Institut für Palästinakunde
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Start / Politik (Archiv 2008)


Palästinensische Luftschläge [31.12.2008]




Gaza: Juden gegen den Überfall auf Gaza [31.12.2008]

Verschiedene jüdische Gruppen verurteilen den Angriff auf Gaza:

Juden im Iran demonstrieren in Teheran: „Mitglieder der kleinen jüdischen Gemeinschaft im Iran (c. 25,000) demonstrierten vor dem UN-Büro in Teheran gegen die Operationen der IDF im Gaza-Streifen.” Näheres können Sie hier nachlesen.

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost: „Wir die Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Deutschland, fordern die sofortige Einstellung aller Gewalt in GAZA.” Näheres können Sie hier nachlesen.

Jewish Voice for Peace: „Die Jüdische Stimme für den Frieden schliesst sich den Millionen an, die - inklusive der 1,000 Israelis, die an diesem Wochenende auf den Strassen Tel Avivs demonstrierten - den andauernden israelischen Angriff auf Gaza verurteilen.” Näheres können Sie hier nachlesen.


Israelische Luftschläge [31.12.2008]




Gaza: Bericht und Spendenaufruf von 'medico international e.V.' [29.12.2008]

medico international e.V., Ärzte für Menschenrechte – Israel, Palestinian Medical Relief Society (Ramallah), Al-Mezan Center (Gaza):

Bitte lesen Sie hier weiter.


Widerständige Bewohner im Norden Gazas sehen dem Tod in's Auge [28.12.2008]

(www.maannews.net) (maan) Die isr. Armee hat die Bewohner des Nordens von Gaza per Lautsprecher aufgefordert ihre Häuser zu verlassen, bevor man mit der Beschiessung begänne.
Als die Abu Sultan Familie im Jabalia Flüchtlingscamp ihre Habseligkeiten packte regneten isr. Granaten auf ihr Haus, töteten einige Mitglieder der Familie und verletzten andere.
Zeugen des Massakers am Samstag beschlossen sich der israelischen Anweisung zu widersetzen, und versammelten sich in Zonen unter Beschuss, um sich auf die Dächer der Häuser der Familien zu setzen, deren Häuser von der sofortigen Zerstörung bedroht sind.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Gaza: „In Gaza zu sein, bedeutet gefangen zu sein” [28.12.2008]

Einen 'Überblick' über die neuere Geschichte Gazas, gibt Peter Beaumont im Guardian:

„Gaza. Immer das Leiden von Gaza, dem stärksten Symbol für die Tragödie der Palästinenser. 1948, während der 'nakba' - oder "Der Katastrophe", wie die Palästinenser den Krieg beschreiben, der am Anfang der Geburt des Staates Israel stand - strömten 200,000 Flüchtlinge nach Gaza, was die Bevölkerung um mehr als zwei Drittel anschwellen ließ.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


AIC verurteilt tödliche Angriffe auf Gaza, Aufruf zur Mobilisierung zivilgesellschaftlicher Kräfte, Forderung nach internationale Sanktionen [27.12.2008]

'(www.alternativenews.org) (AIC) - Das Alternative Information Center (AIC) verurteilt den heutigen tödlichen Angriff der israelischen Luftstreitkräfte auf den Gazastreifen [...].
Das AIC ruft die sozialen Bewegungen in aller Welt auf, gegen diese israelischen Kriegsverbrechen zu mobilisieren und fordert, daß die internationale Gemeinschaft Sanktionen gegen Israel verhängt und Tzipi Livni, Ehud Barak und andere Mitglieder der politischen und militärischen Führung Israels wegen dieser himmelschreienden Verbrechen anklagt: Verbrechen, begangen als Teil des israelischen Wahlkampfs. (Übers. T:I:S).

Näheres können Sie in dem folgenden englischsprachigen Bericht nachlesen.


Palästinensischer Schäfer zum Krüppel geschossen, Siedler zu 16 Monaten verurteilt [22.12.2008]

'(Muhammad Abu-Mutawe'a im Hospita in Jenin) (B'tslem) - Im September 2007 feuerte Ehud Gadot, Bewohner der Siedling Yitav, in der Gegend von 'Ein al-Beida' im Nordwesten der West Bank auf Palästinenser die in der Gegend ihre Herde grasen liessen, von denen er einen traf und der seitdem gelähmt ist.

Infolge einer Verfahrensabsprache wurde Gadot der "schweren Körperverletzung mit erschwerenden Tatumständen" schuldig gesprochen. Am 14. Dezember 2008, verurteilt ihn das Gericht zu sechszehn Monaten Gefängnis.

Näheres können Sie in dem folgenden englischsprachigen Bericht nachlesen.


Gazas Familien essen Gras, während Israel die Grenzen verschlossen hält [14.12.2008]

(http://www.timesonline.co.uk) Während ein Konvoi von blau-weissen UN-Lastwagen beladen mit Nahrungsmitteln letzte Nacht auf die israelische Erlaubnis wartete Gaza betreten zu dürfen, gingen Jindiya Abu Amra und seine 12 Jahre alte Tochter los, um nach dem wilden Gras zu suchen, von dem die Familie jetzt lebt.

„Wir hatten eine Mahlzeit heute - khobbeizeh,” sagte Abu Amra, 43, und zeigt dabei die Blätter einer Pflanze, die entlang der Strassen des Gaza-Streifens wächst. „Jeden Tag wenn ich aufstehe, beginne ich nach Holz oder Platik zu suchen als Brennstoff und ich bettele. Wenn ich nichts finde, dann essen wir dieses Gras.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


"Pogrom" in Hebron [07.12.2008]

Brandanschlag auf pal. Haus in Hebron In einer Analyse in der haaretz vom 7. Dezember beschreibt A. Issacharoff die Attacken von Siedlern in Hebron auf Palästinenser als ein 'Pogrom durch und durch':

„Eine unschuldige palästinensische Familie, circa 20 Personen. Bis auf drei Männer nur Frauen und Kinder. Um sie herum stehend einige dutzend maskierte Juden in der Absicht sie zu lynchen. Ein Pogrom. Das ist kein Spiel mit Worten. Es ist ein Pogrom im schlimmsten Sinne des Wortes. Erst setzten die maskierten Männer ihre Wäsche im Vorgarten in Brand und dann versuchen sie einen der Räume des Hauses in Brand zu setzen.”

Den vollständigen englischsprachigen Artkel können Sie hier nachlesen.

Ergänzende Links:
Olmert wirft jüdischen Siedlern "Pogrom" vor
Kommentar d. tagesschau: "Stoppt den Siedler-Terror!"


Vorsitzender der UN Generalversammlung fordert zum Boykott Israels auf [26.11.2008]

www.un.org/ga Pater Miguel D'Escoto Brockman (Nicaragua), der Präsident der UN Generalversammlung betonte, daß Israel ein Apartheidstaat sei und rief die UN und die Mitgliedstaaten dazu auf sich den NGO's anzuschliessen, um Israel durch Boykott, Investionsstopps und Sanktionen dazu zu zwingen internationales Recht anzuerkennen.

Die englischsprachige Erklärung Brockmans finden Sie hier.

Ergänzende Links:
Informationen zu Miguel d' Escoto Brockmann



Ali Abunimah skeptisch über Wahl Obamas [05.11.2008]

Senator Barack Obama greets Representative Rahm Emanuel at the Democratic National Convention 2004; Photo: Tom Williams Der Journalist und Mitbegründer der 'electronic intifada' Ali Abunimah ist skeptisch hinsichtlich der zukünftigen Politik der USA in Palästina. In einem Kommentar mit dem Titel "Obama bestimmt Pro-Israel Hardliner für Spitzenposten" schreibt er:
„Während der US-Wahlkampagne versuchten Rassisten und Pro-Israel Hardliner ein Problem aus dem zweiten Namen des Präsidentschaftskanditen Barack Obama, Hussein, zu machen. Diesen Leuten wird ein anderer zweiter Name weitaus mehr gefallen, den der Person die Obama für den Posten als Stabschef aussuchte: Rahm Israel Emanuel.”

Den vollständigen englischsprachigen Artkel können Sie hier nachlesen.
Siehe auch die kritische Analyse des Juristen für internationales Recht John V. Whitbeck.


Teile der Fraktion der Linken verweigern sich dem Antisemitismus-Antrag der Bundesregierung [04.11.2008]

(www.ulla-jelpke.de) Die Abgeordnete U. Jelpke der Linksfraktion hat auf ihren Internetseiten eine Erklärung abgegeben, warum 11 Abgeordnete ihrer Fraktion dem Antisemitismus-Antrag der Bundesregierung die Zustimmung verweigert haben.
Einer der Gründe sei: „Der Antrag versucht, diejenigen als antisemitisch und antiamerikanisch zu diskreditieren, die Kritik an der Kriegspolitik von Nato, USA und Israel äußern. Unter dem Deckmantel der Antisemitismus-Bekämpfung will er damit wesentliche außen- und innenpolitische Ziele der Bundesregierung legitimieren.

Die vollständige Erklärung können Sie hier nachlesen.


Free Gaza: 'SS Dignity' sticht erneut in See [03.11.2008]

(www.freegaza.org) Am Freitag dem 7. November wird die 'SS Dignity' um 5:00 pm von Larnaka nach Gaza aufbrechen. Diesmal werden dreizehn Mitglieder des europäischen Parlaments aus England, Irland, Italien, Türkei, Wales, Schweiz und Schottland an Bord sein.
Nach zwei erfolgreichen Reisen, eine im August und eine letzte Woche, freut sich die 'Freiheit für Gaza'-Bewegung erneut eine Delegation nach Gaza zu bringen, damit diese mit eigenen Augen die israelischen Verheerungen zu sehen bekommen, denen 1.5 Millionen Palästinenser aussetzt sind.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.
Eine deutsche Übersetzung von Anis Hamadeh finden sie hier.



Seminar in Bonn: "Israel – Demokratie und Besatzung" (11.-12. Okt.) [05.10.2008]

Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft lädt zu dem zweitägigen Seminar "Israel – Demokratie und Besatzung" ein.
Als Referenten sind geladen: der Journalist und Publizist Dr. Ludwig Watzal (Bonn), Dr. Hassan Jabbarin als Vertreter der Bürgerrechtsorganisation „Adalah” (Haifa) sowie Shir Hever von der Menschenrechtsorganisation „Alternative Information Center” (Jerusalem).




Israel treibt illegalen Siedlungsausbau voran [27.08.2008]

(www.ipsnews.net) Nach Berichten von Peace Now hat Israel neue Ausschreibungen für die Konstruktion von 1,761 illegalen Wohnungseinheiten allein im besetzten Ost-Jerusalem getätigt.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


'Free Gaza' Boote in Gaza angekommen! [23.08.2008]

(SS Free Gaza & SS Liberty in Gaza) GAZA (23 August 2008) - Zwei kleine Boote, die 'SS Free Gaza' und die 'SS Liberty', sind heute Abend erfolgreich in Gaza gelandet, die israelische Blockade des Gaza- Streifens durchbrechend.
Die Boote waren dazu mit einer Gruppe internationaler Menschenrechtsaktivisten des 'Free Gaza Movement' bemannt. Diese hatten zwei Jahre für das Projekt gearbeitet und Mittel bei Vorträgen gesammelt, die sie in Kirchen, Moscheen, Synagogen und in den Heimen von Familien, Freunden und Unterstützern hielten.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht können Sie hier nachlesen.


Zypern lässt Aktivisten nach Gaza segeln, trotz der israelischen Belagerung [21.08.2008]

(SS Free Gaza & SS Liberty) Die 'haaretz' berichtet in ihrer Online-Ausgabe, daß die Boote 'Free Gaza' und 'Liberty' von den zypriotischen Behörden dier Genehmigung erhalten haben auszulaufen.
An Bord der beiden Schiffe befinden sich eine Reihe von Friedensaktivisten aus Israel und anderen Staaten, darunter Jeff Halper vom 'ICAHD', Lauren Booth - eine Schwiegertocher Tony Blairs, Hedy Epstein - eine Holocaust-Überlebende und die Deutsche Dr. Edith Lutz - Gründerin von 'Abrahams Toechter' - aus Sötenich in der Eifel.

Die allgemeine Erwartung ist, daß die israelische Marine eine Landung der beiden Boote in Gaza verhindern wird, mit der gegen die im Gazastreifen gezielt herbeigeführte humanitäre Katastrophe protestiert werden soll.

Ergänzende Links:
Cyprus lets activists sail to Gaza, despite Israeli siege
Webseiten von 'The free Gaza movement'



Gaza: In Gaza zu sein, bedeutet gefangen zu sein [03.07.2008]

Verführte Einen 'Überblick' über die neuere Gschichte Gazas, gibt Peter Beaumont im Guardian: „Gaza. Immer das Leiden von Gaza, dem stärksten Symbol für die Tragödie der Palästinenser. 1948, während der 'nakba' - oder "Der Katastrophe", wie die Palästinenser den Krieg beschreiben, der am Anfang der Geburt des Staates Israel stand - strömten 200,000 Flüchtline nach Gaza, was die Bevölkerung um mehr zwei Drittel anschwellen ließ. Dann fiel Gaza unter ägyptische Kontrolle.”

Den vollständigen englischsprachigen Text können Sie hier nachlesen.


Freispruch für neun Antikriegs-Aktivisten in Derry - "Aktion zur Verhinderung israelischer Kriegsverbrechen rechtmässig" [17.06.2008]

Support the Raytheon 9 Unter dem Eindruck des israelischen Angriffs auf den Libanon im Sommer 2006 - bei dem die israelische Armee Ambulanzen, Flüchtlingskonvois und schiitische Wohnviertel in Beirut bombardierte, wobei über 1000 libanesische Zivilisten zu Tode kamen - besetzten neun irische Antikriegs-Aktivisten der 'Derry Anti War Coalition' am 9. August 2006 die Büros des Waffenherstellers Raytheon in Derry, wobei Unterlagen und Computer des Unternehmens entwendet oder beschädigt wurden.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Schweiz: Kampagne zu 60 Jahren Nakba [13.05.2008]

Die Palästina-Solidarität Region Basel organisiert in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen rund um den 15. Mai, den 60. Jahrestag der Vertreibung der PalästinenserInnen im Zuge der Staatsgründung Israels, eine nationale Kampagne. Ziel ist die internationale Anerkennung der ethnischen Säuberung seit 1947 in Palästina sowie die Durchsetzung des Internationalen Rechts und der UN-Resolutionen (u.a. des Rechts auf Rückkehr). Ausführliche Informationen über die zahlreichen Veranstaltungen siehe www.nahostfrieden.ch.


Aachener Friedenspreis 2008 für MachsomWatch und Pfarrer Mitri Raheb [09.05.2008]

Die israelische Frauenorganisation MachsomWatch erhält gemeinsam mit dem Palästinenser und evangelischen Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb, den internationalen Aachener Friedenspreis 2008.


Transkript zur SWR2-Sendung 'Nicht in unserem Namen!' [04.05.2008]

Das Transkript zur SWR2-Radio-Sendung 'Nicht in unserem Namen! - Juden kritisieren die israelische Nahostpolitik' - mit Beiträgen von Jeff Halper, Rolf Verleger, Tsafrir Cohen, Dror Feiler und Fanny-Michaela Reisin - können sie  hier nachlesen.


Kafka in Palästina [28.04.2008]

Nachdem den Mitgliedern der Khader-Familie bei Nablus am 16. April diesen Jahres wieder einmal erlaubt wurde ihr Land nahe der jüdischen Siedlung Kedumim zu betreten, stellten sie fest, daß man ihnen circa 1.400 der von ihnen im März angepflanzten Olivenbäume gestohlen hatte.

Auf Anfrage erklärte das israelische Militär, daß dieser Diebstahl unter die Jurisdiktion der Zivilbehörde falle. Die Zivilbehörde erklärte, daß die israelische Polizei verantwortlich sei. Diese bestätigte den Eingang einer Anzeige und riet das israelische Militär zu kontaktieren.

Quellen:
West Bank farmers face ruin after trees uprooted


Fawzy Emrany: Ausstellung in Ramallah [25.04.2008]

Fawzy Emrany, geboren in Gaza/Palästina, seit 2001 in Bonn lebend und künstlerisch tätig, eröffnete am 21. April seine Ausstellung in Ramallah. Seine Ölgemälde und Fotos sind noch bis zum 30. April 2008 im Deutsch-Französischen Kulturzentrum und im Khalil Sakakini Kulturzentrum in Ramallah zu sehen.

Ergänzende Links:
Goethe-Institut in Ramallah.


Aktionen in Frankreich zum Thema "60 Jahre Nakba" [17.03.2008]

Von März bis Mai 2008 finden in ganz Frankreich zahlreiche Veranstaltungen zur Nakba statt. Beteiligt sind Tausende von Menschen, unzählige Organisationen und als Einzelpersonen Politiker, Wissenschaftler, Journalisten, Künstler und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
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Veranstaltung zum 60sten Jahrestag der nakba [02.03.2008]

Der Deutsch-Palästinensische Frauenverein e.V. lädt zu einer Informationsveranstaltung in Köln am 12. April ein. (Kalender)


Veranstaltung mit R. Neudeck in Godesberg am 26. Feb [22.02.2008]

R. Neudeck ist an diesem Tag verhindert, an seiner Stelle tritt Marcel Pott auf.
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