Institut für Palästinakunde
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Start / Kultur (Archiv 2009)


Bonn: Konzert mit Marwan Abado Duo & Kamilya Jubran [03.10.2009]

Kamilya Jubran In der Bonner Brotfabrik findet am 3. Oktober (Sa.) um 20:00 Uhr ein Konzert mit zwei hervorragenden Solisten der palästinensischen Musik-Avantgarde statt; zeitgenössische Poesie-Vertonungen mit dem zentralen Instrument arabischer Musik, der Oud.

Kamilya Jubran stammt aus einer berühmten Musikerfamilie in Palästina. Mit vier Jahren begann sie auf der Oud und dem Qanun zu spielen und sucht seit dem das musikalische Abenteuer. Sie vertont zeitgenössische arabische Gedichte, übersetzt und vertont Poesie aus anderen Kulturen ins Arabische.
Marwan Abado & Peter Rosmanith gaben ihr erstes gemeinsames Konzert in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Seither befinden sich die beiden auf einer Reise zwischen Orient und Okzident. Marwan Abados lyrische Stimme und seine erzählende, arabische Oud treffen auf Peter Rosmaniths weltoffene, einfühlsame Perkussion. Die Lieder stammen großteils aus eigener Feder oder von libanesischen und palästinensischen Dichtern.


„Wiedersehen in Jenin” - Stephan Wolf-Schönburg beim 'Freedom Theatre' (Jun 09) [25.09.2009]

Ahmad al Ruh & Stephan Wolf-Schönburg Der Schauspieler Stephan Wolf-Schönburg hat nach Abschluss seiner Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien ebendort u.a. an Taboris Theater „Der Kreis” sowie am Volkstheater gearbeitet. Zu den Stationen seiner Karriere gehört eine Vielzahl weiterer prominenter Bühnen.
Im Frühjahr und Sommer diesen Jahres arbeitete er als Lehrer am 'Freedom Theatre' in Jenin:

„Während des Gazakrieges unterrichtete ich bereits die Studenten des medico-Partners The Freedom Theatre. In der Zeit stellte sich heraus, dass in April-Mai ein Lehrerengpass die Schauspielschule belasten würde, und so entschloss ich mich noch mal zwei Monate in Jenin im Norden Palästinas zu arbeiten. Nach mehrfachen Gesprächen mit Juliano Mer Khamis, beschließen wir, dass ich mit den Studenten an Texten von Mahmoud Darwish aus dem Gedichtband “The Butterfly´s Burden” arbeiten werde. ...”

Den vollständigen Beitrag bei 'medico international' finden Sie hier.


„Auftritt des 'Freedom Theatre' in Frankfurt” (von I. Radel, dpa) [23.09.2009]

Auftritt des 'Freedom Theatre' in Frankfurt Das "Freedom Theatre" aus Jenin, das einzige Theater innerhalb eines palästinensischen Flüchtlingslagers, macht auf seiner ersten Auslands-Tournee auf die dramatische Lage in den besetzten Gebieten aufmerksam. Das kleine Willy Praml Theater platzt am Donnerstagabend beim Tourneeauftakt in Frankfurt aus allen Nähten - zusätzlich zu den regulären 200 Sitzen werden Matten ausgelegt und Stehplätze erfunden. In dem Stück "Fragments of Palestine" erzählen die jungen Menschen vom Alltag in Jenin. Unterdrückt von den Israelis, aber auch eingeengt von den archaischen Werten vieler Palästinenser.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.


Fernsehen: west.art (Di., 22.9) - "Das 'Freedom Theatre' zu Gast in NRW" [22.09.2009]

Das 'Freedom Theatre' zu Gast in NRW ... Am Dienstagabend berichtet der WDR um 22:30 Uhr in 'west.art' über die Tournee des 'Freedom Theatre' in NRW:

„Wenn Kunst Menschen neue Lebenshoffnung gibt, dann hier. In Dschenin im Westjordanland wohnen rund 35.000 Palästinenser, deren Stadt von den Israelis besetzt ist. Personenkontrollen, Absperrungen, Einschränkungen - so sieht hier "Leben" aus. Das Veranstaltungszentrum "Freedom Theatre" möchte jungen Menschen Wege aufzeigen, mit den Mitteln der Kunst soziale und politische Veränderungen herbeizuführen. Junge Schauspieler des Freiheits-Theaters sind jetzt in NRW auf Tournee. west.art stellt das bewegende Projekt und die jungen Künstler vor.”


Marcel Khalife - Mahmoud Darwish: "Wir aber lieben das Leben" [18.09.2009]

Wir aber lieben das Leben wann immer wir es finden

Wir tanzen zwischen zwei Märtyrern, errichten zwischen beiden ein Veilchenminarett oder pflanzen Dattelpalmen

Wir lieben das Leben wann immer wir es finden

Der Seidenraupe rauben wir den Faden, um einen Himmel uns zu bauen und diesen Abschied uns zu weben

Wir lassen das Gartentor offen, damit der Jasmin an schönen Tagen ausgehen kann

Wir lieben das Leben wann immer wir es finden

Wo wir auch wohnen, säen wir schnellwachsende Pflanzen

Wo wir auch wohnen ernten wir einen Toten

Wir blasen auf der Flöte die ferne, ferne Farbe, und zeichnen ein Wiehern in den Staub unserers Weges

Dann schreiben wir unsere Namen auf, Stein für Stein

O Blitz, erhelle uns die Nacht, leuchte ein wenig

Wir aber lieben das Leben, wann immer wir es finden

Mahmoud Darwish

(dt. Claudia Ott)


Al Quds - Arabische Kultur-Hauptstadt [20.07.2009]

Al-Quds - Capital of arab culture Die Webseiten von "Al-Quds 2009" legen den Schwerpunkt auf die palästinensische Kultur und bieten dem Leser immer wieder neue und überraschende Informationen...


Der Schuhputzer [12.07.2009]

Grafik von Muna al Su'udi
Kurzgeschichte von Ghassan Kanafani


War es ein reiner Zufall, daß ich ihn heute an derselben Stelle traf, an der ich ihn zum allererstenmal getroffen hatte?
Da kauerte er auf seinem niedrigen Hocker, als habe er seinen Platz niemals verlassen: mit lockigem schwarzem Haar und mit Augen, in denen der Abglanz eines verzweifelten Wunsches war. Soeben bückte er sich über die kleine Holzkiste und prüfte den sauberen Glanz eines kostspieligen Schuhs. Wie gut hatte sich sein Bild in meinem Gedächtnis eingeprägt, seitdem ich es vor einem Jahr zum erstenmal an derselben Stelle erblickte. Es hatte sich mir nicht deshalb eingeprägt, weil sein Anblick außergewöhnlich gewesen wäre, sondern einzig darum, weil ich - ja, ich selbst - vor zehn Jahren an derselben Stelle und hinter einer ähnlichen Kiste gehockt hatte, als unsere Lage nach der Flucht aus Palästina am elendsten war.

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"Ghassan lebt in unserem Volk" - Interview mit Abdallah Frangi zur Ermordung Ghassan Kanafanis [11.07.2009]

Ghassan Kanafani (6. April 1936 - 8. Juli 1972) 1976 erschien im pdw-Verlag in Bonn ein Sonderheft mit dem Titel "Ghassan Kanafani - Ein Palästinensisches Leben".
Im folgenden geben wir das darin abgedruckte Interview mit Abdallah Frangi - damals Vertreter der PLO im Büro der arabischen Liga in Bonn - wieder:


Herr Frangi, seit dem Frühjahr 1972 unternahmen die Zionisten eine Serie von Anschlagen gegen palästinensische Führer und Einrichtungen im In- und Ausland. Ghassan Kanafani war eines von vielen Opfern. Welchen Zweck verfolgten die Zionisten mit dieser Terrorwelle?
Die Anschläge kamen zu einer Zeit, als die PLO auf internationaler Ebene noch sehr isoliert war, aber die schwere Niederlage des September 1970 überwunden hatte. Generell sollte die PLO geschwächt werden und man wollte der Anerkennung der PLO zuvorkommen. Das Ziel war die Liquidierung der PLO.

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8. Juli 1972 - Todestag des palästinensischen Schriftstellers Ghassan Kanafani [08.07.2009]

Ghassan Kanafani (6. April 1936 - 8. Juli 1972)
Heute vor 37 Jahren, am 8. Juli 1972, wurde Ghassan Kanafani, Journalist, Schriftsteller und Sprecher der PFLP zusammen mit seiner 16jährigen Nichte Lamis in Beirut von einer israelischen Autobombe getötet.

Ghassan was the commando
who never fired a gun.
His weapon was a ballpoint pen
and his arena newspaper pages.
And he hurt the enemy more
than a column of commandos.
(Daily Star, 9.7.1972)




4. Rolandseck-Festival (15.-23. Juli): Konzertwoche mit 13 Musikern des West-Eastern-Divan-Orchestra [04.07.2009]

Festival 2006: Daishin Kashimoto, Chaim Taub, Kim Barbier, Verena Düren, Sol Gabetta Foto: Giovanni Ausserhofer Vom 15. bis zum 23. Juli 2009 findet im Festsaal des Bahnhofs Rolandseck eine Konzertwoche mit 13 jungen Musikerinnen und Musikern statt, Mitglieder des West-Eastern-Divan-Orchestras von Daniel Barenboim - aus dem Iran, Palästina, Ägypten, der Türkei, Syrien, Jordanien und Israel - unterrichtet von Chaim Taub.
Künstlerische Leitung: Guy Braunstein, 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

Mehr Informationen finden Sie auf der Festival-Homepage.


Henning Mankell zum Literaturfestival in Palästina [11.06.2009]

Von Apartheid gestoppt
Israelisches Militär versuchte das internationale palästinensische Literaturfestival zum Schweigen zu bringen

(www.palfest.org) Von Henning Mankell, 11. Juni 2009 (www.hintergrund.de)

Vor gut einer Woche besuchte ich Israel und Palästina. Ich gehörte zu einer Schriftstellerdelegation mit Vertretern aus verschiedenen Kontinenten. Wir sollten an einer palästinensischen literarischen Konferenz teilnehmen. Die Einweihung sollte im Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem stattfinden. Gleich nachdem wir uns versammelt hatten, kam schwer bewaffnetes israelisches Militär und Polizei und teilte uns mit, dass sie uns zu stoppen gedächten. Auf die Frage warum, kam als Antwort: "Sie sind ein Sicherheitsrisiko."

Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:
Claire Messud - Walking miles in Palestinian feet
Palästinensisches Literaturfestival
Festival Blog


Tamer Institute in Ramallah erhält Astrid-Lindgren-Preis [04.06.2009]

Am Dienstag übereichte die schwedische Kronprinzessin Victoria in Stockholm den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis an Vertreter des Tamer-Instituts in Ramallah.

Der internationale, mit 445,000 € dotierte Kinderbuchpreis wird von der schwedischen Akademie der Künste alljährlich an Organisationen oder Erzähler vergeben, die das Lesen von Kindern oder Jugendlichen fördern.

In der Begründung der Jury hiess es:
Seit mehr als zwei Dekaden hat das Tamer-Institut das Lese-Interesse und die Kreativität palästinensischer Kinder mit Ausdauer, Mut und Ideemreichtum gefördert. Dieses Interesse förderte das Institut dabei unter schwierigen Umständen mit ungewöhnlicher Breite und Vielfalt. Im Geiste Astrid Lindgrens anerkennt das Institut die Macht des Worts und die Stärke des Buchs, Geschichten und Phantasie als wichige Schlüssel zu mehr Selbstbewusstsein, Toleranz und dem Mut das Leben zu meistern.

Weitere Informationen können Sie hier finden.


ZOOM Kino Brühl: Filmreihe Palästina [27.05.2009]

Film review: Paradise Now (ei) Am Mittwoch dem 6. Mai startet im Brühler ZOOM Kino eine vierwöchige Filmreihe zum Thema Palästina. Dazu zeigt das ZOOM Kino jeweils an jedem Mittwoch Filme aus Palästina bzw. Israel. Auf dem Programm stehen „Paradise Now” (H. Abu-Assad; 2005), „Private” (S. Constanzo; 2003), „Promises” (C. Bolado, B. Goldberg, J. Shapiro; 2001).

Am 27. Mai wird Irit Neidhardt, Ethnologin, Islam-/Politikwissenschaftlerin und Gründerin von mec film (middle east cinema) mehrere Kurzfilme vorführen.

Weitere Informationen können Sie hier finden.


Literaturfestival in Palästina (23.-28. Mai) [23.05.2009]

(www.palfest.org) Vom 23. bis zum 28. Mai findet in Palästina das zweite jährliche Literatur Festival statt.

Aufgrund der Probleme, mit denen die Palästinenser bei dem Versuch unter militärischer Besatzung in ihrem Land herumzureisen rechnen müssen, wird die Festival-Gruppe - bestehend aus 17 internationalen Schriftstellern - zu ihrem Publikum in der Westbank reisen.
Stationen der Tour sind Ramallah, Jenin, al-Khalil/Hebron und Bethlehem.
Um Jerusalems Status als Kultur-Hauptstadt 2009 der arabischen Welt zu betonen, ist Jerusalem sowohl der Ausgangs- wie auch der Endpunkt der Tour.

Näheres zu dem Festival lesen Sie bitte hier nach.

Ergänzende Links:
Guardian: Bewaffnete israelische Polizei schliesst am ersten Abend das palästinensische Literaturfestival in Jerusalem"


Leonard Cohen tritt in Tel Aviv auf - Israelis fordern Boykott [10.05.2009]

Im Rahmen seiner Welt-Tournee 2009 will der weltberühmte Sänger Leonard Cohen - der auch in Deutschland gastiert - einen Auftritt in Tel Aviv absolvieren. Dagegen protestieren 43 israelische Unterzeichner dieser Petition.


Questions for Shomrim (L. Cohen, 1970)

And will my people build a new Dachau
And call it love,
Security,
Jewish culture
For dark-eyed children
Burning in the stars
Will all our songs screech
Like the maddened eagles of the night
Until Yiddish, Arabic, Hebrew, and Vietnamese
Are a thin thread of blood clawing up the side of
Unspeaking steel chambers
I know you, Chaverim
The lost young summer nights of our childhood
We spent on street corners looking for life
In our scanty drops of Marx and Borochov.
You taught me the Italian Symphony

Bitte lesen Sie hier weiter.


Film in Köln: „'Heart of Jenin'” [03.05.2009]

Als Ismael Khatib 12-jähriger Sohn Ahmed im Flüchtlingslager von Jenin von der Kugel eines israelischen Soldaten tödlich getroffen wird, entscheidet sich der Palästinenser, die Organe seines toten Kindes an sechs fremde, israelische Kinder zu spenden, um damit deren Leben zu retten. Zwei Jahre später macht er sich nun auf die Suche nach ihnen und damit auf die Suche nach Ahmed.

Der Regisseur, Marcus Vetter, wird persönlich zugegen sein.

Näheres finden Sie hier.


arte (heute, 10:40 Uhr) - „My First War” [26.03.2009]

www.mozer-films.com „Bei einem Einsatz als Reservesoldat im zweiten Libanonkrieg im Sommer 2006 hatte der israelische Filmemacher Yariv Mozer eine Kamera im Gepäck. Seine Aufnahmen dokumentieren den brutalen Kriegsalltag und zeigen gleichzeitig die Soldaten in ganz privaten und emotionalen Momenten.”

Hinweise zu der Sendung finden Sie hier.


„Warum hast du das Pferd allein gelassen?” - Lyrikabend mit Gedichten von M. Darwish in Bonn [20.03.2009]

M. Darwish - 'Warum hast du das Pferd allein gelassen?' Poetische Texte des berühmten palästinensischen Dichters Mahmoud Darwish, gelesen in der arabischen Originalversion von Dr. Sarjoun Karam und in der deutschen Übersetzung von Walter L. Mik, musikalisch eingerahmt vom Lautensolisten Ahmad Al-Khatib auf der arabischen Oud.

Die Veranstaltung findet am 20. März um 20:00 Uhr im Haus der syrischen Botschaft statt. Der Eintritt ist frei.


Köln: Benefizkonzert für die Musikarbeit in Palästina [18.03.2009]

Guy Braunstein, Violine. 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker (Berlin/Tel Aviv) Am 18. März beginnt ab 20:00 Uhr im Alten Pfandhaus, Köln, ein Benefizkonzert für die Musikarbeit in den palästinensischen Gebieten. Dazu spielen sechs international renommierte Instrumentalsolisten Kammermusik von Schumann, Mozart, Penderecki und Dohnnanyi.

Der Erlös wird Musikprojekten und Konzerten im Westjordanland zukommen, insbesondere der deutschen Schule Talitha Kumi in Beit Jala/Bethlehem sowie Konzerten in den arabisch-lutherischen Kirchen in Jerusalem.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen zu € 18,00 im Vorverkauf, an der Abendkasse zu € 24,00.


The Freedom Theatre: „The Opsimist” [15.02.2009]

Said der Glücklose gespielt von Mohammad Bakri Auf dem aktuellen Spielplan des 'The Freedom Theatre' in Jenin steht das Stück „The Opsimist”, offenbar angelehnt an Emil Habibis Roman „Der Peptimist”.
Der Roman erzählt das Leben des unbedarft wirkenden Palästinensers Said, dem Glücklosen, der sich gezwungenermaßen an die Israelis verkauft und in tragikomische, teils abstruse Situationen verstrickt wird.

In Jenin wird Said der Glücklose von Mohammad Bakri gespielt, dem Schauspieler und Regisseur von 'Jenin Jenin'.


Arabische Autorinnen als Brücke zwischen Orient und Okzident [15.02.2009]

ALAWI VERLAG Der Alawi Verlag will ein Fenster für die arabische Literatur und das arabische Buch öffnen und somit eine freie und engagierte Darstellung der arabischen Kultur ermöglichen. Dazu bemüht er sich, Brücken zu schlagen für einen lebendigen Kulturaustausch zwischen der deutschen und der arabischen Gesellschaft.

Aus unserer Sicht sind arabische Autorinnen die geeigneten Botschafterinnen für die moderne arabische Literatur. Wir sind der Auffassung, dass Romane und Poesie aus weiblicher Feder eine besondere Form des Dialogs und eine fruchtbare Debatte zwischen dem arabischen Kulturkreis und den europäischen Gesellschaften ermöglichen.


TV-Tipp: Eine enttäuschte Liebe zu Israel [08.02.2009]

Angelika Schrobsdorff im Gespräch mit Roger de Weck
Angelika Schrobsdorff

Die Deutschjüdin Angelika Schrobsdorff ging 1983 nach Israel, um das Glück, das ihr die Nazis genommen hatten, wiederzufinden. Lange schien ihr Jerusalem die schönste Stadt der Welt, dann aber erlebte sie die hässliche Seite Israels.

Die Sendung wird am 8. Februar um 09:15 Uhr auf 3sat wiederholt.


„Yusuf Islam (Cat Stevens) veröffentlicht Lied für Kinder in Gaza” [30.01.2009]

Yusuf & Klaus

Die Vereinten Nationen erklärten, dass Yusuf Islam (Cat Stevens) zusammen mit dem deutschen Bassisten Klaus Voorman das Lied „The day the world gets around” von George Harrison für die Kinder in Gaza neu aufgenommen haben.

Die Einnahmen aus dem Verkauf des Liedes kommen direkt den Kindern in Gaza zu Gute durch das Projekt „Save the Children” und einer Kooperation mit der UNRWA.

Mehr als 400 sind bei den Angriffen Israels auf den Gaza-Streifen ums Leben gekommen. Weit mehr wurden verletzt und haben zum größten Teil keine Obdach mehr.

Das Lied können Sie hier herunterladen.

Ergänzende Links:
Webseiten der UNRWA
Webseiten von Save the Children


„Rette sie, die Kinder von Gaza ...” [19.01.2009]


Gebet eines Juden für die Kinder von Gaza
Von Bradley Burston

Wenn es jemals eine Zeit zum Gebet gegeben hat,
dann ist es jetzt.
Wenn es jemals einen vergessenen Ort gegeben hat,
dann ist es Gaza.

Herr, Schöpfer aller Menschenkinder,
erhöre unser Gebet an diesem verfluchten Tag.
Gott, den wir den Gesegneten nennen,
wende dein Antlitz ihnen zu, den Kindern von Gaza,
dass sie deinen Segen erfahren und Schutz.
Dort, wo jetzt nur Dunkelheit und Rauch herrscht,
und eine Kälte, die in die Haut schneidet.

Bitte lesen Sie hier weiter.


Palästina/Israel Filmwoche in München (24.-31. Jan.) [19.01.2009]

Blickwechsel Kommende Woche findet in München eine Filmwoche unter dem Titel "Blickwechsel Palästina/Israel" statt.
Ab Samstag werden im Gasteig, im Vortragssaal der Münchener Stadtbibliothek, die folgenden Filme aus Palästina/Israel gezeigt: "Jerusalem – The East Side Story", "Alles für meinen Vater", "9 Star Hotel", "Laila's Birthday", "Lemon Tree", "Alles für meinen Vater", "The Encounter Point", "Lady Kul el Arab", "Nuran", "Shahida Brides of Allah", "Bil'in Habibti" und "Laila's Birthday" sowie diverse Kurzfilme, die von Irit Neidhardt präsentiert werden.
Getragen wird die Veranstaltung u.a. von der 'Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München'

Näheres erfahren Sie hier. Das Programm finden Sie hier.

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