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Begegnungen mit den Menschen hinter den Mauern (7. Okt 12)
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Geplant sind Vorträge, Lesungen und Performances jedweder Art, die
in irgendeiner Form mit Palästina oder Israel in Beziehung stehen.
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Reisebericht von Teilnehmern der 2012er IPK-Exkursion nach Palästina
Palästina: Begegnungen mit den Menschen hinter den Mauern
Als 'nakba' - als Katastrophe - bezeichnen die Palästinenser den Krieg im Jahre 1948, der hundertausende von ihnen in mittellose Flüchtlinge verwandelte und die Voraussetzungen schuf für die Entstehung des neuen jüdischen Staates, Israel.
Obwohl seit dieser Katastrophe über 60 Jahre vergangen sind, ist die nakba für die Palästinenser heute kein Ereignis aus grauer Vorzeit, das langsam aus ihrem kollektiven Gedächtnis verschwindet. Denn für die Palästinenser dauert die nakba bis heute an - in Form von Hauszerstörungen, Zwangsumsiedlungen, Mauern und Zäunen um Städte, Felder, Gärten, Quellen und Zisternen - marginalisiert und drangsaliert von israelischen Nationalisten und fanatisierten jüdischen Siedlern die vom israelischen Staat geschützt werden.
Die Reisenden erzählen von ihren Begegnungen mit Palästinensern in den besetzten Gebieten und in Israel, von den nicht enden wollenden Demütigungen und Schikanen, um diese auf jeder denkbaren Ebene zu ruinieren aber auch von ihrem zähen Widerstand.
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(ts)