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'Was gesagt werden muss' - Offener Brief des Vorsitzenden der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft [07.04.2012]

Offener Brief des Vorsitzenden der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft

von Raif Hussein

Israel ist, und das ist kein Geheimnis, eine Atommacht, die als einziges Land auf der Welt die Gebiete dreier Nachbarsländer seit Jahrzehnten besetzt. Das muss einmal gesagt werden.

Israel verweigert einem ganzen Volk seine minimalen Menschenrechte, Israel hält Millionen von Menschen in Gefangenschaft und kolonialisiert sein Land. Auch das muss einmal mehr gesagt werden.

Deutschland hat in der Tat eine historische Verantwortung für die Verbrechen, die begangen wurden – aber nicht gegenüber einem Staat, der seinerseits unterdrückt und Menschenrechte mit Füßen tritt. Das muss einmal gesagt werden.

Die deutsche Gesellschaft lässt sich nicht mehr den Mund verbieten. Sie nimmt aktuelle Realitäten wahr, spricht sie aus – ohne dabei die eigene Historie unter den Tisch zu kehren. Das muss einmal gesagt werden.

Die Angst in Israel wird „gezüchtet“. Mit der Angst in der Bevölkerung lassen sich viele Themen unter den Teppich kehren – und die gibt es in Israel en masse. Das muss einmal gesagt werden.

Den vollständigen offenen Brief finden Sie hier wieder.

 (ts)

Ergänzende Links:
Debattenbeitrag von Abraham Melzer

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