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Israelische Militärstaatsanwaltschaft deckt IDF-Pogrom in Gaza 2014 - Kölner OB Roters beteiligt sich [16.06.2015]

Wie zu erwarten hat die israelische Militärstaatsanwaltschaft nichts zu beanstanden an 'Protective Edge', dem letzten israelischen Militärpogrom in Gaza: nichts zu beanstanden an der Hinrichtung von vier Kindern auf dem Gaza-Strand vor den Augen mehrerer ausländischer Korrespondenten, nichts zu beanstanden an der Bombardierung des 'Salam Towers', einem Wohnhochhaus in dem die Kilani- Familie zu Tode kam und nichts zu beanstanden an der Auslöschung der Najjar-Familie durch die Bombardierung ihres Wohnhauses in Khan Younis.

Die Botschaft, welche die "Rechtssprechung" des 'Jüdischen Staats' an seine Soldaten sendet lautet, dass sie Palästinenser - gleich ob Kinder, Frauen oder Alte - nach Belieben erschlagen, erschiessen oder verbrennen können.

Was von diesem Staat in Erinnerung bleiben wird ist seine zynische Menschenverachtung, so wie die seiner Freunde. Etwa die des Kölner Oberbürgermeisters Roters, der auf Anweisung der israelischen Botschhaft eine Ausstellung von Breaking the Silence stoppte.

Es wird Zeit, dass die Kölner Bürger gegen einen Bürgermeister aufbegehren, der nichts auslässt, um die Verbrechen des 'Jüdischen Staats' an den Palästinensern in Gaza und der Westbank zu vertuschen - und der nicht davor zurückschreckt kritische Juden implizit des Antisemitismus zu bezichtigen.

 (ts)

Ergänzende Links:
Israeli MAG Again Orders Closing Three Claims Relating to War Crime (PCHR)
Köln sagt Israel-kritische Ausstellung ab (Zeit)

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