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Bonner Generalanzeiger berichtet über den angeblichen Antisemitismus der 'Stop the JNF'-Kampagne [07.02.2013]

Israelischer Bulldozer bei der Zerstörumg von Imwas, auf dem heute der Canada-Park steht Das Verhältnis zwischen dem 'Bonner Generalanzeiger' und der migrantischen 'BIG-Partei' in Bonn ist nicht das beste, um es vorsichtig zu formulieren.

Nachdem der Bonner CDU-Kommunalpoltiker Klaus Großkurth versucht hatte die Bonner BIG-Partei wegen ihrer Kritik an der Kooperation zwischen der Stadt Bonn und Israels ältester Kolonialorganisaton, dem 'Jüdischen Nationalfonds', in die Nazi-Ecke zu stellen, schien sich auch der Bonner Generalanzeiger dem anschliessen zu wollen.

Der GA-Beitrag mit dem Titel "CDU-Stadtverordneter wirft Mitgliedern der Migrantenpartei Antisemitismus vor" liess entsprechend schlimmes erwarten.

Der Inhalt des von Marin Ochmann verfassten Artikels bestätigt die negativen Erwartungen jedoch nicht. Zwar zitiert Ochmann die ebenso haltlosen wie unfundierten Anschuldigen Großkurths, verfährt dann aber mit einer relativen Ausgewogenheit, die sicher darauf zurückgeht, dass für informierte Zeitgenossen kaum zu Übersehen ist, dass der israelische 'Jüdische Nationalfonds' eine ebenso kriminelle wie rassistische Kolonialorganisation ist, die ohne den Einsatz der Antisemitismuskeule kaum zu verteidigen ist.

 (ts)

Ergänzende Links:
Jüdischer Nationalfonds: 'Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen' - Bonner Kommunalpolitiker zur Schirmherrschaft des Bonner Oberbürgermeisters für den JNF (ipk)

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