Institut für Palästinakunde
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Deutsche Medien als willige Helfer israelischer Kriegsverbrecher (II) [12.07.2014]

Ohne Worte Während Israel seine Kiegsverbrechen in Gaza munter fortsetzt, wehrlose palästinensische Zivilisten in ihren Wohnhäuser, Behindertenheimen oder Gotteshäusern massakriert - allein in der vergangengen Nacht wurden 14 Palästinenser getötet - setzen deutsche Medien die Vertuschung und Verharmlosung fort.

Unter anderem indem sie alle Angaben der Palästinenser unter den Vorbehalt von hätte, sei, sollte oder mutmasslich stellen.

So der SPIEGEL in Raketen auf Gazastreifen: Mehrere Tote bei israelischen Luftangriffen: "Darunter sollen auch fünf Jugendliche sein", "Zwei Drittel der Opfer seien Zivilisten", "Unter den Toten sollen 23 Kinder sein", "dabei sollen zwei Menschen ums Leben gekommen sein", "eine Moschee sei beschossen worden". "der mutmaßliche Rachemord an einem palästinensischen Jungen".

Selbstverständlich finden sich beim SPIEGEL auch alle Stereotypen der israelischen Propaganda wieder: "wurden bei den Angriffen 'mehrere Terroristen'", "die Extremisten der Hamas", "Militante Palästinenser", "militante Organisationen aus dem Gazastreifen", "Raketenbeschuss palästinensischer Extremisten", "die radikalislamische Hamas".

Dazu ist völlig ausgeschlossen, dass der SPIEGEL oder irgenein anderes deutsches Medium den die Kriegsverbrechen befehlenden israelische Premiermminister als extremistisch, militant und radikal-jüdisch bezeichnen würde, obgleich genau das unübersehbar der Fall ist.

 (ts)

Ergänzende Links:
EU regurgitates Israeli propaganda (D. Cronin)

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