbesserlichen Optimisten. Er wusste sehr genau um die Gefahr und auch wer die Waffe auf ihn richten würde.
Hätte er doch dieses Mal nicht recht behalten. Juliano Mer-Khamis könnte vielleicht noch unter uns weilen, wenn er vorsichtiger gewesen wäre. Wenn er zu den Menschen, denen er helfen wollte, mehr Distanz gehalten hätte - hinter schusssicherem Glas oder hinter einem Bodyguard.

Genau diese Distanz wollte er jedoch offenbar nicht. Denn sie hätte ihn daran gehindert die Menschen so zu erreichen, wie nur er das vermochte. Ein erfolgreicher israelischer Schauspieler, der die Jugendlichen und Kinder in einem elenden palästinensischen Flüchtlingslager mit den Mitteln des Theaters zu befreien suchte.

Hätte er doch dieses Mal nicht recht behalten.


Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade [11.04.2011]

Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade "Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade freut sich Ihnen, ihre Mitwirkung an der "Friedensflotte 2" mitteilen zu können, welche im Herbst 2010 in Richtung Gaza aufbrechen wird. Es ist geplant ein deutsches Schiff mit essentiellen Waren und unter Teilnahme von Bundestagsabgeordneten, politischen und akademischen Persönlichkeiten aus Deutschland in den Gazastreifen zu schicken."


Gewaltlosigkeit im israelisch-palästinensischen Konflikt [10.04.2011]

Gewaltlosigkeit im israelisch-palästinensischen Konflikt

von Khalil Toama (Streitkultur 2003, VPI)

Es scheint mir, dass die Palästinenser das einzige Volk sind, das ständig aufgefordert wird, seinen Widerstand gegen Vertreibung und Besatzung … zu rechtfertigen und zu legitimieren. …
Dabei vermischen sich Stimmen der notorischen Israel-Apologeten, die entweder ausdrücklich sagen oder hinterlistig suggerieren, dass die Brutalität der Besatzer und all seiner Unterdrückungsmaßnahmen, eine Funktion der Nicht-Gewaltlosigkeit der Palästinenser seien.

Bitte lesen Sie hier weiter.


In memoriam Juliano Mer-Khamis [08.04.2011]

Juliano Mer-Khamis - Wir haben einen Freund verloren Mit den Waffen der Kunst von Nora Haakh +++ Statement from the Jenin Freedom Theatre friends von den 'Freunden des Freedom-Theaters USA' +++ In Memoriam: Juliano Mer-Khamis von PACBI +++ Juliano Mer-Khamis: Activist and Friend von AIC +++ Auf der Mauer - In Erinnerung an Juliano Mer Khamis von medico +++ Juliano Mer-Khamis ermordet! von Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. +++ Wir haben einen Freund verloren von IPK +++ In memory of our beloved friend Juliano Mer-Khamis von popularstruggle +++ Nachruf für Juliano Mer-Khamis von den 'Freunden des Freedom-Theaters Deutschland' u.a. +++ 100 Prozent Juliano von Stephanie Doetzer (qantara)


The Freedom Theatre, Jenin, West Bank, Palestine (youtube) [06.04.2011]

The Freedom Theatre, Jenin, West Bank, Palestine


Kriegsdienstverweigerer Ajuad Zidan zum siebten mal inhaftiert - „die Einsamkeit einer Gefängniszelle ist tausend Mal besser, als vor meinem eigenen Volk mit einer auf sie gerichteten Waffe zu stehen” [03.04.2011]

Kriegsdienstverweigerer Ajuad Zidan: die Einsamkeit einer Gefängniszelle ist tausend Mal besser, als vor meinem eigenen Volk mit einer auf sie gerichteten Waffe zu stehen Nach der Weigerung dem Einberufungsbefehl Folge zu leisten, wurde der palästinensische Kriegsdienstverweigerer Ajuad Zidan am 21. März zu weiteren 20 Tagen Gefängnis verurteilt. Dies ist sein siebter Aufenthalt im Gefängnis.
Er wird am 7. April entlassen, und es ist wahrscheinlich, dass er danach sofort wieder in Haft genommen wird.

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Ergänzende Links:
Connection e.V.
New Profile


Paula Abrams-Hourani nominiert das Biliner Volkskomitee für den Aachener Friedenspreis [02.04.2011]

von Paula Abrams-Hourani

Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzende Otten,
Sehr geehrte Frau Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas-Ost,

Ich bin eine Friedensaktivistin aus Wien und Mitglied von zwei österreichischen Gruppen die sich mit der israelischen Besatzung palästinensischen Landes befassen.

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'Israel: Die Jugend hat keine Wahl' (arte, 2009) [01.04.2011]

Israel: Die Jugend hat keine Wahl Bericht über Jugendliche in Israel aus dem Jahr 2009.
Portraitiert werden rechtsextreme Juden russischer Herkunft, die fahnenschwingend "Tod den Arabern!" brüllen, Araber mit israelischen Pässen, die um ihre Zukunft im 'Jüdischen Staat' fürchten und den Kriegsdienst verweigernde linke Juden, die für ihre Überzeugung ins Gefängnis gehen.

Auf youtube: Teil I / Teil II / Teil III.

(Hinweis von fatehyouthgermany.blogspot.com.)


ISM sucht Freiwillige für Gaza [28.03.2011]

ISM sucht Freiwillige für Gaza Hallo zusammen,

wir brauchen dringend neue Freiwillige für ISM Gaza. Wir sind derzeit vier Leute, von denen einer in zwei Wochen und ein weiterer in sechs Wochen weggeht.
Im Moment bereiten palästinensische Organisationen und verschiedene spanische NGOs ein Boot vor, das Fischer aus Gaza begleiten und vor israelischen Übergriffen schützen sowie diese Verstöße gegen Menschenrechte sowie internationales Recht dokumentieren soll. Bei diesem Projekt arbeiten PCHR, PSCC (Popular Struggle Coordination Committees) und die Fishermen Association of Gaza mit dem spanischen Netzwerk "Civil Peace Services" zusammen. Die Besatzung des Boots wird aus einem palästinensischen Kapitän und mindestens zwei internationale Helfern, meist ISMlern, bestehen.

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Nabi Saleh: Bassem Tamimi, Organisator des zivilen Widerstands verhaftet [27.03.2011]

Interview mit dem Organisator des Widerstands in Nabi Saleh Wenige Minuten, bevor der Organisator des zivilen Widerstands von Nabi Saleh, Bassem Tamimi, mit ausländischen Diplomaten zusammentreffen konnte, wurde sein Haus von isr. Soldaten gestürmt, die ihn anschliessend verhafteten.

Mit Bassem Tamimi verschwindet ein weiterer Bewohner Nabi Salehs aufgrund erzwungener Geständnisse hinter Gittern. Nach aller Wahrscheinlichkeit wird er dasselbe Schicksal wie Abdallah Abu Rahmah in Bilin erleiden, der wg. 'illegaler Demonstrationen' gegen den legalen Landraub Israels für 16 Monate ins Gefängnis gesteckt wurde.

Hier finden Sie ein Interview mit Bassem Tamimi von 10. März.

Ergänzende Links:
Nabi Saleh: Israelische Behörden verschärfen Repression gegen gewaltosen Widerstand (ipk)


ISM sucht Freiwillige für Gaza [23.03.2011]

ISM sucht Freiwillige für Gaza Hey everyone,

We urgently need new people coming in for ISM Gaza. We are currently four people of which one is leaving in two weeks and another after six weeks. Currently, Palestinian organizations and a group of Spanish NGO's are setting up a human rights monitoring boat, to accompany Gazan fishermen to offer protection and document on Israeli violations of international law and human rights. This is a joint project of PCHR, PSCC (Popular Struggle Coordination Committees) and The Fishermen Association of Gaza in cooperation with the Spanish Network "Civil Peace Services". The boat will consist of a Palestinian captain and a minimum of two internationals, mostly ISM'ers.

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'Revolution in Palestine' - Repression in Gaza [22.03.2011]

'Revolution in Palestine' - Repression in Gaza Von einer Aktivistin in Palästina erhielt das IPK die zwei folgenden englischsprachigen Augenzeugenberichte von der Unterdrückung der Prostese der Einheitsbewegung in Gaza.

Things are going wild here. Hamas has discredited itself by it's harsh clampdown on demonstrators, but mostly by it's unwillingness to work towards unity. On the 15th of March they took over the demo that they claimed to support. However, in the early morning they put up their stage and soon their green flags were waving all over Al Jundi Square. A group of female students arrived to the square and chanted pro unity slogans, to be hushed out in an aggressive manner by men with green flags. So the youth took the demo to Al Kattiba square to demonstrate for unity away from the banner of any party, be it Hamas or Fateh. At approximately 3 pm, Hamas supporters came with their flags, causing for disruption. They had a Palestinian flag to which they attached a long green part, the party's flag. A stone fight broke out but calmed down rather quickly, as soon as the flags disappeared.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Gaza journalist: Hamas threatened to kill me
Gaza: Stop Suppressing Peaceful Protests


Palästina: Protestierer fordern die Einheit und die Abdankung von Haniyeh und Fayyad [19.03.2011]

Protestierer fordern die Einheit und die Abdankung von Haniyeh und Fayyad Angeregt durch die Rebellion in den benachbarten arabischen Staaten, geht die Jugend auch in Palästina - in Gaza und der Westbank - auf die Strasse, und fordert den Sturz der HAMAS und der FATAH-Regierung, um sie durch eine Regierung der Einheit und des Volkes zu ersetzen.

Die Forderungen der Protestierer lauten

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Einheit und Freiheit (pdf)


BDS - 'Internationale Tourismusbörse Berlin': Anti-koloniale/-rassistische LGBTQ-Aktivisten gegen 'Israeli Pinkwashing' [17.03.2011]

Tel Qviv Gay Vibe FAQ Teile der Schwulen und Lesben-Szene haben sich schon des längeren von Israels PR-Industrie als Aushängeschild benutzen lassen. (So wie auch Teile der Frauenbewegung.)

Um so erfrischender, dass es auch anti-koloniale, anti-rassistische LGBTQ-Aktivisten gibt, die sich dagegen wehren.
So auch auf der 'Internationalen Tourismusbörse Berlin' (ITB), wo sie den links abgebildeten Flyer verteilten, dessen Text Sie im folgenden finden.

Tel Aviv Gay Vibe FAQ - Fun, Facts und Antworten auf häufig gestellte Fragen, um mit gängigen Vorurteilen über Israel aufzuräumen*

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Birthright Unplugged | Turning knowledge into action.
The Alternative Information Center
Palestinian Queers for BDS
Israeli Queers for Palestine


Tausende Palästinenser in Bethlehem, Ramallah, Hebron und Gaza folgten dem Protestaufruf der GYBO [16.03.2011]

Tausende Palästinenser in Bethlehem, Ramallah, Hebron und Gaza folgten dem Protestaufruf der GYBO (pnn) Tausende von Palästinensern in der Westbank und Gaza folgten dem Protestaufruf von Gaza Youth Breaks Out, um für das Ende der Spaltung, der Ablösung der HAMAS und der FATAH-Regierung und für die Revitalisierung der PLO zu demonstrieren.

In Ramallah fanden sich den Organisatoren zufolge ca. 3000 Demonstranten auf dem zentralen Manara-Platz ein.
In Bethlehem versammelten sich ca. 2000 Demonstranten.
In Hebron meldete 'Wafa' ebenfalls grössere Demonstrationen, jedoch ohne Zahlen zu nennen.

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Ergänzende Links:
March 15 Protests: Thousands Gather in Bethlehem, Ramallah, Hebron, Gaza City (pnn)
Hamas Forces Attack Youth Calling for National Unity in Gaza (pnn)


Aktion - Internationale Apartheidswoche in Brüssel [15.03.2011]

'Checkpoint' in Brüssel


Veranstalter für Vortragsreise mit Lillian Rosengarten - Passagierin des jüdischen Boots nach Gaza - gesucht [13.03.2011]

Veranstalter für Vortragsreise mit Lillian Rosengarten - Passagierin des jüdischen Boots nach Gaza - gesucht Zu den Passagieren der Irene, dem jüdischen Boot nach Gaza, das im vergangenen Jahr von den israelischen Behörden gewaltsam aufgebracht wurde, bevor es die Küste Gazas erreichen konnte, gehörte die gebürtige Frankfurterin Lillian Rosengarten.
Ihre Geburtsstadt musste Lillian jedoch schon im Jahr 1936 als Säugling in den Armen ihrer Eltern verlassen, denen gelungen war, ein Visum für die USA zu erlangen und sich so dem mörderischen Zugriff der Nationalsozialisten zu entziehen.

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Ergänzende Links:
A hidden witness to the Brown Shirts now prepares to go to Gaza (L. Rosengarten, mw)
"We wouldn't eat their sandwiches!" – an interview with Lillian Rosengarten (P. Weiss, mw)


21. Zerstörung von Al-Arakib - Staatsanwaltschaft plant Protestierer zu ruinieren [11.03.2011]

Die nunmehr 21. Zerstörung der Beduinensiedlung Al-Arakib im Negev dokumentiert den Widerstandswillen der Beduinen ebenso, wie den Willen der israelischen Behörden, die Rechte der zu Beginn der 50'er Jahre mit einer List vertriebenen Beduinen buchstäblich unterzupflügen.

Eine neue Idee des israelischen 'Rechtstaats' den Widerstand zu brechen besteht darin, die Protestierer mit den Kosten für ihre Vertreibung und Zerstörung ihrer Unterkünfte zu belasten.

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Quellen:
El Arakib Destroyed for 21st time, JNF Changing Facts on Ground (aic)


Internationaler Frauentag [09.03.2011]

Asma Mahfouz: 'Kommt alle am 25. Januar auf den Tahrir-Platz, tut etwas Positives, bringt fünf bis zehn Freunde und Bekannte mit. Wir wollen nichts außer unsere Menschenrechte einfordern.' Am internationalen Frauentag ist es wohl angemessen auf den Teil hinzuweisen, den die Frauen in der arabischen Welt zum Widerstand und zur Befreiung beigetragen haben bzw. beitragen.

Das zumindestens steht im Fokus dieses Beitrags von Mona Sarkis bei telepolis.

Ergänzende Links:
Interview mit Hitam Saafin, Vorsitzende der 'Union of Palestinian Women's Committees' (UPWC)
Am Internationalen Frauentag: Erinnnert an die weiblichen Gefangenen
Bilder einer Demonstration in Gaza


Nabi Saleh: Israelische Behörden verschärfen Repression gegen gewaltosen Widerstand [07.03.2011]

Naji Tamimi (47), Organisator des gewaltfreien Widerstands verhaftet Das kleine Dorf Nabi Saleh, mit seinen c.a. 500 Einwohnern ist eins der vielen arabischen Dörfer - wie Bilin, Nilin, Beit Ommar, Waladja etc. - die zusehen müssen, wie sich benachbarte 'jüdische Siedler' seines Landes und seines Wassers bemächtigen.
Und wie üblich schützen die Behörden des 'jüdischen Staats' nicht etwa die bestohlenen Palästinenser - sondern die Diebe und Vandalen aus Halamish, der 'jüdischen' Siedlung.

So auch wieder an diesem Wochenende: Nachdem die Israelis erst vor kurzem einen vierzehnjährigen Dorfbewohner verhaftet und ihm Anschuldigungen gegen andere Dorfbewohner abgepresst hatten, wurde gestern Naji Tamimi (47), einer der Organisatoren der Proteste gegen die Siedler verhaftet.


Februar-Newsletter der 'Palestine Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel' (PACBI) [06.03.2011]

BNC: Revolutions in the Arab world, and the 'Palestine Papers' Newsletter Februar

BNC: Revolutions in the Arab world, and the "Palestine Papers" // March 30th: Land Day, Global BDS Day of Action // Open letter to Carreras // Adalah-NY: US Protests against Israel Philharmonic whitewashing of apartheid // PQBDS: Open letter to Queer academics, artists, and activists // Gilberto Gil, Don't Undermine the Palestinian Struggle for Freedom! // PACBI Letter to William Kentridge: Don't Exhibit for Apartheid!


Gaza: Vera Macht bedankt sich für die großzügigen Spenden für die Familie Nasser Abu Saids [06.03.2011]

Nasser Abu Saids Kinder ... Ich möchte mich tausend Mal bedanken -bei allen, die mich, uns ISM-Mitglieder und alle hier mit ihrer unglaublichen Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit überwältigt und gerührt haben. Damit haben wir nicht gerechnet. Ich möchte mich bedanken, für das Vetrauen in uns und unsere Arbeit, das uns dadurch gezeigt wurde. Ich möchte mich dafür bedanken, dass Sie für ISM Gaza gespendet haben. Es gibt unzählige Hilfsorganisationen hier, doch wir sind vor allem eine politische Organisation. Wir glauben, dass die Menschen hier weniger milde Gaben, denn fundamentale Menschenrechte brauchen, und dafür arbeiten wir. „Wir wollen kein Essen und keine Kleidung“, sagte mir erst ein Landarbeiter aus dem Grenzgebiet, „wir wollen ein Leben in Sicherheit, wir wollen dass unsere Kinder nachts beruhigt schlafen können.“ „Ich will in Freiheit leben“, sagte mir gestern ein Freund. „Ich will ein Leben wie jeder andere, ich will reisen und studieren können, und nicht eingesperrt vor mich hin vegetieren.“

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Ergänzende Links:
Nasser Schicksal geht uns alle an, das war kein Schicksal, das war keine Naturkatastrophe … von Vera Macht
Die Namen der Unschuldigen, die getötet wurden von Vera Macht
Die Piraten des Mittelmeers von Vera Macht


'Gaza Youth Breaks Out' fordert die Palästinenser in aller Welt - in Palästina und in der Diaspora - zu Protesten am 15. März auf [05.03.2011]

'Gaza Youth Breaks Out' fordert die Palästinenser in aller Welt - in Palästina und in der Diaspora - zu Protesten am 15. März auf In dem im Februar veröffentlichten Aufruf "The people want to end the division" wenden sich die Aktivisten von Gaza Youth Breaks Out an alle Palästinenser: an die Palästinenser Gazas, die Palästinenser der Westbank und die Palästinenser in der Diaspora.
Die Palästinenser in Gaza und der Westbank werden aufgefordert sich auf zentralen öffentlichen Plätzen, die in der Diaspora auf den Plätzen vor den palästinensischen Botschaften und Konsulaten zu versammeln, um dort am 15. März für das Ende der Spaltung zu demonstrieren.

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Palästinensische Kinder zunehmend Ziel staatlicher Repression - Die Fälle Islam Tamimi (14) und Karim Tamimi (11) [02.03.2011]

Islam Tamimi - A Palestinian boy's Kafkaesque trial in Israel's military court In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von der Entführung palästinensischer Kindern durch israelische Sicherheitskräfte, insbesondere in den Brennpunkten des pal. zivilen Widerstands, offensichtlich mit dem Ziel die Angehörigen unter Druck zu setzten.

Ein aktueller Fall ist der von Islam Tamimi (14), aus Nabi Saleh, der am 23. Januar um drei Uhr Nachts aus seinem Bett entführt wurde, und nun im Ofer-Gefängnis festgehalten wird, wo ihm wegen angeblichen Steinewerfens der Prozess gemacht werden soll.

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Ergänzende Links:
11 Palestinians, Including 10-year-old Child, Kidnaped By Soldiers in West Bank (imemc)
13 Kinder bei Beit Ommar verhaftet (palsol)
Defence for Children International - Palestine Section (dci-palestine)


BDS: Ethnische Säuberer in Düsseldorf gemeinnützig!? [25.02.2011]

Die Familie Mahmoud Hajj in den Überresten ihres von Israel zerstörten Hauses in Al-Arakib Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost protestiert mit folgendem Brief an die deutsche Tochter des JNF gegen die Beteiligung der Mutterorganisation an der Vertreibung der Beduinen im Negev - speziell in Al-Arakib.
Die Verfasser verweisen dabei auf den unglaublichen Skandal, dass eine Organisation, welche die Bürger- und Menschenrechte mit den Füssen tritt, in Deutschland mit Steuermitteln subventioniert wird.

Obwohl sich die gesamte deutsche Palästina-Solidarität mittlerweile zu BDS bekennt, scheint sich jedoch nach wie vor niemand zu finden der bereit ist, in Düsseldorf gegen diesen Skandal vorzugehen.


BDS-Aktivismus in Berlin: Tel-Aviv plant 'Pinkwashing' auf der 'Internationalen Tourismus-Börse Berlin' [23.02.2011]

Tel-Aviv plant 'Pinkwashing' auf der 'Internationalen Tourismus-Börse Berlin' Die Stadt Tel-Aviv plant auf der kommenden Internationalen Tourismus-Börse Berlin (9.-13. März) für 'gay tourism' nach Israel zu werben.

Die Bedeutung dieses Vorgangs liegt nicht nur darin, daß die 'gay community' eine wichtige Zielgruppe für die israelische Propaganda ist.
Dazu kommt, daß die große Toleranz gegenüber Homosexuellen - so wie der vorgeblich demokratische Charakter Israels - zu den 'Argumenten' gehört, die besonders gerne benutzt werden, um den grundsätzlich rassistischen Charakter Israels zu verschleiern (-> Pinkwashing).

Ein Punkt, an dem die BDS-Aktivisten in Berlin sicher anknüpfen können und sollten.

Ergänzende Links:
Israeli Pinkwashing Campaign to be Launched at Berlin Tourism Show (aic)
Palestinian Queers for BDS Call upon all Queer groups, organizations and individuals around the world to Boycott the Apartheid State of Israel
Israeli Queers for Palestine


Aufruf: "Kommt und besucht uns in Palästina!" (8. - 16. Juli 2011) [22.02.2011]

Wir, Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft und MenschenrechtsaktivistInnen, rufen Aktivistinnen für Frieden und Gerechtigkeit aus der ganzen Welt auf, am 8. Juli zu uns nach Palästina zu kommen und eine Woche bei uns zu verbringen, um gemeinsam mit uns für einen gerechten Frieden zu kämpfen.
Israel hat nicht das Recht, Euch daran zu hindern, uns zu besuchen. Das gehört zu unseren (wie Euren) elementarsten Menschenechten. Die vollkommen willkürlichen israelischen Kontrollen von Menschen, die sich in die palästinensischen Gebiete begeben wollen, ist illegal. Nachdem die israelische Besatzungsmacht unseren Flughafen zerstört hat, kann sie Reisenden trotzdem nicht verbieten, sich nach Palästina zu begeben.

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Quellen:
Palestinians call on all people of conscience: Come visit Palestine this Summer (palestinejn)


Sechster Jahrestag der Proteste in Bilin: Hamza Bernat (18) von zwei 0.22-Kaliber Geschossen getroffen - Embedded IDF/ZDF-'Correspondent' berichtet? [19.02.2011]

ZDF oder IDF-Korrespondentin in Bilin? Am sechsten Jahrestag des gewaltlosen Protests gegen die Mauer und die Siedler auf dem Boden Bilins, nahmen hunderte Internationalisten und Israelis teil.

Die isr. Armee empfing die Demonstranten nicht nur mit den üblichen Mitteln - mit Tränengas, Pfefferspray, Wasserwerfern etc. - sondern auch mit scharfer Munition.
Der 18-jährige Hamza Bernat wurde von zwei 0.22-Kaliber-Geschossen in den Rücken und ins Bein getroffen.

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Ergänzende Links:
Bil'in Marked the Sixth Anniversary of Struggle (J. Dana)


Demonstrationsaufruf anlässlich des sechsten Jahrestags der Proteste in Bilin [18.02.2011]

Demonstrationsaufruf anlässlich des sechsten Jahrestags der Proteste in Bilin Sechs Jahre sind vergangen, seitdem die Einwohner Bilins - zusammen mit ihren israelischen und internationalen Unterstützern - mit den regelmässigen Demonstrationen gegen die Mauer und gegem den Diebstahl von mehr als der Hälfte ihres Landes begannen.
Mehr als drei Jahre sind vergangen, seitdem das höchste israelische Gericht urteilte, dass der Verlauf der Mauer so schnell wie möglich geändert werden müsse, und die Einwohner Bilins haben nun lange genug gewartet.

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Quellen:
Bil'in Marks Six Years of Struggle With Mass Demonstration


Eskalation dsr israelischen Versuchs, die Existenz der Beduinen des Negevs auszulöschen [17.02.2011]

Die Familie Mahmoud Hajj in den Überresten ihres von Israel zerstörten Hauses in Al-Arakib Seit seiner Staatsgründung hat sich der israelische Staat nicht nur darum bemüht, die einheimische nichtjüdische Bevölkerung zu vertreiben und auszurauben. Ein weiterer Baustein der 'Erlösung des Bodens' - dem israelischen Euphemismus für 'Ethnische Säuberung' - besteht darin, auch alle Spuren der nichtjüdischen Bewohner Palästinas auszulöschen.

Einer gestrigen Email zufolge, sollte es - womöglich hat es mittlerweile auch schon - diesmal den Friedhof von Al-Arakib treffen. Der ehemaligen Beduinensiedlung, die der israelische Staat seit Mitte letzten Jahres bereits 16 mal unter Polizeischutz von Bulldozern hat zerstören lassen. Ein Ort der teils einer jüdischen Siedlung, teils einem Wald der rassistischen staatlichen Landverwaltungsorganisation Israels, dem JNF, weichen soll.

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Gaza: 'Denn das Unglück Nassers, das geht uns alle an. Das war kein Schicksal, das war keine Naturkatastrophe.' [15.02.2011]

'Der Schrei' von Edvard Munch Vera Macht (ISM) berichtet aus Israels humanitären Katastrophengebiet, aus dem Grenzstreifen Gazas, von der physichen und psychischen Zerstörung von Nasser Abu Said und seinen fünf Kindern. Angaben zu Spendenmöglichkeiten am Ende dieses Artikels.

Ich habe nur noch euch

"Ich habe nur noch euch, an die ich mich wenden kann. Von jetzt an hängen meine Kinder von euch ab", ist die verzweifelte Forderung eines Mannes, der keinen Ausweg mehr sieht für sich und seine Kinder, und die wir ISM-Mitglieder, die nach seinem Anruf gekommen sind, hilflos schweigend entgegennehmen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir diese Familie besuchen, und jedes Mal fahren wir bestürzter nach Hause.

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Ergänzende Links:
Ich habe nur noch euch (Vera Macht)
Gazas vergessene Kinder (Vera Macht)
Morgen in Gaza (Vera Macht)
Der Westen und die Revolution (Vera Macht)
Gazas Ägyptische Hoffnung (Vera Macht)


'Antideutsch' von Susann Witt-Stahl [10.02.2011]

„Antideutsche“ Neokonservative führen Begriffe wie Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit ad absurdum In der neuesten Ausgabe von SEMIT befasst sich Susann Witt-Stahl mit den 'Antideutschen'. Eine Gruppe die alle Charakteristika extrem rechter, totalitärer Polit- und Psychosekten - aufweist, und die auch auf manche 'linke' - sich für progressiv und kritisch haltende - Zeitgenossen einen grossen Reiz ausübt.

Zu den Charakteristiken zählt der Glaube, einer kleinen, exklusiven intellektuellen Elite anzugehören; die Verehrung selbsternannter Priester bzw. Gurus, deren Fatwas über alle Kritik erhaben sind; die nicht hinterfragbare Anbetung von Idolen - wie etwa der Holocaust-Singularität, die weder verglichen noch historisch eingeordnet werden darf, sowie eine dogmatische Weltsicht, der zufolge alle Phänomene als Teil eines Kampfes zwischen dem absolut 'Guten' (Israel, der israelischen Armee, den Antideutschen) und dem grenzenlos 'Bösen' (allgegenwärtigen Antisemiten, Palästinensern, Muslimen und 'Israelkritikern') zu deuten sind.

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Ergänzende Links:
"Antideutsche" Neokonservative führen Begriffe wie Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit ad absurdum (S. Witt-Stahl, steinberg)
ver.di Studierendengruppe an der Uni Bonn: Asta, Tummelplatz für Islamophobiker, Kriegstreiber und Anbeter des israelischen Staatsinteresses (ipk)
Die LINKE – Von innen umzingelt (hintergrund)


BDS-Erfolg: Bassbariton Thomas Quasthoff sagt Auftritt in Israel ab! [05.02.2011]

Bassbariton Thomas Quashoff sagt Auftritt in Israel ab Der Einsatz der deutschen BDS-Bewegung gegen die Aufrechterhaltung der Fassade israelischer Normalität, kann nunmehr einen weiteren kleinen Erfolg verzeichnen:

Der international bekannte Bassbariton Thomas Quasthoff hat eine geplante Auftrittsreihe in Israel kurzfristig abgesagt. … Es wäre Quasthoffs erster Auftritt in Israel gewesen. Pro-palästinensische Gruppen hatten ihn gedrängt, seine Reise in den jüdischen Staat abzusagen. (Quelle)

Auch wenn man aufgrund der Erklärung nicht wissen kann, ob Quasthoff tatsächlich erkrankt ist - oder ob er es schlicht vorgezogen hat, eine 'Krankheit' vorzuschieben, um sich damit politisch aus der Schusslinie zu bringen - so besteht der politische Erfolg der BDS-Kampagne darin, dass ihre Existenz auch in Deutschland nicht mehr zu verleugnen ist.

Ergänzende Links:
Bassbariton Thomas Quasthoff soll seinen Auftritt in Israel abzusagen (ipk)


Presseerklärung der 'Kooperation für den Frieden' zu Palästina [02.02.2011]

Erklärung/Mitteilung für die Presse

Friedensbewegung fordert Anerkennung des Staates Palästina, Unterstützung des gewaltfreien Widerstandes gegen Mauer und Siedlungen, ein Ende der Rüstungsexporte und eine atomwaffenfreie Zone Mittlerer Osten Bundesregierung muss sich in ihren Gesprächen mit der israelischen Regierung für Menschenrechtsverteidiger einsetzen

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Quellen:
Erklärung/Mitteilung für die Presse


Januar-Newsletter der 'Palestine Campaign for the Academic & Cultural Boycott of Israel' (PACBI) [01.02.2011]

International Appeal to Bon Jovi: Cancel Israel Gig! Newsletter Januar

BDS Statement of the Palestinian Federation of Unions of University Professors and Employees // International Appeal to Bon Jovi: Cancel Israel Gig! // Boycott the Israel Philharmonic Orchestra US Tour! // (La) MaMa: Legendary NY theater whitewashes Israeli Apartheid // USACBI to Macy Gray: Don't legitimize apartheid // Did Vanessa Paradis cancel Israel concert over politics? // BWISP: Implications of McEwan's acceptance of Jerusalem prize


Mario Damolin im Interview mit Ilan Pappe [20.01.2011]

Es gab nie ein leeres Land MD: Laufen Sie nicht Gefahr, die Palästinenser zu idealisieren?
IP: Ich will es noch einmal betonen: mein Eindruck ist, dass sich die Einstellung der Palästinenser -- auch für mich überraschend -- nach hundert Jahren Leiden nicht generell verändert hat: sie sehnen sich nach einem normalen Leben. Da kann man jeden durchschnittlichen Palästinenser fragen, ob in Gaza oder in Düsseldorf. Die meisten wollen als gleichberechtigte Bürger in ihrem Heimatland leben, ohne Rachegedanken. Fragt man dagegen einen durchschnittlichen Israeli, so hört man: Ich will in einem Land leben, in dem es keine Araber gibt -- genau das ist der Unterschied.

Das vollständige Interview im 'Freitag' finden Sie hier wieder.

Ergänzende Links:
Rezension von von Ilan Pappes 'Die ethnische Säuberung Palästinas'
Der Angriff auf die Mavi Marmara - Ein Augenzeugenbericht von Mario Damolin


ver.di Studierendengruppe an der Uni Bonn: AStA, Tummelplatz für Islamophobiker, Kriegstreiber und Anbeter des israelischen Staatsinteresses [18.01.2011]

ver.di Studierendengruppe an der Uni Bonn: AStA, Tummelplatz für Islamophobiker, Kriegstreiber und Anbeter des israelischen Staatsinteresses Die Ausbreitung von Rassismus und Militarismus, sowohl im Diskurs wie auch in der Praxis der Bundesrepublik Deutschland, spiegelt sich natürlich auch in den Universitäten dieses Landes wider.

So wurde der Verfasser dieser Zeilen erst im vergangenen Dezember, bei einer Veranstaltung der DIG in einem Hörsaal der Universität Bonn, Zeuge eines ganz unverhüllten Plädoyers für das Recht des Stärkeren und für einen präventiven Massenmord (einen Überfall auf den Iran) im Namen des israelischen Staatsinteresses.
Proteste von Studierenden der Uni Bonn - Fehlanzeige. Und der einzige Anwesende, der sich klar als Student - der Politologie (?) - zu erkennen gab, machte aus seiner Zustimmung zu den Thesen des Vortragenden gar keinen Hehl.

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Ergänzende Links:
AStA der Uni Bonn mit Staatsgewalt gegen Kriegsgegner und linke Gewerkschafter von 'ver.di Studierendengruppe der Uni Bonn'


Richard Falk zur 'Stuttgarter Erklärung' [18.01.2011]

Richard Falk ist UN-Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechte in den besetzten Gebieten

Die Bedeutung der Stuttgarter Erklärung kann kurz mit folgenden drei Bemerkungen ausgedrückt werden:

1.Das symbolische Erwachen Deutschlands gegenüber dem Leiden und der Ungerechtigkeit , die dem palästinensischen Volk auferlegt wird, ist ein weiteres Zeichen für die zunehmende Stärke der palästinensischen Solidaritätskampagne. Hier muss die besondere Sensibilität Deutschlands auf Grund seiner nationalen Erinnerungen an die Nazizeit mit dem Holocaust erwähnt werden. Die Solidaritätskampagne unterstreicht die Tatsache, dass deutsche Passivität hinsichtlich der palästinensischen Situation nicht länger gerechtfertigt werden kann, wenn sie je wegen seiner schuldbeladenen Vergangenheit gerechtfertigt werden konnte.

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Ergänzende Links:
Stuttgart Declaration on Palestine (with short commentary) by Prof. Richard Falk


Gaza: Interview mit 'Gaza Youth Breaks Out' [17.01.2011]

„Ich bin jung, ich will mein Leben leben, aber wo ist meine Freiheit“

von Vera Macht in Gaza

Abu Yazen ist nervös, er hat lange nicht geschlafen. Dass das alles so groß werden würde, so schnell gehen, das hat er nicht geahnt. Er heißt auch gar nicht Abu Yazen, aber seinen richtigen Namen angeben, das geht nicht mehr. Zu groß ist die Gefahr, wenn man an einem Ort wie Gaza seinen Frust in Worte fasst, seinen Ärger auf alles und jeden, die Regierungen und die Welt, die junge Menschen wie ihn vergessen zu haben scheint.

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Ergänzende Links:
Gaza: Jugendliche haben die Schnauze voll - Nur in Gaza? (ipk)


Gaza: Leben und Sterben Shaban Karmouts in der Pufferzone [15.01.2011]

Ohne Worte von Vera Macht aus Gaza

Es stirbt sich schnell an einem Ort wie diesem. An sonnigen Wintertagen, wenn noch der Geruch des Regens der Nacht in der Luft liegt, als hätte dieser etwas Hoffnung gebracht, für das vergewaltigte, karge Land Gazas, hunderte Male von israelischen Panzern und Bulldozern überrollt. Das Land zwischen den Ausläufen des Dorfes Bait Hanoun und der israelischen Grenze, streng bewacht von Wachtürmen, Soldaten, Heckenschützen, Drohnen und Helikoptern, ein Land in dem der Tod regelmäßig zu Gast ist.

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Nachricht über den Verbleib der Spenden an Bord der 'Irene', des 'Jüdischen Boots' nach Gaza [13.01.2011]

Von Dr. Edith Lutz erhielten wir folgende Nachricht über Verbleib der Spenden, die Ende September 2010 mit der 'Irene' nach Gaza verschifft werden sollten.  

Liebe Schüler, liebe Kollegen, liebe Spender,

nach unserem gescheiterten Versuch im September, die Blockade mit unserem Schiff zu durchbrechen, hatten wir zunächst versucht, über bekannte Hilfsorganisationen unsere Spenden nach Gaza bringen zu lassen. Leider war keine Organisation bereit, unsere Spenden mitzunehmen. Anfängliche Zusagen wurden wieder zurückgenommen.

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Ergänzende Links:
"Unterwegs nach Gaza" - Ein Tagebuch in fünf Teilen


Dezember-Report des 'Negotiations Affairs Department' (PLO) [12.01.2011]

Dezember-Report der 'Palestinian Monitoring Group' Im Dezember-Report des PLO-'Negotiations Affairs Department finden Sie eine Zusammenstellung der gemeinkriminellen oder anderweitig illegalen Aktivitäten der Besatzer in der Westbank und in Gaza.

(Die Akribie, mit denen die kriminellen und illegalen Aktivitäten der Besatzer vor allem dank der finanziellen Unterstützung der EU und der 'Internatonalen Gemeinschaft' aufgezeichnet werden, steht in einem reziproken Verhältnis zu den Anstrengungen derselben Akteure, sich den Besatzern effektiv in den Weg zu stellen. Diese Schizophrenie hätte vermutlich selbst Kafka beeindruckt.)




BDS: Britische BRICUP fordert den Bassbariton Thomas Quasthoff auf, seinen Auftritt in Israel im kommenden Februar abzusagen [11.01.2011]

Gustav Mahler (1860 - 1911) Das British Commitee for the Universities of Palestine (BRICUP) fordert den bekannten deutschen Bassbariton Thomas Quasthoff dazu auf, seinen Auftritt in Israel im kommenden Februar abzusagen. Besonderen Anstoss nehmen die Verfasser an dem Vorhaben Quasthoffs, zwei Jahre nach dem Gaza-Massaker - dem 400 Kinder zum Opfer fielen - Mahlers Kindertotenlieder zur Aufführung bringen zu wollen.

Nachfolgend die Übersetzung des Briefs von Frau Ulrike Vestring.


OFFENER BRIEF
vom
BRITISCHEN KOMITEE FÜR DIE UNIVERSITÄTEN PALÄSTINAS (BRICUP)
an den
DEUTSCHEN SÄNGER PROF. THOMAS QUASTHOF

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Nominieren Sie Bilins 'Volkskomitee gegen die Mauer und die Siedlungen' für den Aachener Friedenspreis 2011! [09.01.2011]

Wenn auch Sie Bilins Volkskomitee gegen die Mauer und die Siedlungen für den Aachener Friedenspreis 2011 nominieren wollen, dann senden Sie bitte bis zum 15. Februar eine entsprechende Email an die folgende Adresse.

Ihre Email sollte dazu eine kurze Begründung Ihres Vorschlags beinhalten. Wenn Sie mögen, können Sie den folgenden Text von Otmar Steinbicker als Inspirationsquelle nutzen.

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Gaza: Jugendliche haben die Schnauze voll - Nur in Gaza? [04.01.2011]

Nach Schließung des Sharek-Centers haben einige Jugendliche in Gaza die Schnauze voll Ein vor drei Woschen verfasstes und auf Facebook publiziertes Manifest von acht Jugendlichen in Gaza, hat internationale Aufmerksamkeit erregt.

Die Autoren - zuletzt frustriert von der Schließung ihres letzten Rückzugsorts, dem SHAREK, einem Jugend- und Bildungzentrum, in dem sie nicht von den Sittenwächter der HAMAS bedrängt wurden - machen darin ihrem Frust mit derben Worten Luft:

Fuck Hamas. Fuck Israel. Fuck Fatah. Fuck UN. Fuck UNWRA. Fuck USA! Wir, die Jugend von Gaza haben die Schnauze voll von Israel, der Hamas, der Besatzung, den Menschenrechtsverletzungen und der Gleichgültigkeit der Internationalen Gemeinschaft!”  (Übersetzung ins Deutsche von Sophia Deeg.)

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Bilin: Israel erstickt Jawahar Abu Rahmah (1975 - 2011) [02.01.2011]

Grab von Jawahar Abu Rahmah in Bilin Am 1. Januar tötete das israelische Besatzungsregime die 36-jährige Jawahar Abu Rahmah, so wie es schon im Jahr zuvor ihren Bruder, Bassem Abu Rahmah, getötet hatte.
Während Bassem an den Verletzungen starb, die er sich zuzog, als er von einer israelischen Tränengasgranate getroffen wurde, starb seine Schwester durch das Gas einer solchen Granate.

Beide wurden getötet. weil sie gegen den fortwährenden Landraub des israelischen Staates in ihrem Dorf protestierten.

Der Anwalt des Dorfes, Michael Sfard:

"Der Sohn wurde durch ein direkt auf ihn gezieltes Projektil ermordet, die Schwester erstickte an dem Gas. Zwei tapfere Demonstranten gegen ein Regime das Unschuldige tötet und seine Verbrecher nicht verfolgt. Wir werden nicht still sein und nicht aufgeben. Wir werden alles unternehmen, bis die Verantwortlichen bestraft worden sind. Und das werden sie."

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