Institut für Palästinakunde
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Start / Gesellschaft (Archiv 2009)


Hedy Epstein startet Hungerstreik, um den Zugang zu Gaza zu erzwingen [28.12.2009]

Hedy Epstein in Kairo Hedy Epstein, eine 85-jährige Holocaustüberlebende und Friedenaktivistin, kündigte an, dass sie heute mit einem Hungerstreik beginnen werde, als Antwort auf die Weigerung der ägyptische Regierung, die Teilnehmer des 'Gaza Freedom March' nach Gaza durch zu lassen.

Frau Epstein ist Teil einer Delegation mit Teilnehmern aus 43 Ländern, die plant sich einem gewaltlosen Marsch von Palästinenser vom Norden Gazas zur Grenze nach Erez anzuschliessen, um das Ende der illegalen Belagerung zu fordern. Ägypten hindert die Marschierer zur Zeit daran Kairo zu verlassen, was sie dazu zwingt nach alternativen Wegen zu suchen, um ihre Stimme hörbar zu machen.

Frau Epstein wird sich heute vor dem UN-Gebäude nahe dem World Trade Center (Cairo) - 1191 Cornish al-Nil - befinden, in Begleitung anderer Hungerstreikender.
"Es ist wichtig die belagerten Menschen in Gaza wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind. Ich möchte den Menschen die ich in Gaza treffen werde mitteilen, dass ich viele Menschen aus meiner Stadt und anderen Orten der USA vertrete, die ausser sich über das sind, was die us-amerikanische, die israelische und die europäischen Regierungen den Palästinensern antun und das unsere Zahl zunimmt", sagte Epstein.

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.

Ergänzende Links:
'Anarchists against the Wall' vor Gaza (youtube)


Gaza Freedom March: Schlechte Nachrichten aus Kairo [27.12.2009]

Schilder auf den Plätzen der getöteten Schulkameraden Aus Kairo erhielten wir heute schlechte Nachrichten von Dr. Edith Lutz - Deutschlandkoordinatorin des 'Gaza Freedom March'.
Die ägyptische Regierung scheint nicht nur - wie leider zu erwarten - darauf zu beharren, die Teilnehmer nicht nach Gaza einzulassen, sondern sie bemüht sich offenbar auch im Vorfeld darum, die Angereisten mit allen möglichen Mitteln aufzuhalten.

30 Teilnehmer wurden in einem Hotel in El-Arish festgehalten - und dürfen die Stadt nicht verlassen. Eine andere Gruppe von acht Teilnehmern wurde am Busbahnhof festgenommen. Ausserdem sprengte die ägyptische Polizei eine Gedenkveranstaltung für die Opfer in Gaza, der die Marschierer auf der 'Kasr al Nil'-Brücke gedachten.

Parallel dazu schweigen die deutschen Mainstream Medien eisern zu dem Thema - oder sie verbreiten die übliche verzerrte und kontextfreie israelische Darstellung, die aus dem Massaker Ende des vergangenen Jahres einen Akt der Selbstverteidigung macht.

Ergänzende Links:
Brief von Dr. Edith Lutz
25 israelische Aktivisten (Refuseniks) vor Gaza festgenommen


BDS - "Datteln: Palästinenser schuften für ihre Besatzer" [27.12.2009]

Datteln: Palästinenser schuften für ihre Besatzer Fast die Hälfte der in der Schweiz verkauften Datteln stammt aus Israel. Israelische Firmen besitzen Plantagen in den besetzten Gebieten und nützen dort Palästinenser als billige Arbeitskräfte aus.
Kassensturz weiss: Auch Schweizer Händler verkaufen Datteln von fragwürdigen Lieferanten.
Interviewpartner: Andre Marty.

Das Video können Sie sich hier ansehen.

Ergänzende Links:
Andre Martys blog
Exposing the iraeli occupation industry: Who profits?


Kampagne zur Freilassung israelischer Kriegsdienstverweigerer [18.12.2009]

'FREE THE SHMINISTIM – ISRAEL'S YOUNG CONSCIENTIOUS OBJECTORS'.

Die Shministim sind israelische 'High School' Studenten, die für ihre Weigerung in den besetzten Gebieten zu dienen eingesperrt wurden.

Der 18. Dezember 2008 ist der Tag, an dem die erste globale Kampagne für ihre Freilassung aus dem Gefängnis gestartet wurde.

Den aktuellen Aufruf - mit der Möglichkeit einen Brief an den isr. Verteidigungsminister zu senden - finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Solidarity with jailed Israeli Conscientious Objectors in the Palestinian weekly demonstrations (anarchists against the wall)


Vortrag von Ali Abunimah auf der 'Boykott-, Desinvestment-, Sanktions-Konferenz' in New Hampshire (MA) (21. Nov.) [06.12.2009]

Vortrag von Ali Abunimah Ali Abunimah, einer der Gründer der Website 'electronic intifada', hielt auf der BDS-Konferenz in New Hamshire (MA) einen bemerkenswerten, aktuellen Vortrag zu Stand, Zielen und Perspektiven der BDS-Bewegung:

Abunimah übersieht darin durchaus nicht die Unterschiede zwischen Israel und Südafrika, das anders wie Israel davon absah Straßensysteme nur für Weisse zu bauen und davon seine Townships mit Kampfflugzeugen zu bombardieren und sie regelrecht auszuhungern.
Das Beispiel Südafrikas zeige - so Abunimah, daß das Ende des Apartheidregimes nicht durch den bewaffneten Widerstand herbeigeführt werden konnte - dessen Übermacht zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Das Ende des Apartheidregimes sei vielmehr die Folge der Erosion und schliesslich des Zusammenbrechens seiner Legitimität gewesen.
Erst dieser Zusammenbruch bewirkte die internationale Ablehnung und Isolation Südafrikas, die dazu geführt habe, daß die Fortsetzung der Apartheid in den Augen der Weissen als nicht mehr lohnenswert erschien.

Diese und andere interessante Erkenntnisse und Ideen finden Sie hier (englischsprachig).


Gemeinsame Kabinettssitzung der deutschen und der israelischen Regierung verschoben [04.12.2009]

Demonstranten gegen die gemeinsame Kabinettssitzung Die für diesen Montag geplanten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen sind wegen einer Erkrankung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf Anfang 2010 verschoben worden. Das teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Sonntagabend in Berlin mit. Der israelische Ministerpräsident habe hohes Fieber.

Ergänzende Links:
Deutschland und Israel verschieben gemeinsame Kabinettssitzung (SPIEGEL)


Protest gegen die gemeinsame Kabinettssitzung der deutschen und der israelischen Regierung [30.11.2009]

Protestaufruf für Berlin 30.11. Am 30.11.2009 wird in Berlin eine gemeinsame Sitzung der deutschen und der israelischen Regierung stattfinden. Dagegen soll zwischen 10:00 und 13:00 Uhr, südlich des Kanzleramtes eine angemeldete Demonstration stattfinden.

Dazu hat uns der folgende Protestaufruf erreicht:

Wir protestieren aus Anlass der gemeinsamen Kabinettsitzung der Regierungen Israels und Deutschlands gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung und die menschenverachtende Blockade des Gazastreifens. Gemeinsame Kabinettsitzungen bestärken Israel in seiner Haltung. Es muss aber für Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.


Juden und Deutsche – Zwischen aufgeklärter und verklärter Symbiose! (R. Moskovitz) [15.11.2009]

Pervertierte Symbiose ... Diese Symbiose pervertiert allerdings die unter Hitler untergegangene Symbiose... . Heute kann man von einer fast kriminellen deutsch-jüdischen Symbiose sprechen. Diese entstand aus der Tragik der Geschichte. Das führte dazu, dass die meisten Juden sich als ultimative Opfer fühlen und darstellen, auch wenn sie eigentlich schon Täter geworden sind. Dagegen nehmen die Deutschen eine Schuldidentität an, auch wenn sie schon keine Täter mehr sind. ... Wegen des "besonderen Verhältnisses", das Deutschland mit Israel verbindet, solidarisiert sich Deutschland fortwährend und undifferenziert mit der Politik Israels, die sich schon seit der Staatsgründung als friedenswidrig zeigt.

Den vollständigen Text finden Sie hier.


Projekt für die dezentrale Energieversorgung palästinensischer Siedlungen benötigt Ihre Online-Unterstützung [12.11.2009]

COMET bringt Licht ins Zelt Das Projekt einer NGO - COMET-ME (Community, Energy and Technology in the Middle East) - in Palästina, die pal. Siedlungen bei Hebron ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz, auf Basis dezentraler, nachhaltiger Technologien zu elektrischem Strom verhilft, wurde von einer von der BBC, Newsweek und Shell getragenen Organisation als ein besonders förderungswürdiges Projekt zur nachhaltigen, dezentralen kommunalen Versorgung anerkannt.
Mit Ihrer Stimme können Sie dieses Projekt zum 'Gewinner' machen, und damit auch den Menschen bei Hebron helfen.


20 Jahre Mauerfall: Auch diese Mauer muss weg [09.11.2009]

Mauerfall 1989 / Mauerfall 2009 Am Montag dem 9. November rissen ca. einhundert Palästinenser - Fahnen schwingend und bekleidet mit floureszierenden Westen, bedruckt mit dem Slogan "Wir kommen nach Jerusalem" - bei Kalandia einen Teil der Betonmauer nieder.

Dabei verteilte die Gruppe ein Flugblatt mit folgendem Inhalt:

Am neunten November 1989 wurde die Welt Zeuge des Falls der Berliner Mauer.
Am selben Tag, zwanzig Jahre später hat eine Gruppe von Palästinensern einen Teil der Apartheidmauer um Jerusalem zu Fall gebracht.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Hitler besiegt? Avraham Burg im Interview mit Mona Sarkis [08.11.2009]

Avraham Burg © SEMIT Unter dem Titel 'Im Zionismus stecken geblieben' veröffentlichte telepolis zu Beginn des Monats ein Interview von Mona Sarkis mit Avraham Burg - dem Author von "Hitler besiegen".

In der Einleitung des Interviews merkt M. Sarkis an:
Und so scheint es, Avraham Burg ist keineswegs selbst am Ende dessen angelangt, wozu er seine Landsleute aufruft: der Abschiednahme vom Zionismus – so mein Eindruck aus dem Gespräch mit Avraham Burg.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Gefangen im nationalen Trauma (qantara)


BDS: Schlussanträge des Generalanwalts in der Rechtssache C-386/08
Brita GmbH / Hauptzollamt Hamburg-Hafen [03.11.2009]

Schlussanträge des Generalanwalts Yves Bot ... Nach Ansicht des Generalanwalts Yves Bot kann Erzeugnissen mit Ursprung in den besetzten Gebieten nicht die Präferenzbehandlung des Abkommens EWG-Israel gewährt werden
Die gemeinschaftlichen Zollbehörden dürfen den israelischen Ursprung dieser Erzeugnisse nicht anerkennen

... kann die Präferenzregelung nach dem Abkommen EWG-Israel nicht auf ein Erzeugnis angewendet werden, das seinen Ursprung im Westjordanland oder – allgemeiner – in den besetzten Gebieten hat.
Schließlich kommt Generalanwalt Bot zu dem Ergebnis, dass die Präferenzbehandlung nach dem Abkommen EWG-PLO für Erzeugnisse aus den besetzten Gebieten nur gewährt werden kann, wenn die erforderlichen Ursprungsnachweise gemäß diesem Abkommen von den palästinensischen Behörden ausgestellt werden.

Den vollständigen Schlussantrag des Generalanwalts finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Die israelische Besetzung boykottieren, Warum sollen Produkte aus israelischen Siedlungen boykottiert werden? (ARIJ)
Boykott – Desinvestition – Sanktionen gegen Israel bis zum Ende von Apartheid und Besatzung in Palästina
Jews for Justice for Palestinians / BDS
News and resources for the UK BDS Movement


BDS: Amnesty International distanziert sich von Leonard Cohens Auftritt in Tel Aviv [18.08.2009]

www.freegaza.org Amnesty International (AI) hat heute angekündigt, daß es sich aus der Beteiligung an dem Konzert Leonard Cohens in Tel Aviv zurückziehen werde und auch nicht daran interessiert sei, Gelder aus dem Fond zu erhalten, der aus den Konzerteinnahmen gebildet werden sollte.

In verschiedenen Meldungen hieß es zuvor, daß AI den Fond hätte managen oder anderweitig an ihm hätte beteiligt werden sollen, dessen Gelder an israelische und palästinensische NGO's hätten fliessen sollen.
Die heutige Erklärung folgte nach internationalen Protesten, nach der Ankündigung, daß AI sich an dem Fond beteiligen wolle, und nach vorangehenden Appellen an Cohen, den israelischen Apartheidstaat zu boykottieren.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Offener Brief an AI: Entertaining Apartheid Israel Deserves No Amnesty!
Amnesty dementiert Boykott: Amnesty Pulls Out of Leonard Cohen Israel Concert


Fatah: Uri Davis als Mitglied des 'Revolutionsrat' gewählt [12.08.2009]

Uri Davis Im Rahmen der FATAH-Konferenz wurde der 1943 in Jerusalem geborene israelische Staatsbürger Dr. Uri Davis in den 120-köpfigen Revolutionsrat der FATAH gewählt.
Uri Davis verweigerte bereits in den 60'ern den Militärdienst und distanzierte sich frühzeitig von seinem zionistischen Elternhaus und der zionistischen Linken. Gegen Ende der 60'er studierte Davis Arabisch und Anthropologie. 1976 erhielt er einen Doktor in Anthropologie.
In den 1980'ern wurde er von Abu Ijad für die PLO rekrutiert und vertrat die PLO in Großbritannien. 2008 heiratete Davis, der sich als "antizionistischer, palästinensischer Hebräer" bezeichnet in Ramallah eine arabische Palästinenserin und trat zum Islam über.

Mehr zu Uri Davis finden Sie hier.


IWPS sucht Unterstützer für die Olivenernte in Palästina im Herbst [30.07.2009]

IWPS sucht freiwillige Helfer IWPS sucht, in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Versöhnungsbund, TeilnehmerInnen für die Olivenkampagne 2009, denn internationale Präsenz

- verringert Siedlergewalt gegenüber den PalästinenserInnen,
- hilft bei Verhandlungen mit Soldaten im Falle von militärischen Absperrungen,
- ist für die Bauern und ihre Familien eine wichtige Unterstützung in dieser kritischen Zeit des Jahres und
- zeigt den Einheimischen unsere Solidarität und dass sie in der Welt nicht vergessen sind.

Außerdem sind deine anschließenden Berichte an dein Umfeld und an Medien wichtig, um die Schwierigkeiten des palästinensischen Alltagslebens bewusst zu machen.

Nähere Informationen finden Sie hier.


"Die Menschen mit ihrem Land verbinden" - Zu Besuch bei 'tent of nations' südlich Jerusalems [28.07.2009]

Von Brigitta Schmitt

Bericht von Brigitta Schmitt aus Bonn, die zwischen August und November 2008 am EAPPI-Begleitungsprogramm in Ostjerusalem teilnahm.

'tent of nations', südlich von Bethlehem ... "A land is worth nothing without people and people are worth nothing without a land" (Ein Land ohne Menschen ist nichts wert und ein Volk ohne Land ist nichts wert) - das ist Daoud's Devise und gleichzeitig seine Vision, die schon sein Grossvater hatte, als er 1916 dieses wunderschön gelegene Stück Land mit einem weiten Blick in die umliegenden Hügel südlich von Bethlehem erwarb und dort tagsüber mit seiner Familie Oliven, Weintrauben und Weizen anbaute und nachts in den Höhlen schlief.

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Farrah (Gaza, 17. Juli 2009) [23.07.2009]

Von anniealina

Farrah „Farrah ist zuerst scheu. Sie hängt an ihrem Vater. Ich mache Bilder von ihren Verletzungen, da wir versuchen wollen Farrah und Salama zu helfen für die dringend notwendige medizinische Behandlung nach Deutschland zu kommen.

Nachdem die Bombe das Haus der Familie zerstört und mehrere Familienmitglieder getötet hatte, versuchten sie ihre Toten zu begraben. Auf dem Weg zum Friedhof wurden sie von der israelischen Armee aufgehalten und gezwungen die Toten auf der Strasse liegen zu lassen.
Als sie einige Tage später wieder heraus konnten, um ihre Angehörigen zu beerdigen, hatten streunende Hund bereits die Hände des einen einjährigen Babies aufgefressen.”


Kein Schiff nach Gaza - Bericht von Waltraud Schauer, Crew-Mitglied der „Free Gaza” aus Larnaca [05.07.2009]

www.freegaza.org Nach und nach trafen  am 22.6.09  alle Teilnehmer der Überfahrt nach Gaza im Hotel Sunflower in Larnaca ein. Nächsten Tag gab es von der Früh an "Einschulung", Verhalten an Bord bei Seenot, bei Kontakt oder Verhaftung durch israelische Kriegsmarine (keiner glaubte wirklich daran) etc. Am 24.6.09 sollten zwei Schiffe auslaufen, die "Spirit of Humanity" und die "Free Gaza". Wir waren mit Kapitäne, Crew und Passagieren insgesamt 36 Personen. Es sollte die achte derartige Aktion sein.

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E. Davidsson: Die Stadt Bonn muss die Rabinstraße umbenennen [04.07.2009]

Israel Shahak (1933-2001) Nachfolgend dokumentieren wir den Antrag des in Alfter, bei Bonn, lebenden Komponisten und Informatikers Elias Davidsson an die Stadt Bonn, die Rabinstrasse umzubenennen. Davidsson zeigt dazu in einem separaten Memorandum, dass Yitzhak Rabin an mehreren Kriegsverbrechen beteiligt gewesen und damit als Namenspatron untragbar sei. Anstelle Rabins solle die Stadt Bonn vielmehr Dr. Israel Shahak die Ehre der Benennung einer Strasse erweisen, einem Überlebenden des KZ-Systems und Gründer der israelischen Menschenrechtsliga.

Antrag an die Stadt Bonn
Betr. Straße im Namen eines israelischen Kriegsverbrechers

Wir, die Unterzeichneten, möchten hiermit darauf aufmerksam machen, dass in Bonn eine Straße im Namen eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers benannt ist. Es handelt sich um die Rabinstraße in der Nähe des Bonner Hauptbahnhofes.

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UN Experte prangert Aufbringung von Hilfsschiff durch israelische Streitkräfte an [04.07.2009]

Ex-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney Friedensnobelpeisträgerin Mairead Maguire Genf - Der spezielle UN Berichterstatter zur Lage der Menschenrechte in den den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten, Richard Falk, prangerte die widerrechtliche Kaperung eines mit medizinischem und Baumaterial beladenen Schiffes für die die belagerten Menschen in Gaza an, das von israelischen Kriegsschiffen auf hoher See aufgebracht wurde.

"Mit dieser Aktion implementiert Israel seine grausame Blockade der gesamten palästinensischen Bevölkerung Gazas, unter Verletzung von Artikel 33 der Vierten Genfer Konvention, die Kollektivstrafen gegen ein unter Besatzung lebendes Volk verbietet", sagte der Menschenrechtsexperte.

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Piraten und Kidnapper vor Gazas Küste
Israelische Marine kidnappt irische Nobelpreisträgerin, ehemalige US-Kongressabgeordnete und weitere Menschenrechtsaktivisten [03.07.2009]

The Free Gaza Movement Die deutsche Initiative "Ein Schiff nach Gaza" verurteilt das Einschreiten der israelischen Marine gegen die "Spirit of Humanity" auf das Schärfste. Das Aufbringen des Schiffes 23 Meilen vor der Küste von Gaza macht deutlich, dass sich Israel weiter als Besatzungsmacht versteht, ohne jedoch ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen, die Bevölkerung von Gaza zu versorgen, nachzukommen. "Wir sind empört, dass Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten bewusst in Gefahr gebracht wurden und daran gehindert werden, den notleidenden Menschen in Gaza Hilfsgüter zu bringen und fordern ein sofortiges Ende der Blockade des Gazastreifens", so Matthias Jochheim, IPPNW-Vorstand.

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Free Gaza Schiff: Israelische Marine bedroht 'Spirit of Humanity'
Organisatoren fordern zu Protesten bei israelischen Behörden auf [30.06.2009]

"ALLES WAS WIR WOLLEN IST GAZA ZU ERREICHEN. WIR SUCHEN KEINE KONFRONTATION."

Aktivisten an Bord des Gaza Gerechtigkeitsflotte verlangen, daß ihnen erlaubt wird ihre Freunde und Familien im belagerten Gaza zu besuchen und ihre Lieferung aus medizinischen Versorgungsgütern, Kinderspielzeug und Baugeräten abzuliefern.
Sie laden die Welt ein sich ihnen anzuschliessen.

(Auf See, 60 km vor der Küste des Gaza-Streifens) - Menschenrechts-Aktivisten an Bord des 'Free Gaza' Schiffs, der 'Geist der Humanität', verlangten heute, daß die israelische Armee sofort aufhört sie zu bedrohen.

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Naomi Klein ruft in Bilin zu Boykott auf [26.06.2009]

Die Bestsellerautorin Naomi Klein trug am Freitag ihren Aufruf Israel zu boykottieren in das in der besetzten West Bank gelegene Dorf Bilin, wo sie Augenzeuge von Auseinandersetzungen zwischen israelischen Truppen und Demonstranten wurde.

"Es handelt sich um einen Boykott israelischer Institutionen, einen Boykott der israelischen Ökonomie" erklärt die kanadische Autorin gegenüber Journalisten, als sie sich der wöchentlichen Demonstration gegen Israels umkämpfte Trennmauer anschloss.
"Boykott ist eine Taktik ... wir versuchen so eine Dynamik zu erzeugen, die Dynamik die das ultimative Ende der Apartheid in Südafrika herbeiführte" sagte Klein, die Autorin von "Die Schock-Doktrin: Der Aufstieg des Desaster-Kapitalismus".

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DAAD: Härtefallfond für palästinensische Studierende/Promovierende [18.06.2009]

DAAD Mai 09 - Dem DAAD zufolge beabsichtigt das Auswärtige Amt einen Sonderfond für hilfsbedürftige palästinensische Studenten bzw. Promovierende einzurichten, die aufgrund des israelischen Überfalls in Gaza in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Entsprechende Anträge für finanzielle Unterstützung sind bei den zuständigen Stellen in den Universitäten zu stellen.


„Helfen Sie dem israelischen Menschenrechtsaktivisten Ezra Nawi!” [11.06.2009]

Ezra Nawi mit Gefängnis bedroht Der israelische Menschenrechtsaktivist Ezra Nawi, Mitglied von Ta'ayush, dessen Aktivität den israelischen Siedlern und Besatzern in den Hügeln Hebrons ein Dorn im Auge ist, wird mit Gefängnis bedroht:
„Ezra Nawi ist seit Jahren Jahren in der Gegend südlich der Hügel bei Hebron aktiv. Die palästinensichen Beduinen in Um El Hir, einer kleinen desolaten Gemeinde tief im Süden der Westbank leben seit nahezu 42 Jahren unter israelischer Besatzung; dort leben sie immer noch ohne Elektrizität, fliessendes Wasser und andere grundlegende Versorgungseinrichtungen, und werden kontinuierlich von jüdischen Siedlern drangsaliert die unablässig israelisches und internationales Recht verletzen, wobei sie von verschiedenen militärischen Kräften der israelischen Besatzer unterstützt werden, die alle daran arbeiten die Gegend von ihren palästinensischen Bewohnern zu reinigen und so eine neue demographische Realität zu erzeugen.”

Bitte lesen Sie hier weiter und beteiligen Sie sich an dem Protest, da Ezra Nawi ohne internationale Intervention hochwahrscheinlich ins Gefängnis gehen muss.

Ergänzende Links:
Israeli activist to be jailed for caring (Neve Gordon im Guardian)


V. Waltz: „Israel Day in Dortmund” [15.05.2009]

Um den 7. Mai haben jüdische Kultusgemeinden in diversen Städten zu einem sogenannten „Israel Day” eingeladen. Während in Recklinghausen der Rabbiner der gefallenen Israelischen Soldaten gedachte (andere Opfer gab es wohl nicht?), gab es in Dortmund eher ein lockeres Event mit Musik, Tänzen, und israelischem Essen – einer gewissen Kichererbsenboulette, die beliebte arabische Falafel.

Den vollständigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Berlin: Bettina Marx stellt "Gaza. Berichte aus einem Land ohne Hoffnung" vor [11.05.2009]

Gaza. Berichte aus einem Land ohne Hoffnung Die Journalistin Bettina Marx (Deutsche Welle) stellt ihr neues Buch "Gaza. Berichte aus einem Land ohne Hoffnung" im Gespräch mit der Islamwissenschaftlerin Katja Hermann vor.

Ort: Zweitausendeins-Laden, Friedrichstr. 119, Berlin-Mitte
Zeit: 19. Mai 2009, 19.30 Uhr
Veranstalter: Zweitausendeins, Zentrum Moderner Orient
Eintritt: frei

Ergänzende Links:
Rezension von Rupert Neudeck


Bericht zur Israel-Review-Konferenz in Genf (18.-19. April) [08.05.2009]

United Against Apartheid, Colonialism and Occupation, Dignity & Justice for the Palestinian People Von Hanspeter Gysin (Solidarität mit Palästina) erhielten wir folgenden Bericht zur Genfer „Israel Review Konferenz”:

„Am 18. und 19. April 2009 fand im Genfer Hotel Le Grenil unter dem Titel „Vereint gegen Apartheid, Kolonialismus und Besatzung - Würde und Gerechtigkeit für das palästinensische Volk”, die so genannte Israel-Review-Konferenz statt.
Sie wurde angekündigt als ein „Treffen der Zivilgesellschaft” und stand unter der Patenschaft des Nationalen Ausschusses der palästinensischen Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionenkampagne (BNC) in Zusammenarbeit mit: International Coordinating Network on Palestine (INCP), European Coordinating Committee on Palestine (ECCP) und dem International Jewish Antizionist Network (IJAN).”

Den vollständigen Bericht können Sie hier als PDF-Datei erhalten.

Ergänzende Links:
Augenzeugen in Palästina (2004, pdf)
Netzwerk Schweiz für einen gerechten Frieden in Palästina/Israel
International Jewish Anti-Zionist Network


„Arrest als Mittel politischer Disziplinierung” [21.04.2009]

Petition für Samieh Jabbarin Der Fall des Theaterregisseurs Samieh Jabbarin

Der auf unbegrenzte Zeit verhängte Hausarrest gegen den Theaterregisseur Samieh Jabbarin aus Jaffa ist ein Beleg für die verschärfte Schikanierung von Bürgern, die ihre politischen Ansichten auf demokratischem Weg zum Ausdruck bringen wollen. Sein Fall wirft ein grelles Licht auf die enge Zusammenarbeit zwischen den israelischen Sicherheitskräften, der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Hier wird der Versuch unternommen, einen friedliebenden und sozial engagierten politischen Aktivisten unter dem Vorwurf der Gewalttätigkeit zu inkriminieren.

Die deutsche Übersetzung des englischen Originals der Petition finden Sie hier.


ICAHD: Bevorstehende Häuserabrisse in Silwans Stadtteil Al-Abbasiyya [20.03.2009]

The Israeli Committee Against House Demolitions „Die Stadt Jerusalem setzt ihre diskriminierende und aggressive ‘Bau- und Planungspolitik’ uneingeschränkt fort, indem sie am 5. März 2009 den Abriss von zwei großen Wohnhäusern in Silwans Stadtteil Al Abbasiyya angeordnet hat. Den 34 Familien, die in den zwei Gebäuden leben, wurden schlichte 10 Tage Zeit gegeben um Ihre Wohnungen restlos zu räumen, bevor die Abrissverfügung in Kraft tritt und die Zerstörung jederzeit ab dem 15, März 2009 angeordnet werden kann.”

Das vollständige deutschsprachige PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.


Jüdische Künstler protestieren gegen Gaza-Krieg [12.02.2009]

Max Weinberg „Im Gegensatz zu den meisten bürgerlichen Medien und Parteien, die das Massaker der israelischen Armee an der palästinensischen Bevölkerung des Gazastreifens verteidigt und mit dem Recht Israels auf "Selbstverteidigung" gerechtfertigt haben, sind einige jüdische Künstler mutig gegen den Krieg aufgetreten. Sie haben Israels Anspruch bestritten, es handle im Namen aller jüdischer Bürger.

In Frankfurt veröffentlichte der Maler Max Weinberg Ende Dezember einen Offenen Brief, in dem er dagegen protestiert, "dass der israelische Staat von genau den Mitteln Gebrauch macht, denen das jüdische Volk in der Geschichte selbst zum Opfer gefallen ist".”

Den vollständigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Philip Rizk freigelassen [11.02.2009]

Der deutsch-ägyptische Blogger und Student Philip Rizk ist vergangene Nacht nach fünf Tagen Haft wieder freigelassen worden. Das berichtet Reporter ohne Grenzen (ROG). Die Organisation fordert nun die Freilassung des Bloggers Dia'Eddin Gad, der am gleichen Tag wie Rizk in Ägypten festgenommen worden sei.

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Kommentar 'angry arab': Weisse und Halbweisse Gefangene in Ägypten


Free Philip Rizk! [09.02.2009]

Sie haben sicher schon mal von verhafteten Bloggern gehört, in China, in Myanmar, in Saudi-Arabien oder sonstigen garstigen Pflastern für Verfechter der freien Bloggerei. Philip ist ein deutsch-ägyptischer Blogger, er lebt und schreibt in Kairo. Genauer gesagt: Er sitzt irgendwo im Ägypten im Gefängnis – weil er bloggt.

Philip Rizk wird am Freitag abend in nördlich von Kairo gelegenen Ort Kaljubia verhaftet. Der 26jährige beteiligte sich an einer Kundgebung für die Palästinenser im Gaza-Streifen – denn Philip bloggt ausschliesslich über den Gaza-Streifen. Polizisten hätten ihre Auto mehrere Stunden blockiert, sagt eine Mit-Demonstrantin – und dann Philip in ein Fahrzeug ohne Kennzeichen gebracht und seien davongerast.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Daniel Barenboim, kommender Träger des Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2009?! [22.01.2009]

Daniel Barenboim Von unserer Förderin, Ellen Rohlfs, erhielten wir heute einen Brief mit dem Vorschlag, Daniel Barenboim - den Leiter des 'West-östliche-Diwan-Orchesters' - für den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2009 vorzuschlagen.
Wenn Sie diese Idee unterstützen wollen, dann senden Sie bitte bis zum 2. März eine entsprechende Email an m.schult(@)boev.de.

Adresse: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Berliner Büro, Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin.

Ergänzende Links:
Qantara: Tröstende Töne


Aufruf: Deutsche Juden und Jüdinnen sagen NEIN zum Morden der israelischen Armee [21.01.2009]

Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten Nach einer 18 Monate währenden Blockade, nach systematischer und umfassender Bombardierung eines unent- rinnbar umschlossenen Landstreifens, der mit 1,5 Millionen Menschen der dichtest besiedelte Raum der Welt ist, nach einem Blutbad, das über 1000 Menschen in den Tod gerissen, Tausende schwer verletzt und die gesamte Bevölkerung von Gaza traumatisiert hat, nach den unsäglichen Zerstörungen, die seit dem 27. Dezember die Weltöffentlichkeit täglich entsetzen, - nach all diesem gibt es immer noch Stimmen, die diese Maßnahmen Israels als gerechtfertigt, human und notwendig bezeichnen.
Wir sind über diese Unmenschlichkeit erschüttert.


500 Israelis fordern Sanktionen gegen Israel [11.01.2009]

Burhan Karkutli In der folgenden, von 500 israelischen Staatsbürgern unterschriebenen Petition, wird die internationale Gemeinschaft aufgefordert Sanktionen gegen Israel zu verhängen.

Die Petition erhielten wir zusammen mit der folgenden Email der Initiatoren:

Liebe Freunde,
die angefügte Petition, zusammen mit dem Anschreiben (ebenfalls angefügt), wurde gestern allen ausländischen Botschaften in Israel und der EU-Delegation in Tel Aviv zugesandt.

Wir versuchten auch ein wenig PR zu betreiben und sandten sie an die Presse, die sie - soweit ich weiss - komplett ignorierte. (Wir, das sind Rachel Giora, Yael Lerer, Koby Snitz and ich. Angela Godfry half uns bei der Pressearbeit)
Bitte beachtet, daß mehr als 500 israelische Bürger den Aufruf unterschrieben, - eine noch nie dagewesene Anzahl für einen Aufruf, der konkrete Maßnahmen gegen Israel fordert.

Bitte lesen Sie hier weiter.


AJJP: "Juden fordern israelische Juden auf die Kriegsverbrechen zu stoppen" [11.01.2009]

Wir, Vertreter der internationalen jüdischen Gemeinde rufen israelische Soldaten auf, die schwarze Flagge der Illegalität über den Operationen gegen die Bevölkerung in Gaza zu hissen.

Wir weigern uns zu schweigen, während israelische Führer israelische Soldaten zwingen Kriegsverbrechen zu begehen: Verbrechen gegen die Menschenlichkeit, für welche sie eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Israelische Soldaten mit einem Gewissen können und müssen diesen gefährlichen, illegalen und unmoralischen Krieg stoppen.

Den vollständigen Text des Aufrufs der 'Amerikanischen Juden für einen gerechten Frieden' können Sie hier nachlesen.


CPT-Friedensmission bricht nach Israel und Palästina auf [07.01.2009]

Jakob Fehr vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee, wird am 6. Januar mit einer Gruppe von 13 Friedensstiftern in den Nahen Osten reisen.
Die Delegation trifft sich mit israelischen und palästinensischen Friedens- und Menschenrechtsaktivisten. Geplant sind Besuche bei palästinensischen Familien, deren Land, Haus und berufliche Existenz durch die Erweiterung illegaler israelischer Siedlungen und den Bau der sogenannten Sicherheitsmauer gefährdet sind.

Weitere Informationen können Sie in dem folgenden blog finden.


Aufruf: IHH sucht nach Chirurgen für die Verletzten in Gaza [06.01.2009]

(www.ihh.com) Die IHH e.V. in Frankfurt sucht Ärzte - besonders Orthopäden, plastische Chirurgen, Unfallchirurgen und Neurochirurgen - die bereit sind, verletzten Patienten aus Gaza in Ägypten unentgeltlich zu helfen.

Das IHH bietet an, die Kosten für die Anreise sowie für die Unterbringung zu übernehmen.

Die Mission wird zu Zeit von Frau Zeliha Vural - Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin aus Hannover - geleitet. Kontakt vor Ort: vuralzeliha@hotmail.com; Tel. 01772576807.
(siehe auch hier oder hier).

Ergänzende Links:
Webseite der Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V..
Egypt bars doctors from entering Gaza Strip (haaretz)


Presserklärung von Roni Hammermann (machsom watch) [06.01.2009]

(Logo v. machsom watch) Dr. Roni Hammermann, Trägerin des Aachener Friedenspreises 2008, die das IPK im Sommer diesen Jahres eingeladen hatte, veröffentliche die folgende Presserklärung zu dem Überfall auf Gaza:

Dieser schändliche Krieg muss sofort beendet werden und an seiner Stelle müssen diplomatische Verhandlungen treten. Bilaterale Abkommen sind der einzige Weg zur Begleichung von Konflikten. Und hier sind wir wieder bei unserem Demonstrationsslogan: " Wollt ihr den Hamas aufhalten, gebt Gaza Hoffnung und nicht Krieg".

Die vollständige Erklärung können Sie hier nachlesen.

Ergänzende Links:
Webseiten des Aachener Friedenspreises.


Aufruf: SRK hilft Shifa-Krankenhaus! [05.01.2009]

Sehr geehrte Damen und Herren

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Gazastreifen fordern viele zivile Opfer. Die betroffenen Menschen haben zudem wenig Möglichkeit, sich vor den anhaltenden Kämp- fen in Sicherheit zu bringen. Angesichts der dramatischen humanitären Situation stellt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) vorerst 200‘000 Franken für die medizinische Sofort- hilfe zur Verfügung. Damit werden Spitäler mit lebensnotwendigen Medikamenten und Verbandstoff versorgt.

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.


Schweiz:
Schweizerisches Rotes Kreuz
Postcheck-Konto 30-4200-3
Vermerk "Gaza"

International:
UBS AG
3000 Bern 94 / Switzerland
BIC: UBSWCHZH80A
Clearingnummer 235
IBAN: CH77 0023 5235 6942 0061 E

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